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Wie viel kann man bei eduki verdienen?

Aktualisiert: 28. Feb.


Wie viel kann man bei eduki als Autorin oder Autor für kreative Unterrichtsmaterialien verdienen?


In diesem Blogbeitrag schreibe ich über das Honorar bei eduki und gebe einen ehrlichen Einblick, ob man damit wirklich Geld verdienen kann.



Obwohl ich nun schon so lange unterrichte und immer schon die meisten meiner Materialien selbst erstellt habe, lasse ich mich immer noch gern von anderen inspirieren. Ich begeistere mich für durchdachte Unterrichtsmaterialien und schaue mir bei Instagram an, wie meine Kolleginnen und Kollegen ihre Stunden gestalten. Ergänzende Arbeitsblätter, Spiele zum Auflockern zwischendurch oder mal schnelle einen Test irgendwo herunterladen ... das Internet bietet zahllose Möglichkeiten!

Meine Geschichte: Wie ich eduki gefunden habe und warum ich selbst Autorin geworden bin

Bei meiner Suche nach guten Materialien für meinen DAZ- und Englischunterricht bin ich oft verzweifelt. Natürlich sollten die Materialien am besten kostenlos sein. Klar - als freiberufliche Dozentin hatte ich oft ein geringes Budget für den Kauf zusätzlicher Materialien. Und Zeit hatte ich erst recht keine. Am liebsten wollte ich die Materialien schnell ausdrucken und über den Kopierer ziehen. Und fertig.


Leider musste ich immer wieder feststellen: kostenlos bedeutet nicht automatisch gut! Manchmal waren die Arbeitsblätter, die ich mir in irgendwelchen Foren und Tauschbörsen zusammengeklickt hatte, fehlerhaft. Manchmal sahen sie aus wie zu grauen Urzeiten (irgendwie erinnerten sie mich an die schlecht zusammengefrickelten Handouts aus meiner Schulzeit 😳). Manchmal waren die Materialien einfach kompletter HUMBUG und für mich gar nicht zu gebrauchen.


Ein weiteres Problem kam hinzu: Ich wusste nie wirklich, ob ich die Kopien auch ungestraft im Unterricht benutzen durfte! Copyright, Quellenangaben und überhaupt irgendwelche Informationen zur Herkunft fehlten oft komplett. 

Alles muss man selber machen!

Im Grunde erschienen mir viele Plattforen und Tauschbörsen für kostenlose Materialien damals wie ein großes Labyrinth, in dem ich die Rosinen mühsam herauspicken musste, Die Zeit dazu hatte ich nicht! Was ich aber hatte, war der Tipp einer guten Freundin, die mich auf die damals noch sehr junge Seite aufmerksam machte: "Guck doch mal bei Lehrermarktplatz!". (so hieß eduki damals noch).


Der nächste Satz war: "Sag mal, kannst Du das nicht auch? Du hast doch so viele tolle Ideen! Stell da doch mal was ein!"  - Stell da mal was ein! Puh. Und dann? Wer soll das denn bitte finden? Wer soll das kaufen? Und würde ich nicht viel Zeit investieren und am Ende macht die Seite wieder dicht und die ganze Mühe ist umsonst? Damals konnte man ja noch nicht wissen, wohin sich die Plattform entwickeln würde. Alles war so neu und ungewohnt. Und ja - als junges Start-up gab es da auch noch viele technische Problemchen und teilweise war der Materialupload noch gewöhnungsbedürftig.


Trotzdem versuchte ich mein Glück. Und legte los.


Die ersten 80 Cent! Juchuuuu!

Und dann: die erste Nachricht von: "Glückwunsch! Dein Material wurde verkauft!". Zum ersten Mal stolze 80 Cent verdient! Jemand hatte tatsächlich 1,90 € in mein Material investiert! Nach Abzug von Steuern und Provision für die Plattform war immerhin Geld für eine Tasse Kaffee übrig. Nun ja - um genau zu sein: einen Espresso. In einer süditalienischen Bar. Im Hinterland!


Aber immerhin! Der Funke war übergesprungen!

Jetzt aber vorwärts!

Irgendwann begann ich damit, stundenlang und oft mitten in die Nacht hinein am Rechner zu sitzen und zu grübeln: Warum sollten andere Lehrer meine Materialien überhaupt brauchen? Was ist das beste Format? Wie beschreibe ich meine Einheit so, dass jeder meine Ideen gut nachvollziehen kann? Wie kann ich das Ganze so verpacken, dass es professionell aussieht und trotzdem eine persönliche Note behält? 

Meine ersten Monate bei eduki nahmen ihren Lauf. Ich erinnere mich noch genau, wie ich Woche für Woche gewartet und gehofft habe, dass mich irgendwer findet ... und plötzlich: die ersten kostenlosen Downloads meiner Unterrichtsmaterialien. Weitere Verkäufe. Kleckerweise. Hier ein paar Cents, da ein paar Kröten ...


Ich war so aufgeregt alsich dann einige Wochen später bis abends um zwölf wach blieb, um live zu erleben, wie der 1.000 Mensch auf den magischen Button drückt. Oder eines meiner Freebies herunterlädt und damit Follower wird. Überglücklich dachte ich: Wow! Das ist einfach unglaublich. Das ist das Höchste der Gefü