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- Liebesschwüre unter Palmen - die Entführung aus dem Serail von Mozart
Die Geschichte ist recht schnell erzählt: stinkreicher alter Türke kauft sich auf dem Sklavenmarkt eine von Piraten entführte Engländerin. Sie heißt Konstanze und sieht ganz hübsch aus. Weil er so viel Geld hat und die Konstanze so rum jammert, kauft er deren Zofe und den Diener gleich mit. Zurück im Palast will er das tolle Mädchen natürlich gern heiraten. Die will aber nicht, denn sie hat ihre Treue schon einem anderen geschworen. Dumm gelaufen für den alten Sack. Und dann findet der Geliebte der geklauten Braut auch noch den Weg in die Gemäuer. Schleimt sich bei Hofe ein und nutzt die Chance, die Entführten bei Nacht zu befreien. Aber es wäre ja nicht so spannend, wenn es nicht auffliegen würde: die Hosen voll bis zu den Ohren stehen die armen jungen Leute nun vor dem Pascha und sehen ihren Kopf schon auf dem nächsten Zaunpfahl baumeln. Aber nein! Der gnädige alte Herr hat ein Einsehen und erkennt, dass er das Herz der schönen Konstanze nie und nimmer gewinnen wird. Rache und Boshaftigkeit sind auf einmal wie verschwunden und er lässt sie alle ziehen. Ach so - vorher wird noch ein Loblied auf den ach so freundlichen Türken gejubelt. Aus. Vorhang fällt. Was für eine Geschichte! Das Werk "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus Mozart ist eine ganz und gar fantastische Erzählung. Man kann jetzt natürlich auch sagen, dass das alles ja so politisch nicht korrekt ist! Das mit den reichen Türken in schönen Palästen, die den Europäern das Leben schwer machen. Und man kann schon das kalte Grausen bekommen bei Geschichten von alten Männern, die sich junge Mädchen auf dem Sklavenmarkt kaufen. Eklig und Gemein! Klar. Von der Schönheit und Exotik, ferner Länder zu erzählen ist immer schon Bestandteil der europäischen Kultur gewesen. In der Fremde lag die Sehnsucht., Aber auch die Gefahr: da gab es Ungeheuer und gefährliche Reiter, hinterlistige Piraten und fiese Gestalten. So altmodisch die Geschichte heute auch scheint - Mozarts Werk "Die Entführung aus dem Serail" lässt uns alle etwas teilhaben an der exotischen Welt der Edelmänner und Kalifen. Man kann es fast sehen und hören: den Wüstensand und die Zimbeln, wogende Palmen und glitzernde Gewänder. Süße Datteln und den Duft von schwarzem Tee. Zauberhaft! Witzig geschrieben, spannend erzählt! Mit diesem musikalischen Kinderbuch ist dem Ueberreuter Verlag ein kleines sprachliches Wunder gelungen. Der Text erzählt die klassische Geschichte auf eine Weise, die überhaupt nicht verknöchert klingt. Ganz im Gegenteil: selbst leicht angestaubte oder heute kaum noch geläufige Begriffe wie "bärbeißig", "fasrige Finger" oder "Martern" werden so verpackt, dass sie sich leicht aus dem Kontext erschließen lassen. Besonders gut gefällt mir, dass die Kinder immer wieder direkt angesprochen werden. Sie werden zum Beispiel gefragt, ob sie die Fledermäuse auf dem Dachboden sehen können oder ob sie das nächste Mal wieder kommen, um weitere Geschichten zu hören. Es wird auch ganz klar davon ausgegangen, dass Kinder sich mit Piratenüberfällen BESTENS auskennen. Im Detail. Persönlich. Na klar! Eigentlich passiert so was ja mindestens zwei Mal im Monat! (Auszug: ... "Ihr kennt das ja: Plötzlich ein Schiff mit schwarzem Totenkopfsegel und im nächsten Augenblick ist das ganze Deck voll mit grauslich wüsten Gesellen: bunte Tücher auf dem Kopf, Messer in den Zähnen, Papageien auf den Schultern und statt mit der linken Hand einen eisernen Haken, oder so."..) Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Buch. Es hat alles, was man sich von einem gelungenen Kinderbuch über klassische Musik wünscht: es holt das Werk aus der Mottenkiste, poliert es kräftig auf. Dann kommt noch eine schicke Deko: liebevoll gezeichnete Bilder, die Platz für die eigene Phantasie* lassen. Außerdem ein Text, der nicht zu hochtrabend, aber auch nicht platt ist. Einfach witzig und mitreißend. Die beiliegende CD beinhaltet passend zum Text kurze Ausschnitte aus der Oper. Nachdem man ein Kapitel beendet hat, kann man also gleich zuhören, wie die Geschichte erklingt. Dieses musikalische Bilderbuch ist eines meiner Favoriten aus der Annette Betz - Reihe. Wenn du noch weitere dieser klingenden Bücher kennenlernen möchtest, kannst du gern mal hier in meinem Blog schauen oder in meine Amazon - Liste. Mit einem Klick kommst du zu den schönsten Büchern für den Musikunterricht und zu Hause. Viel Vergnügen beim Lesen und Reinhören wünscht dir Deine Cindy Musikinstrumente Bildkarten XXL Materialpaket für den Musikunterricht - jetzt bei eduki direkt herunterladen! Eine tolle Ergänzung für den Musikunterricht ind er Grundschule und der Sekundarstufe 1! Viel Freude damit! Wenn du dich darüber freust, dann hinterlasse mir doch gern einen netten Kommentar oder eine Bewertung bei eduki! Ich würde mich riesig darüber freuen! *Anmerkung zur Rechtschreibung: Ich verhaspele mich schon ab und zu, aber dieses Wort werde ich wohl für immer absichtlich mit Ph statt F schreiben. Es sieht einfach soooo doof aus. Phantasie mit F... nicht mit mir! Die wichtigsten Infos im Überblick: Titel: Die Entführung aus dem Serail - Die Oper von Wolfang Amadeus Mozart Verlag: Ueberreuter Verlag ISBN: 3219115047 Umfang: 32 Seiten plus CD mit allen musikalischen Höhepunkten Wenn du magst, kannst du es über meinen Amazon - Link bestellen. Dafür bekomme ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine weiteren Kosten und kaufen musst du natürlich nichts, sondern kannst auch einfach nur gucken! Mein Videotipp: In diesem Video gibt der SWR eine Mini - Einführung in das Werk. In weniger als 5 Minuten kann man sein Wissen über das Stück wieder auffrischen. Und dann schnell und ab in die Oper! Das könnte dich auch interessieren ... wenn die Musik plötzlich lebendig wird Hysterische Katze und fieser Hund - Carmen für Kinder Steckbrief zu Wolfgang Amadeus Mozart - Unterrichtsmaterial Musikunterricht kostenlos
- Mozart Steckbrief kostenlos – Unterrichtsmaterial für den Musikunterricht
Mozart Steckbrief - Jetzt kostenlos bei meiner Materialsammlung herunterladen! Berühmte Menschen der Geschichte - kostenloses Unterrichtsmaterial zu Wolfgang Amadeus Mozart für den Musikunterricht Mozart Steckbrief kostenlos herunterladen Der kostenlose Steckbrief zu Wolfgang Amadeus Mozart unterstützt die Beschäftigung mit Leben, Werk und Wiener Klassik. Du kannst ihn für Rechercheaufgaben, Präsentationen oder als Einstieg in eine Unterrichtseinheit verwenden. Passend dazu findest du im Blog auch eine Buchempfehlung zu Mozart und der Oper „Die Entführung aus dem Serail“. Soooo viel liebes Feedback habe ich zu meinen Steckbriefen zu berühmten Persönlichkeiten der Geschichte bekommen! Und weil ich neulich in meinem Blog das Buch für den Musikunterricht vorgestellt habe, habe ich mich gleich noch mal an die Arbeit gemacht und einen neuen Freebie für Euch bei meiner Materialsammlung eingestellt. Wer noch mal nachlesen möchte: hier kommt Ihr zum Blogbeitrag und meiner Rezension "Die Entführung aus dem Serail - ein musikalisches Bilderbuch für Kinder" Was macht diese Reihe mit Steckbriefen zu bekannten Menschen aus Geschichte, Wissenschaft, Kunst und Kultur so besonders? Das Schreiben von Steckbriefen zu Vorbildern, Vordenkern und wichtigen Persönlichkeiten ist seit jeher eine beliebte Aufgabe in der Schule. Dazu gehören die Recherche, die Aufarbeitung von Daten und schließlich oft die mündliche Präsentation der gefundenen Fakten. Leider stellt sich in der Praxis oft für SchülerInnen und Eltern die Frage, was der Mehrwert solcher Steckbriefe eigentlich sei - meistens beinhalten sie nämlich eine reine Sammlung biografischer Eckpunkte. Schnöde Zahlen und Fakten, die sich nie ein Mensch merken will! Steckbriefe in Sketchnote - Form sind deshalb eine beliebte Abwechslung. Erst recht, wenn die Schüler bei der Erarbeitung eine "persönliche Beziehung" aufbauen können. Wenn man die richtigen Fragen stellt und die Persönlichkeit sozusagen "wiederbelebt", dann wird daraus eine für alle Seiten spannende Auseinandersetzung. Schließlich ist das Ziel solcher Übungen vor allem, das Leben und Werk eines Menschen nachzuvollziehen und die Allgemeinbildung zu erweitern. Um meinen Steckbrief zu Mozart kostenlos herunterzuladen, musst du dich nur kurz bei meiner Materialsammlung registrieren. Du findest dort auch viele weitere kostenlose Materialien. Berühmte Menschen der Geschichte: Wolfgang Amadeus Mozart im Musikunterricht Steckbriefe zu berühmten Persönlichkeiten sind ein Klassiker im Schulunterricht – und das aus gutem Grund. Doch wie können diese Aufgaben spannend und lehrreich gestaltet werden, sodass sie mehr als nur trockene Fakten vermitteln? In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du Mozart und sein Leben für deine Schüler interessant aufbereitest und sie dazu ermutigst, eine echte Verbindung zu diesem großen Komponisten aufzubauen. Warum Steckbriefe im Unterricht so wertvoll sind: Das Schreiben von Steckbriefen fördert eine Vielzahl von Kompetenzen: Recherchefähigkeit: Die Schüler lernen, gezielt Informationen zu suchen und zu bewerten. Kreativität: In einer ansprechenden Sketchnote-Form oder mit gestalterischen Elementen wird der Steckbrief lebendig. Präsentationskompetenz: Das Vorstellen der Ergebnisse schult das selbstbewusste Auftreten. Allgemeinbildung: Durch das Eintauchen in das Leben Mozarts wird ein Bezug zur Musikgeschichte geschaffen. Mit einem Fokus auf die persönliche Auseinandersetzung wird aus der Aufgabe mehr als nur das bloße Aneinanderreihen von Fakten – die Kinder können eine Verbindung zu Mozarts Leben und Werk aufbauen und seine Zeit besser verstehen. Wolfgang Amadeus Mozart: Spannende Fakten für den Steckbrief Hier sind einige faszinierende Fakten über Mozart, die in jedem Steckbrief Platz finden können: Voller Name: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart Geburts- und Sterbedatum: 27. Januar 1756 – 5. Dezember 1791 Geburtsort: Salzburg, Österreich Berühmte Werke: „Die Zauberflöte“, „Eine kleine Nachtmusik“, „Don Giovanni“ Kindheit: Mozart galt als musikalisches Wunderkind. Mit 6 Jahren komponierte er bereits seine ersten Stücke. Reisen: Mozart bereiste mit seiner Familie weite Teile Europas, um sein Talent zu zeigen. Tod: Er starb mit nur 35 Jahren in Wien, und sein Tod ist bis heute von Mysterien umgeben. Vertiefendes Hintergrundwissen zu Wolfgang Amadeus Mozart 1. Mozarts Kindheit und Ausbildung Mozart wurde in eine musikalische Familie geboren. Sein Vater Leopold Mozart war Komponist und ein anerkannter Musiklehrer. Schon früh erkannte er das außergewöhnliche Talent seines Sohnes und widmete sich seiner Ausbildung. Wolfgang lernte Geige und Klavier und komponierte bereits im Kindesalter Stücke, die ihn berühmt machten. 2. Seine Reisen und musikalische Entwicklung Mozart unternahm mit seiner Familie ausgedehnte Reisen durch Europa. Dabei trat er an den Höfen von Königen und Kaisern auf und lernte die unterschiedlichen Musikstile Europas kennen. Diese Erfahrungen prägten seinen eigenen Stil und machten ihn zu einem der vielseitigsten Komponisten seiner Zeit. 3. Mozart und die Wiener Klassik In Wien fand Mozart seine künstlerische Heimat. Hier schrieb er viele seiner bekanntesten Werke, darunter Opern, Sinfonien und Kammermusik. Die Wiener Klassik, geprägt von klaren Strukturen und melodischer Eleganz, erreichte durch Mozart ihren Höhepunkt. 4. Persönliche Herausforderungen Trotz seines Talents hatte Mozart mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Sein unabhängiges Leben und seine Weigerung, sich dauerhaft an einen Hof zu binden, erschwerten seine Karriere. Auch gesundheitliche Probleme belasteten ihn. 5. Die Entstehung der „Zauberflöte“ Die Oper „Die Zauberflöte“ gilt als eines seiner größten Meisterwerke. Sie verbindet Elemente der Freimaurerei, volkstümlicher Unterhaltung und tiefgründiger Botschaften. Die Entstehungsgeschichte dieser Oper ist ein faszinierendes Beispiel für Mozarts Kreativität und seine enge Zusammenarbeit mit Emanuel Schikaneder. Warum es wichtig ist, sich im Musikunterricht nicht nur mit dem Werk, sondern auch mit den Künstlerbiografien und der Zeitgeschichte zu beschäftigen: 1. Verständnis für den kulturellen Kontext Die Musik Mozarts ist untrennbar mit seiner Zeit verbunden. Das 18. Jahrhundert war geprägt von der Wiener Klassik, der aufkommenden Aufklärung und gesellschaftlichen Umbrüchen. Durch das Studium von Mozarts Lebenslauf können Schüler diese Zeit besser verstehen und die Musik in ihren historischen Kontext einordnen. 2. Emotionale Verbindung zur Musik Mozarts Lebensgeschichte ist voller Höhen und Tiefen: vom gefeierten Wunderkind bis hin zu finanziellen Sorgen und Krankheit. Wenn Schüler diese Facetten kennenlernen, können sie eine tiefere emotionale Verbindung zu seiner Musik aufbauen. 3. Inspiration und Vorbilder Mozart war ein Mensch mit außergewöhnlichem Talent, aber auch mit menschlichen Schwächen. Seine Biografie zeigt, dass selbst Genies mit Herausforderungen zu kämpfen hatten. Dies kann Schüler inspirieren, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. 4. Interdisziplinärer Ansatz Die Auseinandersetzung mit Künstlerbiografien verknüpft verschiedene Fächer: Geschichte, Kunst, Musik und Literatur. Dies fördert ein ganzheitliches Verständnis und macht den Unterricht abwechslungsreicher. Tipps, wie du Mozart und seine Musik im Unterricht spannend vermittelst: 1. Sketchnote-Steckbriefe erstellen Lass die Schüler Steckbriefe zu Mozart in Form einer Sketchnote gestalten. Mit kleinen Zeichnungen, Symbolen und kreativen Schriftarten wird der Steckbrief visuell ansprechend. Zum Beispiel: Zeichne eine Geige, um seine Fähigkeit als Violinist darzustellen. Füge Notenlinien hinzu, um seine Kompositionen zu repräsentieren. 2. Persönliche Fragen stellen Hilf den Schülern, eine persönliche Verbindung zu Mozart aufzubauen, indem du folgende Fragen stellst: Was denkst du, wie es für Mozart war, als Wunderkind zu reisen? Welches Instrument hättest du gerne von Mozart gespielt? Was würdest du Mozart fragen, wenn du ihn treffen könntest? 3. Mozarts Musik erlebbar machen Integriere Hörbeispiele in den Unterricht. Lasse die Kinder bekannte Stücke wie „Eine kleine Nachtmusik“ oder „Die Zauberflöte“ hören. Diskutiere anschließend: Wie fühlt sich die Musik an? Welche Bilder entstehen im Kopf? Warum könnte Mozarts Musik bis heute berühren - auch die Gen-Z? 4. Mozarts Lebensumstände nachspielen Erstelle ein Rollenspiel, in dem die Schüler Mozarts Familie oder Gäste an den Höfen Europas darstellen. Sie können Szenen wie ein Konzert von Mozart nachspielen und sich in seine Rolle einfühlen. Mozart und seine Musik bieten eine wunderbare Grundlage, um historische, kulturelle und kreative Kompetenzen im Unterricht zu vermitteln. Mit Steckbriefen in kreativer Form, persönlichen Fragen und interaktiven Methoden wird das Leben dieses Genies für die Schüler lebendig. Nutze die Gelegenheit, Mozart und seine Zeit in den Klassenzimmern zum Leben zu erwecken – und erweitere so die Allgemeinbildung deiner Schüler mit Freude und Begeisterung! Weitere kostenlose Steckbriefe im Blog Marie Curie: kostenloser Steckbrief für Grundschule und Sekundarstufe. Helen Keller: kostenloser Steckbrief zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit. FUN FACTS über Mozart - nicht nur im Musikunterricht spannend! Es gibt einige spannende und lustige Fakten über Mozart, die deinen Unterricht bereichern können - und zwar nicht nur in Musik! Ich nutze Fun Facs gerne als Stundeneinstieg in ein neues Thema oder als kleinen Brain Break. Hier sind ein paar Fun Facts: Mozart komponierte mit 5 JahrenSchon als kleiner Junge begann er zu komponieren. Sein erstes Stück schrieb er, als er gerade einmal 5 Jahre alt war. Er konnte Musikstücke aus dem Gedächtnis aufschreibenMozart hörte einmal die berühmte „Miserere“ von Allegri im Vatikan, eine streng geschützte Komposition, die nicht außerhalb des Vatikans gespielt werden durfte. Nach nur einmaligem Hören schrieb er das Stück aus dem Gedächtnis nieder. Er war ein Katzenliebhaber - Mozart liebte Katzen und hatte eine sehr verspielte Beziehung zu ihnen. Es wird berichtet, dass er sie manchmal während des Klavierspielens mit den Tasten spielen ließ. Er schrieb ein Stück für eine Glasharmonika - Mozart komponierte für das außergewöhnliche Instrument „Glasharmonika“, das aus rotierenden Glasscheiben besteht und durch Berührung mit feuchten Fingern gespielt wird. Er hatte eine Vorliebe für Witze - Mozart war bekannt für seinen kindlichen Humor und schrieb in Briefen oft lustige und manchmal sogar alberne Bemerkungen. Manche davon waren aus heutiger Sicht auch unter der Gürtellinie. Er hatte Probleme mit seinem Geldmanagement - Trotz seines Talents war Mozart oft pleite. Er lebte sehr großzügig und hatte wenig Verständnis für finanzielles Management. Er schrieb Opern in mehreren Sprachen - Mozart war nicht nur musikalisch talentiert, sondern auch sprachbegabt. Seine Opern sind auf Italienisch, Deutsch und Latein geschrieben. Er komponierte im Kopf - Mozart benötigte kein Instrument, um zu komponieren. Er hörte die gesamte Komposition in seinem Kopf und schrieb sie dann nieder. Er hatte eine Vorliebe für exotische Speisen - Während seiner Reisen probierte Mozart gerne neue Gerichte aus, darunter auch ungewöhnliche Speisen, die er später in Briefen humorvoll beschrieb. Er war ein Schach-Fan - Neben der Musik liebte Mozart auch das Schachspielen und forderte oft seine Freunde zu Partien heraus. Diese Fun Facts lockern den Unterricht auf und helfen den Schülern, eine lebendige Vorstellung von Mozarts Persönlichkeit zu bekommen. Materialpaket Berühmte Persönlichkeiten (Alle Steckbriefe bekommst du auch einzeln in meinem meiner Materialsammlung Shop.) - Christoph Kolumbus - Martin Luther King - Greta Thunberg - Angela Merkel - John F. Kennedy (JFK) - Mahatma Gandhi - Barak Obama - Mutter Teresa - Dalai Lama - Joe Biden Materialpaket berühmte Künstler (Alle Steckbriefe bekommst du auch einzeln in meinem meiner Materialsammlung Shop.) - Pablo Picasso - Keith Haring - Henri Matisse - Michelangelo - Pierre Renoir - René Magritte - Salvador Dalí - Georgia O´Keeffe - Vincent van Gogh - Leonardo da Vinci Weitere Steckbrief-Ideen und berühmte Persönlichkeiten findest du in meinen passenden Blogbeiträgen und Materialien.Famous people bundle) Klassik für Kinder - Bücher für den Musikunterricht in der Grundschule Empfehlung bei Amazon (affiliate link)
- Verflixte Kreativität! Was Kinder anders machen.
Warum Kinder es so leicht haben mit der Kreativität - und was Erwachsene draus lernen können. Wenn die Leiter nur eine Sprosse hat Der vielleicht 4-jährige Junge stand einen Schritt vor der Bank, an deren Lehne mit Kreide das Wort „WICHT“ in Blockbuchstaben geschrieben war. Er zeigte auf das H und fragte, „wieso die Leiter nur eine Sprosse hat?“. Ich war verblüfft, genau wie die Mutter, die direkt daneben stand, fühlte mich ertappt, fast beleidigt, weil ich doch IM LEBEN nicht auf so was gekommen wäre. Wie auch? Ich kenne ja die Buchstaben und witzig bin ich eigentlich auch nur freitags. Mit Aperol. Ich seh da nichts anderes. Nur den Buchstaben. Wenn wir was anderes sehen wollen, müssen wir uns schon Mühe geben, Brainstorming machen oder andere Verrenkungen. Im Griff der Gewohnheit Natürlich wissen wir, warum er nicht das H gesehen hat, sondern eben eine Leiter. Er kennt die Buchstaben noch nicht. Aber das ist nicht das Verblüffende, das ist banal. Man könnte sagen, die Kreativität liegt einfach darin, sich die Welt so zu erklären, dass es für uns Sinn ergibt, um handlungsfähig zu bleiben. Das machen wir alle. Kinder wie Erwachsene. Aber da wir ja immer „alles wissen“, bewegen wir uns in der Regel nur in vorgegebenen Bahnen. Gewohnheiten und Konventionen haben uns fest im Griff. Das hat kaum etwas mit Kreativität zu tun, eher mit dem Erwartbaren. Bei Kindern ist dieser Griff noch locker, in den Routinen nicht gefangen, sind diese noch kein stabiler Bestandteil ihrer Welt. Kreativität kann auch stören Kindliche Kreativität ist natürlich, dafür muss sich ein Kind nicht anstrengen, sie ist wie „blind“, weil sie nicht reflektiert werden muss. Das kreative Potenzial wird durch das Defizit zwischen dem eigenen Wissen und dem Standard dessen, was die Dinge im allgemeinen so bedeuten einfach abgerufen. Ein Akt reiner Kreativität. Als Erwachsene rufen wir da nichts mehr ab. Weil wir eben selbstverständlich wissen wie‘s ist und was so läuft, und wenn wir mal gute Laune haben erst recht. Wenn ich allerdings gesagt hätte, dass die Leiter mit ihrer einen Sprosse irgendwie komisch ist, dann wär ich doof. Das kommt noch dazu. Wer was anderes sagt, wird erwischt und nicht bestaunt. Das Neue, das Andere wird in der Regel erst mal abgelehnt. Die Geschichte ist voll davon. Jubel kommt da selten vor. Wer staunt, öffnet sich die Welt Ändert aber auch nichts. Wir können als Erwachsene nur kreativ sein, wenn wir allgemein akzeptierte Bedeutungen, auch Formen und Funktionen, anders sehen, ignorieren oder auf originelle Art und Weise bewusst verändern. Darauf beruhen neue Ideen und natürlich die Kunst. Das schaffen wenige. Meistens versacken wir in den Standards und verlieren sukzessive den Zugriff auf unsere natürliche Kreativität. Deshalb wird das im Erwachsenenalter für uns ein anstrengender, häufig einsamer Prozess. Aber ohne diese Anstrengung wird es Spinnerei, so tun-als-ob oder bestenfalls hübscher Kitsch. Das Kind macht das noch alles mit leichter Hand, einfach so, staunt über die „komische Leiter“: Hat bloß ne‘ Sprosse, so‘n Quatsch. Fertig. Das Staunen öffnet die Welt, genau wie die Leidenschaft. Damit haben wir‘s aber auch nicht mehr so. Wir sind jetzt eher skeptisch oder machen uns lustig. Wir trauen den Dingen nicht mehr so leicht über den Weg, lassen uns nicht mehr ohne weiteres auf etwas ein. Sorgen uns lieber. Die Welt ist keine in bernsteinfarbenes Licht getauchte Wunderkammer mehr. Alles ist jetzt geordnet und gerade und morgens gibt es Kaffee. Kreativität fördern und erhalten! Mal wieder spinnen und die Fantasie bemühen! Meine Materialempfehlung für kleine und große kreative Köpfe: Banksy und Street Art – kostenloses Material für Kunst Inspirierende Vorlagen für eigene kleine Kunstprojekte. Manchmal braucht es nur eine zündende Idee, um eigene kleine Meisterwerke zu schaffen. Ein leerer Planet, der nicht mehr langweilig sein soll. Ein Wirbelsturm, der Sorgen mit sich fort trägt. Oder eine Farbpalette, die Stimmungen ausdrücken kann... diese Arbeitsblätter zum Weitermalen sind perfekt für alle, die ihre Kreativität fördern und erhalten möchten. Aber auch im Deutschunterricht oder im Sachunterricht sind einige Themen gut als kreativer Lückenfüller oder als Einstieg in die Stunde verwendbar - beispielsweise beim Thema "Gefühle" oder "Zukunft". Schau einfach mal rein in dieses schöne Material bei eduki - du wirst sicher begeistert sein. Viele liebe Grüße, Deine Cindy Das könnte dich auch interessieren Aufmüpfiger Regenwurm will bunt sein! Hysterische Katze und fieser Hund - Carmen für Kinder Musterhaft bunt gemustert!
- Diversität im Unterrichtsmaterial - Warum gut gemeint nicht immer gut gemacht ist
Diversität im Unterricht und in Menschen in ihrer Vielfalt auch in Unterrichtsmaterialien sichtbar machen – ein Plädoyer GEGEN reine Toleranz und für ECHTE Akzeptanz Dieses Thema ist sehr vielschichtig und wird deshalb etwas umfangreicher. Die wichtigsten Abschnitte habe ich dir deshalb noch einmal in einer Blogübersicht aufgelistet: Lehrmaterial als Spiegel gesellschaftlicher und politischer Normen Der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz Wenn "gut gemeint" nach hinten los geht Vielfalt gehört ins Klassenzimmer. Aber ohne Ausrufezeichen und Etikett! Ein kleiner Exkurs: Warum Abgrenzung GUT ist Wenn aus gut gemeint leider schlecht gemacht wird Mädchen und Jungs sind nicht gleich! Auch, wenn uns das der Woke - Mainstream weismachen möchte! Anerkennung und Akzeptanz statt neuer Gräben Wie ECHTE Akzeptanz gelingen kann und wie gute Unterrichtsmaterialien dabei helfen Diversität im Unterrichtsmaterial - darauf solltest du bei der Erstellung achten Empfehlungen für die Lehrpraxis bzw. den Alltag in der Schule Buchtipps zum Thema Vielfalt, Inklusion und Rassismus Lehrmaterial als Spiegel gesellschaftlicher und politischer Normen und Stereotype Die Welt unserer Schülerinnen und Schüler ist so vielfältig wie ein Abendessen in Sizilien. Ob Familie, Herkunft, Dialekt, persönliche Interessen und Charaktereigenschaften, körperliche und geistige Fähigkeiten oder Einschränkungen - wir haben oft einen herrlich bunten "insalata mista" in unseren Klassenzimmern. Im Unterricht und in Lehrmaterialien wurde diese Tatsache lange Zeit fast vollständig ignoriert. Da werden leider immer noch oft die bekannten Stereotype bedient: Menschen hierzulande waren in vielen Lehrbüchern alle weiß, schlank und gesund. Familien bestanden typischerweise aus Mutter, Vater und zwei bis maximal drei Kindern. Der Vater hatte einen angesehenen Beruf, während die Mutter Hausfrau war oder vielleicht einem kleinen, unbedeutenden Nebenjob nachging. Und so weiter und so fort. Rollenbilder und Klischees entsprachen oft dem Ideal einer weißen, gutbürgerlichen Familie und bildeten nicht ansatzweise die Lebensrealität der Lerner ab. In der Zwischenzeit hat sich viel getan - und das ist auch gut so! Denn seien wir mal ehrlich: wer soll sich von diesen einheitlichen Mustern angesprochen fühlen? Wenn wir mal so durch unsere Klassen blicken, werden wir vielleicht eine Hand voll Schüler finden, zu denen diese erzwungene Norm passt. Der große Rest blieb lange Zeit zumindest unterrepräsentiert, wenn er denn überhaupt vorkam. Wenn solche Lehrbücher auch seltener geworden sind - in vielen Unterrichtsmaterialien wird auch heute noch ein sehr einseitiges Bild der Welt gezeichnet. Steckte dahinter eine böse Absicht? Gar offene Diskriminierung? Höchstwahrscheinlich nicht. Das Problem liegt viel tiefer: Menschen, die nicht der konstruierten Norm entsprechen, werden einfach nicht mitgedacht. Ungewollt vermitteln wir diesen Kindern durch ihre fehlende Sichtbarkeit, dass sie nicht normal sind. Und so wurden aber die meisten Lehrkräfte, die älter als 30 sind, nun mal sozialisiert. Alles was abweicht wird als „exotisch“, „ungewöhnlich“ oder gar „nicht normal“ wahrgenommen. Diese automatisierte Wahrnehmung zu entdecken und hinterfragen ist schon schwierig genug. Sie abzulegen scheint fast unmöglich, egal wie bemüht man ist. Zu tief ist dieses Denken in uns verwurzelt. Der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz Wir wollen nun alle endlich raus aus der Ignoranzfalle. Und stolpern dabei allzu leicht in die nächste. Es ist super, mit Kindern über Rassismus zu sprechen. Fantastisch, wenn man ihnen erklärt, dass ein Kind auch zwei Väter haben kann oder eben gar keinen. Toll, wenn sie erfahren, dass Alisha ein ganz normales Mädchen ist, auch wenn sie im Rollstuhl sitzt. Bewundernswert, wenn man seine Schüler darüber aufklärt, dass auch Frauen wichtige und anspruchsvolle Berufe ausüben können und ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Aber es bleibt immer noch Aufklärung. Ein Versuch, das bereits etablierte normierte Wertebild der Schüler ins Wanken zu bringen. Das ist natürlich wichtig, aber es ist nicht ausreichend. Denn angestrebt wird damit Toleranz und nicht Akzeptanz. Nicht falsch verstehen, Toleranz ist wichtig! Aber Akzeptanz ist praktisch Toleranz auf einem höheren Level. Es macht einen Unterschied, ob man die Besonderheiten (wohlgemerkt handelt es sich um Besonderheiten aus meiner normierten Perspektive) eines Menschen toleriert, also hinnimmt oder ob man diesen Menschen einfach akzeptiert und so nimmt wie er ist. Wenn "gut gemeint" nach hinten los geht Oder warum der Robert und der Franz doch nicht so normal waren wie wir... Schon in meiner Kindheit wurde an den Schulen zu mehr "Toleranz" anderen gegenüber aufgefordert. Wie ich im Nachhinein sagen muss, teils sehr unbeholfen und oft auch kontraproduktiv. „Der Robert hat zwar eine andere Hauptfarbe, aber er ist auch ein ganz normaler Mensch!“, ist ein Paradebeispiel dafür. Was ist denn eine andere Hautfarbe? Darunter fällt alles, was sich jenseits des westeuropäischen Phänotyps befindet. Sehen wir uns mal auf der Welt um, stellen wir fest, dass (wenn man überhaupt von einer anderen Hautfarbe sprechen muss) wohl eher „weiß“ anders ist. Ein weiteres Beispiel aus meiner eigenen Schulzeit. Info der Lehrerin: „Morgen kommt ein neuer Schüler zu uns. Der Franz hatte eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Das wurde jetzt noch mal operiert, aber sein Gesicht sieht immer noch ein bisschen komisch aus. Ich möchte nicht, dass ihr deshalb über ihn lacht.“ Könnt ihr euch vorstellen, was passiert ist? Klar waren wir neugierig. Klar wurde er beim Betreten des Klassenzimmers erst mal von allen angestarrt. Und die ersten Hänseleien und blöden Witze kamen prompt. Die Lehrerin hatte es ja gut gemeint, legte aber schon vor seinem Erscheinen den Fokus auf seine „Anomalie“ und warnte uns davor, sich lustig zu machen. Wie bei Robert stellte sie seine "Besonderheit" in den Vordergrund und bot damit nicht mal die Chance auf ein unvoreingenommenes Kennenlernen. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht. Vielfalt gehört ins Klassenzimmer. Aber ohne Ausrufezeichen und Etikett! Ich bin mir sicher, dass gerade unter den jungen Lehrern heute eine viel sensiblere Herangehensweise an das Thema "Vielfalt / Diversion im Klassenzimmer" verbreitet ist. Das ist ein großer Fortschritt. Aber auch der richtige Zeitpunkt, einen Schritt weiter zu gehen. Wie wäre es denn, wenn wir unsere Schüler gar nicht mehr zu Toleranz aufrufen müssten? Wenn jeder Mensch wahrlich so akzeptiert würde, wie er ist? Ohne den Fokus auf irgendwelche „Makel“ oder „Andersartigkeiten“ zu legen. Ohne ständig den roten Stift zu zücken und "Vorsicht!" auf das Etikett zu schreiben. Und dann vielleicht irgendwann ohne Etikett auszukommen. Ein kleiner Exkurs: Warum Abgrenzung GUT ist So wichtig es auch ist, sich gegen Diskriminierung und für Gleichstellung auszusprechen: Abgrenzung und die Wahrnehmung des "Fremden" und des "Anderssein" ist aus entwicklungspsychologischer Sicht ein WICHTIGER Baustein in der Herausbildung der eigenen Persönlichkeit und Identität! Um sich einer Familie, einer Gruppe oder auch einer Klasse zugehörig zu fühlen, um Teil einer Gemeinschaft zu werden und die in ihr etablierten Normen und Werte auch nach außen zu vertreten, braucht es ein starkes Gegenüber. Es braucht etwas, das anders ist als die Gruppe, in der wir uns gerade befinden. Auch um sich selbst als Individuum wahrzunehmen ist es ein nicht per se schlechter, sondern eine für die seelische Entwicklung sogar gesunde Funktion, sich von anderen abzugrenzen. Wir erleben das in einer extremen Variante bei Teenagern: ob blaue Haare, Tattoos, selbst genähte Kleidung oder krass lärmende Musik - alles ist recht, um den Alten zu zeigen: Ich bin anders als ihr! Ich gehe meine eigenen Wege! Ihr könnt mir nicht mehr vorschreiben, was richtig und was falsch ist! Die Jugendbewegungen haben immer schon die besten Musikgenres hervorgebracht, neue Klamotten in den Kleiderschrank gezaubert und Revolutionen angeführt. Und das ist gut so! Denn wo käme denn der Fortschritt her, wenn nicht von denen, die sich trauen, anders zu denken, anders zu lieben, anders zu fühlen und zu handeln? Halten wir an dieser Stelle kurz fest: Abgrenzung anderen Menschen oder Gruppen gegenüber ist nicht per se schlecht! Abgrenzung ist ein gesunder Baustein der Persönlichkeitsentwicklung Abgrenzung ermöglicht Identifikation mit bestimmten Normen und Werten und ermöglicht tiefen Zusammenhalt in einer Gruppe ABER: Abgrenzung, die zur Intoleranz gegenüber anderen führt oder dazu, dass andere Menschen oder Gruppen diskriminiert werden ist ohne Frage gefährlich und hat in einer modernen Gesellschaft wie im Unterricht nichts zu suchen! Wenn aus gut gemeint leider schlecht gemacht wird Vorsicht ist jedoch geraten, wenn wir uns dazu verleiten lassen, bestimmte Gruppen nicht nur ganz natürlich in unseren Materialien einzubauen und dadurch sichtbar zu machen, sondern wenn wir ziemlich radikalen Strömungen aus der sogenannten "Identitätspolitik" auf den Leim gehen. Auf den ersten Blick erscheint es ja als sehr erstrebenswert, Menschen einer bestimmten Gruppe mehr Teilhabe, Anerkennung und Einfluss in der Gesellschaft zu ermöglichen. Aber wenn Menschen in immer neue Kategorien gesteckt und aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen Orientierung in den Status einer Opferrolle gehoben werden - dann ist das ein sehr homogenes, fast unauflösliches Konstrukt. Da bleibt plötzlich weder Raum für Entwicklung noch für Annäherung und was viel schlimmer ist: kein Raum mehr für Diskussion. Denn die für das Thema brennenden Aktivisten erfinden immer schrägere neue Feindbilder, gegen die sie sich zur Wehr setzen können bzw. deren vermeintlichen Machtstatus sie stürzen müssen. Und ist es nicht absurd, sich (zu Recht) gegen Rassismus wehren zu wollen und andererseits zutiefst rassistische Begriffe wie "alter, weißer Mann" zu prägen - die zu allem Übel auch noch eine Diskriminierung aufgrund des Alters und des Geschlechts enthält? Meiner Ansicht nach kann es nicht das Ziel sein, immer neue und scheinbar unüberwindbare Gräben aufzutun. Oder noch schlimmer: kritische Diskurse im Keim zu ersticken und bereits das Hinterfragen als Zeichen für eine mittelalterliche Denkweise (oder noch schlimmer: rechtsradikale Ansicht) zu deuten. Ein viel umstrittenes Beispiel aus der Praxis: Wer sich dazu entscheidet, lieber nicht mehr "Indianer" zu sagen, sondern in Lehrmaterialien und Kinderbüchern den Begriff Native Americans oder indigene Völker zu verwenden, hat alles Recht, das zu tun. Und mit Sicherheit gibt es triftige Beweggründe und einleuchtende Argumente für diesen Sprachwandel. Aber ich persönlich werde einen Teufel tun und diejenigen als "doof" oder "rechts" oder "hinterwäldlerisch" zu bezeichnen, die ihren Kindern ein Tipi im Garten bauen und sie Cowboy und Indianer spielen lassen. Kinder sind keine Rassisten nur weil sie Rollen und Klischees ausprobieren. Sie befinden sich in einer Orientierungsphase im Leben, in denen Fantasie, spielerisches Entdecken und das unbefangene Kennenlernen im Vordergrund stehen. Und natürlich auch das Finden einer eigenen Identität. Dazu mehr im nächsten Punkt. Mädchen und Jungs sind nicht gleich! Auch, wenn uns das der Woke - Mainstream weismachen möchte! Eine Entwicklung, die mir in den letzten Jahren immer wieder so eigenartig aufstößt, ist dass immer mehr so getan wird, als ob Jungs und Mädchen gleich wären. Aus dem ursprünglich absolut richtigen Wunsch heraus dass jedes Kind dieselben Möglichkeiten bekommen muss, die in ihm angelegten Talente und Begabungen so gut es nur irgendwie geht zur Entfaltung zu bringen, wachsen aber Blüten, die lächerlicher nicht sein könnten. So werden Bücher angeprangert, in denen Mädchen sich als Prinzessinnen verkleiden oder Jungs mit Pfeil und Bogen spielen. NATÜRLICH ist Spielzeug für alle da. Und NATÜRLICH gibt es überhaupt nichts daran auszusetzen, wenn beispielsweise kleine Jungs gern rosa tragen oder Mädchen mit Autos spielen. Das kann aber nicht die Tatsache leugnen, dass Kinder in ihrer Entwicklung immer auch nach starken Vorbildern suchen. Die Entwicklung einer gesunden Identifikation mit einer Rolle ist genauso wichtig wie die Abgrenzung des Individuums. Kurz gesagt: gleiche Chancen JA! Künstliche Gleichmacherei NEIN! Es sind nämlich nicht die natürlichen Unterschiede, die den Lebenslauf automatisch nachteilig beeinflussen, sondern der negative Umgang damit. Natürlich sind Attribute wie Stärke, Willenskraft, Hilfsbereitschaft, Mut oder Durchhaltevermögen nicht ausschließlich weiblich oder männlich! Grundlegende Charkakterzüge sind in uns allen angelegt, die Frage ist nur in welcher Ausprägung sie vorkommen. Kurzum: in Lehrmaterialien und Büchern sollte es nicht darum gehen, bestimmte Eigenschaften von Jungen und Mädchen besonders hervorzuheben. Aber eben auch nicht darum, sie als schlecht darzustellen. Anerkennung und Akzeptanz statt neuer Gräben Eine starke Klassengemeinschaft und die Bildung junger Menschen zu aufgeschlossenen, weltoffenen Persönlichkeiten - das ist einer der Hauptaufträge moderner pädagogischer Arbeit. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich mit all ihren Stärken und Schwächen, mit all ihren Besonderheiten und Unterschieden dennoch zugehörig fühlen und einen sicheren Raum haben, in dem sie sich ausprobieren und finden können. Deshalb nützt es eben nichts, wenn man ständig nur die Unterschiede betont und andauernd die Dinge benennt, die uns trennen. Menschen in ihrer Verschiedenheit als natürlichen Bestandteil in der Klassengemeinschaft UND in Lehrmitteln zu repräsentieren und zu akzeptieren ist der erste Schritt. Es wird immer Unterschiede geben. Egal ob Körperbau, Hautfarbe, Vorlieben und Charakter - Menschen sind immer schon vielfältig gewesen und wenn man noch länger sucht, findet man tausend weitere Unterschiede. Aber was meiner Ansicht nach gar nicht geht ist, wenn man immer und immer wieder hervorhebt, wie besonders und anders eine bestimmte "Randgruppe" ist. Denn dadurch stellt man sie ja erst an den Rand! Man zeigt auf sie und redet über sie. Aber in der Mitte kommen sie dadurch nie an! In der Mitte kommen immer nur die an, mit denen man Gemeinsamkeiten findet. Deren Lebenswelt man nachvollziehen und respektieren kann. Wo eben aus Toleranz, also "Ertragen" echte Akzeptanz wird - also "Integrieren". Anerkennung bedeutet NICHT: "alles gleich machen". Anerkennung bedeutet: Du darfst so sein wie du bist. Mit all deinen Facetten. Und ich darf auch anders sein. Aber schauen wir lieber mal, was uns verbindet! Wie ECHTE Akzeptanz gelingen kann und wie gute Unterrichtsmaterialien dabei helfen Wir können wir uns auf den Weg zur echten Akzeptanz machen? Der Schlüssel dazu ist recht einfach: Sichtbarkeit im Unterricht und in Unterrichtsmaterialien! Bilder prägen uns. Täglich und immer wieder aufs Neue. Dazu gehören nicht nur die Bilder, die wir im Fernsehen (oder heute eher auf Netflix und Co.) und in der Zeitung sehen, sondern vor allem auch Bilder in unserem Unterrichtsmaterial. Dinge, die wir häufig sehen, prägen unsere Vorstellung von der Welt. Und dann nehmen wir schnell alles andere, das nicht ins Klischee passt, als fremd wahr. Diversität im Unterrichtsmaterial - darauf solltest du bei der Erstellung achten: Ich habe hier einige Tipps zusammengetragen, die ich bei der Erstellung meiner Unterrichtsmaterialien von der Grundschule bis zur Sekundarstufe immer beachte. Dabei ist es unerheblich, für welches Fach man Spiele und Arbeitsblätter oder digitale Inhalte erstellt. Es sind ganz allgemeine Empfehlungen, die auch dein Material vielfältiger machen können - ohne dabei den Bogen zu überspannen und ein von Identitätspolitik und anderen radikalen Trends durchsetzes Werk zu schaffen, das mehr Trennung als Verbindung schafft: 1. Erstelle oder kaufe gezielt Unterrichtsmaterial, das divers gestaltet ist Bilde dabei gezielt auch (wohlgemerkt nicht nur) Menschen ab, die nicht der aktuell gängigen "Norm" entsprechen. Für die Gestaltung deiner Unterrichtsmaterialien bieten sich dazu Cliparts und Bilder an, bei denen Wert auf Diversität gelegt wurde. Es gibt mittlerweile einige Illustratoren, die eine wunderbare Vielfalt anbieten. Besonders hervorheben möchte ich davon Kate Hadefield (Kate Hadfield Designs) und „Janina malt die Welt“. Auch meine Kollegin Jenny Scheubner von I_love_DAZ hat eine tolle Sammlung von Cliparts veröffentlicht, die man sich einfach kostenlos bei eduki runterladen kann: Familie und Gemeinschaft – Bildkarten für Deutsch Einige Empfehlungen zu Büchern, die divers gestaltet sind, findest du hier am am Ende des Blogbeitrages. 2. Baue Geschichten, Biografien und Erlebnisse unterschiedlicher Menschen in deine Unterrichtsmaterialien ein Und zwar OHNE deren Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu betonen. Richte den Blick lieber auf deren individuelle Errungenschaften oder Eigenschaften. Wichtig sind aber vor allem auch Geschichten, in denen die Protagonisten einfach ganz normale Menschen aus dem Alltag sind. Betont man diesen Fakt oder benennt ihn auch nur, obwohl es für die Geschichte gar nicht notwendig gewesen wäre, manifestiert sich sonst nur wieder das Bild der Fremdheit / der Andersartigkeit. Ein Beispiel aus meinen Unterrichtsmaterialien bei eduki: In meinem Christoph Kolumbus – Lesetexte, Arbeitsblätter und Steckbrief habe ich den Fokus auf die Bekanntheit der Person bzw. deren Bedeutung in der Weltgeschichte gelegt. Unabhängig von Geschlecht und Hautfarbe liegt der Fokus einzig und allein auf der individuellen Leistung oder der geschichtlichen Bedeutung. In dem Bundle finden sich Arbeitsblätter zu (unter anderem) Greta Thunberg, Hellen Keller, Martin Luther King, Mutter Teresa, dem Dalai Lama oder Barak Obama. Die Lehrkraft kann dann - je nach Ziel der Unterrichtseinheit und je nach Wissensstand der Lerner entscheiden, welche Arbeitsblätter verwendet werden. Warum es bei mir KEIN gruppenspezifisches Material gibt: Obwohl es in Amerika ein großer Trend ist, bestimmte Gruppen im Unterrichtsmaterial in den Fokus zu rücken und beispielsweise einen "Black History Month" oder einen "National Hispanic American Heritage Month" zu begehen, sehe ich diese Unterteilung in gesellschaftliche Gruppen als schwierig an. Genau wie eine Frau nicht nur deshalb eine hochrangige Position in der Politik bekommen sollte nur weil sie eine Frau ist - genauso finde ich es schwierig, wenn man Menschen NUR aufgrund ihrer Hautfarbe in den Fokus nimmt. Das ist Diskriminierung - nur eben andersrum! Auch hier wieder: Gut gemeint, aber im Kern schlecht gemacht. 3. Klassische Rollenbilder und moderne Rollenbilder - sie gehören BEIDE ins Lehrmaterial! Und das ist leichter gesagt als getan. Denn ja: auch wenn sie nicht bei Instagram tanzt: es gibt sie noch, diese "klassische Hausfrau", die dem Mann das Essen kocht und ihm abends die Pantoffeln anzieht. Es gibt ihn noch, den Fussballerfreund, der abends in der Gartensparte sitzt und beim Bier über Autos redet. Das sind im engsten und oberflächlichsten Sinne Stereotype. Vielleicht sind diese Lebensentwürfe nicht für jeden erstrebenswert. Aber es gibt sie nun mal. Und sie gehören genauso ins Lehrmaterial wie neuere Modelle: - die alleinerziehende Mutti, die mit dem Wohnmobil um die Welt reist und als digitale Nomadin ihr Geld verdient - das Ehepaar, das bewusst keine Kinder möchte und trotzdem ein erfülltes Leben führt. - die rüstige Rentnerin, die ehrenamtlich bei der Tafel arbeitet und am Wochenende mit ihrer Harley Davidson zum Rockkonzert fährt - der junge gehörlose Mann, der mit seinem Partner um die Welt reist und auch in China prima mit Gebärdensprache zurecht kommt - und und und Du siehst schon, worauf ich hinaus will: Menschen sind (Gott sei Dank) vielfältig und bunt. Und nur weil Soziologen und Psychologen Menschen in Kategorien und Mileus packen, um ihre Einstellungen und Lebenswege zu erforschen, müssen wir als Lehrkräfte das im Unterrichtsmaterial noch lange nicht tun! 4. Stelle Menschen grundsätzlich als INDIVIDUEN dar Natürlich gibt es Merkmale von Menschen, die aus soziologischer Sicht auch auch auf Gruppen zutreffen. Dort kann man feststellen, dass Mitglieder marginalisierter Gruppen häufig ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Aber eben nicht zwangsläufig! Ob dem so ist oder nicht, darüber müssen wir nicht nachdenken. Haben wir ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Schülern, ist es gut möglich, dass sie selbst mal Etwas in die Richtung ansprechen. Dann kann und soll auf jeden Fall darauf eingegangen werden. Auf keinen Fall dürfen aber Kinder (vor allem ohne Kontext) dazu befragt oder auch als Beispiel genannt werden. Sie stehen nicht repräsentativ für eine Gruppe, sondern in erster Linie für sich selbst! 5. Deine Unterrichtsmaterialien können nicht zaubern. Und es nie allen recht machen! So sehr du dich bemühst - und das trifft auf alle Lebensbereiche zu: Du kannst es nicht jedem recht machen! Du kannst dich noch so sehr bemühen, "alles richtig" zu machen, zum Beispiel möglichst inklusiv zu sprechen und zu handeln und wirklich niemandem auf den Schlips zu treten . Es wird dir nicht gelingen. Leider sind bei vielen aktuellen gesellschaftlichen Themen die Fronten sehr weit auseinander und scheinen verhärtet. Es ist vollkommen egal, welche politische oder weltanschauliche Einstellung wir haben - wir werden IMMER auf jemanden treffen, der Kritik daran übt. Und das müssen wir nun mal aushalten. Das nennt sich Demokrate. So weit wir unsere Ansichten und Wertvorstellungen auch auseinanderliegen: wir dürfen nie aufhören, miteinander zu reden. Erst dann wird es gefährlich. Es ist vielleicht ein bisschen so wie in einer Ehe: solange man sich streitet, solange ist man im Gespräch. Erst, wenn sich einer zurückzieht und "dicht" macht, entfremdet man sich. Empfehlungen für die Lehrpraxis bzw. den Alltag in der Schule: 1. Reflektiere deinen Blick auf dein Umfeld und deine Schülerinnen und Schüler Mache dir Gedanken über Stereotype, die sich in dir manifestiert haben. Überlege in welchem Kontext du diese reproduzierst und versuche es zukünftig zu vermeiden, denn auch Sprache und Handlung vermitteln Bilder und das oft besonders einprägend. Dabei geht es jetzt nicht mal automatisch um die großen Dinge wie offenen Rassismus. - Braucht das Kind mit der halbseitigen Lähmung wirklich Hilfe dabei, sich die Schuhe zu binden? Oder gehst du einfach automatisch davon aus? Eilst du ihm unnötigerweise zur Hilfe, verfestigt sich in deinen Schülern das Bild des hilflosen „Behinderten“. - Bedauerst du ein Kind, das ohne Vater aufwächst? Dieses Kind kann super glücklich in seiner Familie sein und dein Mitleid gar nicht nötig haben! - Svetlana ist schlecht in Deutsch, weil ihre Eltern zu Hause nur Russisch mit ihr sprechen? Ein Vorurteil, dass sich übrigens trotz eindeutiger wissenschaftlicher Gegenbeweise wacker hält. So werden in Deutschland geborene und sozialisierte Kinder zum Beispiel auffallend häufig in DaZ- oder Deutschförderstunden gesteckt. Ohne dass es Defizite gibt, einfach nur sicherheitshalber. Auch das ist sicher gut gemeint, drückt dem Kind, das sich höchstwahrscheinlich aber als Deutsch identifiziert, den „Ausländer-Stempel“ auf. 2. Versuche jede Form von Instrumentalisierung zu vermeiden. Damit meine ich solche typischen Geschichten vom „schwulen besten Freund“ und überhaupt das Bedienen von Stereotypen. Aber auch das Bedienen positiver Klischees. Zum Beispiel: die besonders schlauen und fleißigen Asiaten, die kulinarisch überlegenen Franzosen, die feurigen Brasilianer. 3. Sei nicht zu hart zu dir selbst und bleib locker! Egal wer du bist und welche Erfahrungen du im Leben gemacht hast - deine ganz persönliche Lebenswelt, dein Umfeld, deine Geschichte und deine Wertvorstellungen unterscheiden sich mit Sicherheit grundlegend von der Realität anderer Menschen. Meinungen und Werte ändern sich, Menschen sind verschieden und entwicklen sich. Was du noch vor zehn Jahren als wichtig oder unabänderlich angesehen hast, kann heute schon ganz anders sein. Ich zum Beispiel habe zehn Jahre lang in einem Leipzig gewohnt und habe es geliebt, dieses quirlige Leben voller kultureller Angebote und Möglichkeiten. Ich war ständig unterwegs und gab mein Geld vor allem für Konsum und Freizeit aus. Heute lebe ich auf einem kleinen Nest weit fern der großen Stadt und liebe die Freiheit auf dem Land. Das Grün, meine Hühner, das einfache Leben ohne Stress und Straßenbahn. Aber wer weiß - vielleicht ziehe ich im Alter wieder in die Stadt, wo die Infrastruktur besser ist und der Bioladen um die Ecke? Ich weiß es nicht. Und ich möchte mich deshalb auch ungern in ein bestimmtes Rollenbild reinrutschen lassen. Ja. Im Moment bin ich ein Landei. Aber ist das alles was mich ausmacht oder gibt es da nicht viel mehr Facetten meiner Persönlichkeit die sich ständig ändern können? Genau wie ich mein eigenes Leben gern so flexibel wie möglich gestalte und nicht festgefahren sein möchte, genauso betrachte ich auch die Menschen um mich herum. Obwohl ich selbst nie die AFD wählen würde, so bleibe ich dennoch im Gespräch offen und diskussionsbereit, wenn ich auf deren Wähler treffe. In meinem Freundeskreis gibt es verschiedenste Leute, deren politische Ansichten sich von ganz links außen bis ganz rechts bewegen. Man macht es sich zu leicht, sich von Menschen abzuwenden, die nicht der eigenen Gesinnung entsprechen. Und es wird uns ja ständig in den sozialen Medien von der neuen woke - Bewegung suggeriert: da wird empfohlen, auf sein Umfeld zu pfeifen und sich nur noch mit denen zu umgeben, die einem passen. Da werden männliche Eigenschaften pauschal als "toxisch" bezeichnet oder ganz unreflektiert werden kritische Stimmen in bestimmte politische Lager eingeordnet. Und dann ist die Diskussion beendet. Solche Trends führen nur zur Spaltung der Gesellschaft und bewirken genau das Gegenteil von dem, was wir anstreben sollten: miteinander im Gespräch bleiben, offen bleiben. Und vielleicht auch mal mit Humor auf eine verrückte Welt schauen, in der keiner die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Buchtipps zum Thema Vielfalt, Inklusion und Rassismus Kinderbücher über Vielfalt: Titel: Alle da - unser kunterbuntes Leben* Verlag: Klett Kinderbuch Altersempfehlung: Vorschule und Grundschule Mit erfrischender Leichtigkeit und Humor zeigt dieses Kinderbuch unsere bunte Gesellschaft mit Menschen verschiedener Herkunft, Berufen, Sprachen und Besonderheiten. Und es verschweigt auch nicht, dass es manchmal kompliziert werden kann... Titel: Wir sind Freunde* von Katharina Platz Ein inspirierendes Kinderbuch über Diversität, Freundschaft und gegen Rassismus. Ohne erhobenen Zeigefindger und mit dem Fokus auf das, was uns verbindet - ohne Gleichwischerei, aber auch ohne künstliche Trennung! Titel: Ich bin anders als du* Verlag: Carlsen Altersempfehlung: Vorschule (2 bis 5 Jahre) Ein kluges Kinderbuch, das zeigt, dass wir alle unterschiedlich sind. Hier liegt aber der Fokus eben NICHT auf festgefahrenen Stereotypen sondern auf dem, was uns verbindet! Hautfarbe oder Herkunft werden benannt, aber der Blick liegt auf ganz anderen Dingen, die auch Gemeinsamkeiten sein können: zum Beispiel das Lieblingsessen, die Frisur oder die Körpergröße. Wunderbar! Kinderbücher, die unterschiedliche Familienkonstellationen zeigen: Titel: Das alles ist Familie* Verlag: Ars Edition Altersempfehlung: Kinder ab 4 Jahre Ein buntes Bilderbuch mit einer leicht lesbaren Geschichte über verschiedene Familienkonstellationen, Diversität und Vielfalt. Kinderbücher, die Vielfalt ganz natürlich abbilden ohne sie in den Vordergrund zu stellen: Titel: Es ist okay, sich so zu fühlen* Verlag: Ufer Verlag Altersempfehlung: 3 - 9 Jahre Eine Entdeckungsreise in die verrückte Welt der Gefühle und wie man damit umgehen lann. Ohne Wertung und mit Abbildungen verschiedener Kinder - ohne das zu thematisieren. Titel: Das Wunder von R* Verlag: Mentor Verlag Altersempfehlung: 6 bis 8 Jahre Eine wunderschöne, warmherzige Weihnachtsgeschichte von Francesca Cavallo, der Autorin der beliebten "Good Night Stories for Rebel Girls*" Hier gefällt mir besonders gut, dass weder die Homosexualität der Eltern noch die Hautfarbe der Familienmitglieder explizit thematisiert wird, sondern einfach als gegeben beschrieben wird. *Wenn du magst, kannst du die empfohlenen Bücher gern über meinen Amazonlink bestellen. Dafür bekomme ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine weiteren Kosten und kaufen musst du natürlich nichts, sondern kannst auch einfach nur gucken! Literaturempfehlungen zur weiteren Beschäftigung mit Rassismus und Identität: Disclaimer: Ich empfehle hier nur Bücher bei denen ich überzeugt bin, dass guter Journalismus, wissenschaftlich fundierte Ausführungen und reflektierte Haltungen dahinter stecken. Anders als viele Aktivistinnen und Aktivisten, die eine extreme Identitätspolitik verfolgen, teile ich beispielsweise nicht die Ansicht, dass weiße Menschen per se privilegiert sind ("White Privilege"). Da wären wir nämlich wieder bei einer Einteilung von Menschen in festgefahrene Gruppen und Stereoptype- und das ist auch meiner Sicht kontraproduktiv in der Debatte um echte Gleichstellung. An dieser Stelle kann ich den Vortrag von Katja Gentinetta empfehlen, in dem sie sich kritisch mit der Frage auseinandersetzt, ob der Begriff des "strukturellen Rassismus" unreflektiert übernommen werden kann. Sieh es mir an dieser Stelle also bitte nach, dass ich hier nur eine kleine Auswahl der Literatur empfehle, die ich auch wirklich gelesen habe und persönlich empfehlen kann. Das sind auch Bücher, die mich zum Nachdenken gebracht haben oder bei denen ich nicht in jedem Punkt einverstanden bin. Aber es sind immer solche, deren Sichtweise auf die Thematik Rassismus weder extrem links noch extrem rechts angesiedelt sind. Meine Bücher müssen nicht deine Bücher sein und meine Haltung nicht deine. Also lass dich gern inspirieren, aber bleib offen und bilde dir deine eigene Meinung! Liebe Grüßen deine Cindy Titel: Was man noch sagen darf* Verlag: Carl-Auer-Verlag Der Versuch zu ergründen, warum die Gesellschaft sich immer mehr spaltet - in die, die nicht genug davon bekommen können, immer neue moralische Grenzen und Empfindlichkeiten aufzumachen und die, die das Gefühl haben, dass sie da langsam nicht mehr mitkommen. Ruhig und nüchtern geschrieben, kritisch und doch versöhnlich. Titel: Schlacht der Identitäten: 20 Thesen zum Rassismus - und wie wir ihm die Macht nehmen Verlag: dtv Autor: Hamed Abdel-Samad Klappentext: "...Hamed Abdel-Samad hat Rassismus erlebt: In Ägypten wurde er als hellhäutiger Kreuzritterbastard denunziert, in Deutschland ist seine Haut manchen zu dunkel, sein Name anderen zu muslimisch. Dieses erfahrungssatte Buch ist kein Bericht der Betroffenheit. Es ist die Analyse eines durch Globalisierung, Migration und Vorfälle in den USA auch hierzulande angeheizten Themas. Die Radikalität der Debatte, die in Deutschland weit über das Thema Rassismus hinaus Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Rederecht und Redeverbot behandelt, droht die Gesellschaft tief zu spalten. Abdel-Samad sucht die Auseinandersetzung zu rationalisieren und zeigt im Individualismus einen Ausweg aus der zwanghaft identitätsfixierten Zugehörigkeitsdebatte." Videotipp: Hamed Abdel-Samad im Interview mit dem ZDF In diesem Video spricht er darüber, warum wir den Opfern von Rassismus nicht helfen, wenn wir immer neue Grenzen im Zusammenleben und der Debatte schaffen. Ich hoffe, mein Blogbeitrag hat dir gefallen und du hast ein paar Gedankenanstöße mitnehmen können. Auch wenn ich das Thema Diversität in Unterrichtmaterialien unmöglich zu Ende ausdiskutieren kann, so hoffe ich doch, dass ich dir einige Anregungen und wertvolle Tipps für Materialien und Bücher geben konnte. Wenn Du Fragen oder Anregungen zum Thema hast, dann schreib mir doch gern persönlich oder hinterlasse einen Kommentar! Liebe Grüße, deine Cindy Das könnte dich auch interessieren Jenseits von Schickimicki und Schema F! Verflixte Kreativität! Was Kinder anders machen. Aufmüpfiger Regenwurm will bunt sein!
- Halloween Spiele für die Grundschule – 15 Ideen + kostenlose Cliparts
Halloween in der Grundschule – 15 Spielideen für Schule und Zuhause + kostenlose Cliparts Halloween in der Grundschule: schneller Einstieg Du findest hier 15 Bewegungsspiele für draußen und drinnen sowie eine kostenlose ZIP-Datei mit Halloween-Cliparts. Wenn du zusätzlich direkt ein kostenloses Unterrichtsmaterial einsetzen möchtest, kannst du das Halloween-Monster für kreative Partnerarbeit nutzen. 15 Halloween-Spiele für die Grundschule: 10 draußen + 5 drinnen Das Tolle an einem bewegten Halloween - Tag in der Schule ist, dass niemand ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn am Abend bei der "Süßes oder Saures!" Runde so richtig viel Schokolade und Bonbons in der Tüte landen. Deshalb habe ich hier 10 lustige und sportliche Bewegungsspiele gesammelt, die das Halloween - Fest zu einem unvergesslichen Tag machen. Wenn du Glück hast, ist draußen tolles Wetter und du kannst mit den Kindern auf den Schulhof gehen. Aber wenn du für dein Halloweenfest einen trüben Herbsttag erwischt hast, an dem es draußen viel zu kalt oder regnerisch ist, habe ich dir auch noch fünf weitere Halloween Spiele für drinnen gesammelt, die du ohne Probleme im Klassenzimmer oder in der Turnhalle umsetzen kannst. Und eine kleine Überraschung habe ich auch noch für dich! 20 super süße kostenlose Halloween Cliparts, die du zum Basteln oder für die Erstellung deiner Halloween - Materialien für die Schule benutzen kannst. Ich wünsche dir viel Freude mit meinen Spielideen und bin gespannt, ob du die ein oder andere Anregung für deine Klasse mitnehmen kannst: Halloween - Grundschulideen für bewegte Spiele auf dem Hof oder dem Spielplatz: 1. Hexenbesen - Polo Dieses Spiel ist eine lustige Halloween-Variante von Polo, bei der die Kinder auf "Hexenbesen" (Stöcke) reiten und versuchen, einen Ball mit ihnen in ein Tor zu befördern. Material: Lange Stöcke (als Hexenbesen), kleine Bälle, zwei Tore (kann einfach aus Hütchen oder Kisten gemacht werden). Anleitung: Teile die Kinder in zwei Teams ein. Jedes Kind bekommt einen "Hexenbesen". Das Ziel ist es, den Ball mit dem Besen ins gegnerische Tor zu befördern. Kein Körperkontakt erlaubt, nur der Besen darf den Ball berühren. 2. Gespenster - Staffellauf Material: weiße Laken oder Tücher Spielablauf: Die Kinder werden in Teams aufgeteilt und jedes Kind bekommt ein Laken. Sie müssen das Laken über den Kopf ziehen und wie ein Gespenst zu einem bestimmten Punkt und zurück laufen. 3. Spinnenlauf Material: NIX! Denn vier Spinnenbeine hat doch in der Halloweenzeit jeder am Körper dran! Ein bisschen Platz wäre gut. Ideal ist das Spiel für eine weiche Wiese oder die Turnhalle. Der Schotter auf dem Schulhof könnte weh tun! Spielablauf: Die Kinder werden in zwei oder mehr Gruppen eingeteilt und stellen sich hintereinander auf. Auf dein Zeichen hin beginnt das Rennen. Flink wie kleine Spinnen huschen die Kids auf Händen und Füßen dem Ziel entgegen. Für den zusätzlichen Spaßfaktor kannst du mitten im Rennen rufen: "Jetzt vorwärts krabbeln!" oder "Jetzt bitte rückwärts krabbeln!". Das Team, in dem alle kleinen Spinnen zuerst das Ziel erreichen, hat den Spinnen-Sprint für sich entschieden. 4. Hexen - Zaubertrank - Zutaten sammeln Material zum Basteln: erstelle aus Filz, Karton oder anderen Materialien verschiedene "Zaubertrankzutaten" wie Spinnen, Kröten, Federn oder Edelsteine. Verstecke sie im Schulgarten oder auf dem Schulhof. Bastle kleine Säckchen oder Beutel, in die die Kinder ihre gesammelten Zutaten stecken können. Spielablauf: Die Kinder müssen innerhalb einer bestimmten Zeit so viele Zaubertrankzutaten wie möglich sammeln und in ihre Beutel stecken. Um das Spiel für Kinder in der 1. Klasse mit einer kleinen Denkaufgabe zu verbinden, kannst du auch eine Liste anfertigen, auf der die Anzahl der benötigten Zutaten aufgelistet ist. Teile die Kinder dann in Teams ein. Jede Gruppe muss zusammen genau die Anzahl der Zaubertrank - Zutaten in einen Kessel werfen. Es darf weder zu viel noch zu wenig gesammelt werden! das Team, das mit den gesammelten Zutaten dem perfekten Halloween - Rezept am nächsten kommt, hat gewonnen. 5. Hexenkessel - Werfen Material: schwarze Eimer (Hexenkessel), kleine Bälle oder Beutel Spielablauf: Die Kinder versuchen, die Bälle aus einiger Entfernung in die Hexenkessel zu werfen. 6. Monsterfüße - Rennen Materialien zum Basteln: Schneide aus dickem Karton große Monsterfüße aus. Bemalt sie in gruseligen Farben und füge lustige Details wie Krallen oder Schuppen hinzu. Mache an den Seiten zwei Löcher und ziehe ein Seil hindurch, sodass die Kinder die Monsterfüße an ihren eigenen Füßen befestigen können. Spielablauf: Die Kinder binden sich die Monsterfüße um und versuchen, damit einen Parcours zu laufen oder kurze Rennen zu veranstalten. 7. Monster- Hopsen Material: Kreide Spielablauf: Ein klassisches Himmel-und-Hölle-Spiel, aber mit gruseligen Symbolen wie Kürbissen, Hexenhüten und Gespenstern. 8. Gruseliger Limbo Material: Stange, gruselige Musik Spielablauf: Die Kinder müssen unter der Stange hindurchtanzen, ohne sie zu berühren, während gruselige Musik spielt. Mit jeder Runde wird die Stange ein Stück tiefer gehängt. 9. Natur- Rallye Material: Du brauchst eine Liste mit Dingen aus der Natur, auf dem Pausenhof oder auf dem Sportplatz finden kann - zum Beispiel bunte Blätter, Eicheln, Kastanien, Steine in verschiedenen Farben und Formen). Spielablauf: Die Kinder müssen bestimmte Dinge aus der Natur suchen, sammeln und in einer bestimmten Zeit zum vereinbarten Sammelpunkt zurückbringen. Binnendifferenzierung: Du kannst den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem du auch Dinge auf die Liste schreibst, die die Kinder nicht in der Umgebung finden können. Oder du nutzt Adjektive (z.B.: etwas klebriges, etwas feuchtes, etwas dünnes, etwas kleines, etwas weiches...). Ich habe bei solchen Aktivitäten auch immer die DAZ - Kinder im Hinterkopf und gruppiere Kinder mit deutschsprachigem Elternhaus mit DAZ - Kids. 10. Gespensterkegel Basteln: Verwende leere Plastikflaschen und bemale oder beklebe sie, um sie wie Gespenster aussehen zu lassen. Du kannst auch lustige Filzaugen und -münder oder Federn dran kleben. Spielablauf: Stelle die "Gespenster" wie Kegel auf und lass die Kinder versuchen, sie mit einem Ball umzuwerfen. Diese Spiele sind nicht nur sportlich und aktivierend, sondern machen schon bei der Planung und beim Zusammenstellen der Materialien Spaß. Nimm dir aber unbedingt Zeit für die Vorbereitung: Du könntest an einem Tag alle benötigten Materialien gemeinsam mit den Kindern basteln und am nächsten Tag gibt es dann ein mega Halloween Fest für Groß und Klein. Warum Bewegung und und das gemeinsame Basteln perfekt zu Halloween passen: Halloween ist traditionell ein Fest mit vielen Süßigkeiten, Kostümen und Dekorationen. Bewegungsspiele bieten eine großartige Möglichkeit, die Energie der Kinder in positive Bahnen zu lenken und ihnen eine aktive Pause zu geben. Zudem fördern sie die soziale Interaktion, Teamarbeit und Kreativität. Das Basteln im Vorfeld steigert die Vorfreude und ermöglicht den Kindern, ihre kreativen Fähigkeiten auszudrücken und stolz auf ihre eigenen Kreationen zu sein. Weitere Halloween Spiele für das Klassenzimmer oder die Turnhalle: 1. Gruseliges Schattenfangen Material: Projektor oder Taschenlampe, dunkler Raum Spielablauf: Ein Kind wird zum "Schattenmonster" und versucht, die Schatten der anderen Kinder mit seinen Händen "zu fangen". Wer "gefangen" wird, wird zum nächsten Schattenmonster. 2. Kürbis-Krabbeln Material: Große Papier - Bilder von Kürbissen (kostenlos enthalten in meinem Halloween Clipart - Geschenk für dich!) Spielablauf: Die Papierkürbisse werden auf dem Boden verteilt. Die Kinder müssen von Kürbis zu Kürbis krabbeln, ohne den Boden zu berühren. 3. Halloween Grusel - Fühlkiste Eine Halloween Gruselkiste ist eine großartige Möglichkeit, Kindern (aber auch Erwachsenen) einen wohligen Schauer über den Rücken zu jagen. Das Prinzip ist einfach: Die Teilnehmer stecken ihre Hände in die Kiste, ohne sehen zu können, was darin ist, und müssen dann durch Fühlen erraten, um was es sich handelt. Hier ist eine Anleitung, wie du eine solche Fühlkiste gestalten kannst: Materialien: Ein großer lustig bemalter oder beklebter Karton oder eine Holzkiste Schere oder Cutter Verschiedene "gruselige" Materialien (siehe unten) Tücher oder Stoff, um die Öffnungen abzudecken Anleitung: 1. Kiste vorbereiten: Schneide in den Seiten des Kartons oder der Kiste zwei Löcher, groß genug, dass jemand seine Hände hineinstecken kann. Bedecke die Löcher von innen mit den Tüchern oder Stoffen, sodass man nicht in die Kiste hineinsehen kann, aber die Hände problemlos hindurchpassen. 2. "Gruselige" Materialien vorbereiten: Hier sind einige Ideen und was sie "darstellen" könnten: gekochte Spaghetti: Sie können als "Würmer" wahrgenommen werden. Weintrauben: Sie fühlen sich an wie "Augäpfel". gekochter Mais: Kann als "Zähne" oder "Knochen" dienen. Schwämme: Sie fühlen sich an wie "schwammiges Zombiefleisch". Gekochter Blumenkohl: Kann als "Gehirn" dienen. Süßigkeiten aus Gelatine: fühlt sie sich an wie "glibberige Haut" oder "Gelee-Gehirn". gekochte, abgekühlte Karottenscheiben: Sie können als "Ohren" dienen. ein Stück Schale vom Kürbis: fühlt sich an wie ein Monsterzahn ein kaltes Wiener Würstchen: sieht ein bisschen aus wie ein abgeschnittener Finger 3. Spielen und sprachliche Begleitung: Lass die Kinder abwechselnd ihre Hände in die Kiste stecken und versuchen, die Gegenstände nur durch Fühlen zu identifizieren. Du kannst ihnen Hinweise geben oder eine gruselige Geschichte erzählen, während sie fühlen, um die Atmosphäre zu steigern. Ganz wichtig ist auch immer die sprachliche Begleitung: Lass die Kinder immer beschreiben, was sie fühlen. Die anderen Kinder können mitraten, was es denn sein könnte. Die Gegenstände, die bereits aus der Kiste gehört wurden, können dazu dienen, eine Monstergeschichte zu erzählen oder eine Liste mit Adjektiven zu erstellen, die dazu passen. So können Kinder spielerisch (besonders DAZ - Kinder) ihren Wortschatz trainieren und erweitern. Hinweis: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um das Befüllen der Gruseligste geht. Stelle aber sicher, dass alle Materialien, die du verwendest, sicher und ungiftig sind, besonders wenn Kinder dabei sind. Informiere dich auch im Voraus über mögliche Allergien der Kids. 4. Spinnenweben - Labyrinth Material: Kreppband oder Wolle Spielablauf: 1. Variante: Ein Labyrinth aus "Spinnenweben" wird zwischen Stühlen oder Tischen gespannt. Die Kinder müssen sich durch das Labyrinth hindurchbewegen, ohne die Fäden zu berühren. 2. Variante als Teamspiel: Einige Kinder stellen sich im Kreis auf und werfen die Wollkugel so lange hin und her, bis ein schönes Spinnennetz entstanden ist. Andere Kinder können nun hindurchkrabbeln und versuchen, so schnell wie möglich auf die andere Seite zu gelangen. 5. Geschicklichkeitsspiel: Kürbis - Labyrinth Material zum Basteln: Zeichne auf einem großen Stück Karton ein Labyrinth. Schneide kleine Kürbisformen aus Papier oder Filz aus. Befestige an jedem Kürbis einen kleinen Magneten. Besorge einen weiteren Magneten, um die Kürbisse von unten zu bewegen. Spielen: Die Kinder versuchen, den Kürbis durch das Labyrinth zu führen, indem sie den Magneten unter dem Karton bewegen. Kostenlose Halloween Cliparts für deine Unterrichtsmaterialien in der Grundschule Halloween ist nicht nur ein Fest des Gruselns und der Süßigkeiten, sondern bietet auch eine wunderbare Gelegenheit, den Unterricht und deine Materialien in der Grundschule kreativ zu gestalten. Ich persönlich habe Halloween erst über die Jahre schätzen gelernt - früher hielt ich es für unnötigen modernen Quatsch aus den USA :-) Aber mittlerweile gibt es auch hierzulande so viele tolle Spiele, so viele schöne Unterrichtsmaterialien und Ideen, wie man mit wenig Aufwand einen tollen Tag für die Kids gestalten kann! Mir hat die Erstellung dieser Cliparts für dein Halloweenfest unheimlich viel Freude bereitet und ich hoffe sehr, dass dir die 20 Bilder mit transparentem Hintergrund gefallen. Du kannst sie für deine Bastelprojekte im Kindergarten und der Grundschule oder für deine Unterrichtsmaterialien nutzen. Kommerzielle Nutzung der Halloween Cliparts: Du darfst meine Cliparts gerne auch für dein Unterrichtsmaterial verwenden und bei eduki, TPT oder auf anderen Marktplätzen für Lehrkräfte verkaufen. Wichtig ist sind jedoch folgende einfache Nutzungsbedingungen: Gib die Clipart - Dateien selbst nicht weiter, sondern verweise deine Kolleginnen und Kollegen lieber auf meine Homepage Nutze die Cliparts als schmückendes Element zur Aufwertung deines Lehrinhaltes - die Cliparts dürfen nicht den Hauptteil des Materiales ausmachen Verwende mein in der ZIP Datei enthaltenes Logo, um in der Quellenangabe diesen Blog oder meine Homepage zu verlinken. Das war's auch schon! Wenn du dich über die kostenlosen Halloween Cliparts freust, dann hinterlasse mir doch gern einen Kommentar und lass mich wissen, welche Materialien du damit erstellt hast oder ob du sie sogar für dein Halloweenfest in der Schule benutzen möchtest. Weitere Ideen und Unterrichtsmaterialien für Halloween in der Grundschule: Hier eine kleine aber feine Auswahl meiner Materialien für den Herbst und Halloween: Sei doch bitte so lieb und hinterlasse mir eine positive Bewertung, wenn meine Materialien dir gefallen! Du darfst meine Ideen auch sehr gern bei Pinterest teilen oder an Kolleginnen und Kollegen senden! HALLOWEEN XXL Materialpaket Deutsch Wachsendes Halloween Unterrichtsmaterial - Paket für die Grundschule und DAZ (Anfänger) Das Materialpaket ist einfach gigantisch groß geworden und lohnt sich für alle, die wunderschöne Arbeitsblätter, Spielideen oder Anregungen zum kreativen Schreiben und Sprechen rund um Halloween in der Grundschule suchen. Das Paket wird ständig erweitert - alle zusätzlichen Materialien bekommst du dann immer kostenlos dazu, auch wenn er Preis irgendwann steigen sollte (was er ja muss, wenn das Paket wächst!) Sichere es dir deshalb lieber so schnell als möglich. Auch für andere Fächer habe ich wachsende Materialpakete bei geschnürt - es würde aber den Rahmen sprengen, sie hier alle zu nennen. Hier findest du alle Materialpakete in meinem Shop. So. das war's jetzt aber wirklich. Ich habe übrigens gerade festgestellt, dass es mehr als 20 Halloween Cliparts geworden sind! Na ja - ich kann mich manchmal einfach nicht bremsen. Schau auch gerne mal in meinen Klassenmaskottchen - Clipart - Shop oder schreib mir ein freundliches HALLO! in die Kommentare. Es ist ja schon erstaunlich, wie viele Besucher meinen Blog lesen und nicht mal ein freundliches Winken hinterlassen. Ich würde mich über deine Nachricht sehr freuen! Allerliebste Grüße, deine Cindy Noch mehr kostenlose Cliparts für Halloween bekommst du in meinem Mitglieder Freebie: Geister
- Farben Unterrichtsmaterial kostenlos – Deutsch als Zweitsprache
Farben im DAZ Unterricht lernen: kreative Ideen für Deutsch mit Kindern in der Grundschule Du möchtest direkt loslegen? Hier kannst du das kostenlose Farben-Material für Deutsch als Zweitsprache herunterladen und anschließend die Unterrichtsideen im Beitrag nutzen. Für die weitere Wortschatzarbeit findest du außerdem Bild- und Wortkarten sowie Arbeitsblätter zum Thema Farben. Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) bietet immer eine wunderbare Gelegenheit, spielerisch und kreativ zu lernen – besonders, wenn es um das Thema Farben geht. Statt dich ausschließlich auf Arbeitsblätter zu konzentrieren, kannst du mit abwechslungsreichem Unterricht die Kinder motivieren und ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise fördern. Hier sind einige Ideen, wie du das Thema Farben im DAZ Unterricht mit Kindern in der Grundschule spannend gestalten kannst: 1. Farbenjagd im Klassenzimmer Verwandle dein Klassenzimmer in eine Entdeckungsreise! Gib den Kindern die Aufgabe, verschiedene Gegenstände in einer bestimmten Farbe zu suchen. Jedes Kind kann ein Objekt präsentieren und sagen: „Das ist rot“ oder „Das ist blau“. So förderst du nicht nur den Wortschatz, sondern auch das Sprechen vor der Gruppe. 2. Farben-Lieder und Reime Musik und Rhythmus machen das Lernen lebendig. Lerne mit den Kindern ein einfaches Lied über Farben oder dichte Reime, die die Farben benennen. Zum Beispiel: „Rot wie die Rose, grün wie das Gras – Farben lernen macht uns Spaß!“ 3. Farben-Memory selbst gestalten Lass die Kinder ein Memory-Spiel basteln. Jedes Kind malt zwei Karten mit derselben Farbe. Danach kann das Spiel in kleinen Gruppen gespielt werden. So verbindest du kreatives Gestalten mit einer spielerischen Übung. 4. Kunstprojekte mit Farben Kunst ist eine ideale Möglichkeit, das Thema Farben zu vertiefen. Gib den Kindern eine Aufgabe wie: „Malt ein Bild nur in warmen Farben (rot, orange, gelb)“ oder „Malt eure Lieblingsfarbe und schreibt daneben, wie sie heißt“. Solche Projekte kannst du auch nutzen, um Farben zu mischen und neue Farbbegriffe einzuführen. 5. Bilderbücher zu Farben Nutze Bilderbücher wie „Die kleine Raupe Nimmersatt“ oder „Elmar“, die das Thema Farben spielerisch aufgreifen. Lies die Geschichten vor und sprich anschließend über die Farben, die in den Büchern vorkommen. 6. Farben im Alltag entdecken Bitte die Kinder, Farben in ihrem Alltag zu entdecken und zu benennen. Du kannst ihnen kleine „Hausaufgaben“ geben, wie z. B.: „Finde drei rote Dinge bei dir zu Hause“ oder „Welche Farben siehst du auf dem Weg zur Schule?“. Diese Übung macht das Lernen alltagsnah und spannend. 7. Farben-Würfelspiel Bastle mit den Kindern einen Farbenwürfel, bei dem jede Seite eine Farbe zeigt. Die Kinder würfeln, nennen die Farbe und müssen etwas in dieser Farbe finden oder benennen. Zusätzlich kannst du einfache Sätze wie „Ich sehe etwas Rotes“ üben lassen. 8. Farben-Bingo Gestalte ein Bingo-Spiel, bei dem die Kinder verschiedene Farben erkennen und benennen müssen. Du kannst z. B. Bilder mit verschiedenen farbigen Gegenständen vorbereiten, die die Kinder dann auf ihren Bingo-Karten abhaken. 9. Farbenspiele im Freien Wenn es das Wetter erlaubt, kannst du den Unterricht ins Freie verlegen. Organisiere ein Spiel wie „Finde etwas Grünes“ oder „Bringe mir ein Blatt in der Farbe Gelb“. Die Verbindung von Bewegen und Lernen ist immer schon eine der besten Methoden, um Wortschatz zu memorieren und um für Abwechslung und Spaß zu sorgen. Fazit Das Lernen von Farben im DaZ - Unterricht muss nicht langweilig sein! Mit kreativen und interaktiven Methoden kannst du die Kinder begeistern und gleichzeitig ihre Sprachfähigkeiten fördern. Wichtig ist bei allen Methoden, dass die Kinder aktiv teilnehmen möchten, Freude am Lernen haben und die Möglichkeit bekommen, die neuen Begriffe in ihrem Alltag anzuwenden. Probier es aus und bringe noch mehr Farbe in deinen Unterricht! Material zum Thema Farben im DAZ Unterricht: Arbeitsblätter, Spiele und Fördermaterial In meinem Blog gibt es jetzt die schönsten meiner Unterrichtsmaterialien kostenlos - du findest sie NUR HIER! Ich freue mich, dir mal wieder ein neues kostenloses Material anbieten zu können. Vielleicht möchtest du gern mal einen lieben Kommentar hinterlassen, wenn meine Materialien dir gefallen? Materialpaket Farben - Inhalt: Ich bin mir sicher, dass du meine Arbeitsblätter zu den Farben in deinem DAZ Unterricht gut gebrauchen kannst, denn sie bieten dir vielfältige Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung bzw. Förderung. Hier stimmt was nicht! Visuelle Unterscheidung zwischen Farben und Wörtern Frohe Ostern! Entscheidungsaufgabe: Wie soll Max die Ostereier färben? Welche Farbe hat die Welt? Einfache Lückensätze: Sätze über typische Farben von Gegenständen ergänzen, ein Kind ausmalen und Sätze vervollständigen, einfache Sätze über die eigene Kleidung ergänzen. Meine Farben - einfache Sätze über die persönlichen Lieblingsfarben ergänzen. Farben Wortschatz erkennen - Farben auf einer Palette zeigen. Farben zuordnen und schreiben - mit vorgegebenem Wortschatz Farben - Wortschatz: Fehler auf der Farbpalette erkennen Farben einzeichnen mit vorgegebenem Wortschatz Farben - Wortschatz malen und schreiben Vertiefende Wortschatzarbeit zu den Farben: die Lerner suchen nach Dingen, die oft eine bestimmte Farbe haben oder damit assoziiert werden. Diese Aufgabe funktioniert besonders gut in der Gruppe, da hier das Vorwissen und der bereits bekannte Wortschatz aktiviert und vertieft werden kann. Die Lerner profitieren hier auch vom Wissensstand der anderen in der Gruppe. Kostenloses Material zum Thema Farben für DAZ jetzt herunterladen! kostenloses Material zum Thema Farben - Jetzt herunterladen! Ich wünsche dir viel Freude mit diesem kostenlosen Unterrichtsmaterial zum Thema Farben. Lass mich doch gern mal in den Kommentaren wissen, wie du es findest und ob du schon eine Idee für die Verwendung im DAZ Unterricht hast. Und so kannst du das Material bestellen: lege es in den Warenkorb, gehe auf Bestellung abschließen und direkt danach wird dir die PDF als kostenloser Download angezeigt. Viel Freude damit! deine Cindy Seidler Nutzungsbedingungen für alle Materialien von Better Teaching Resources / Cindy Seidler: Du darfst meine Unterrichtsmaterialien gern in deinen eigenen Unterricht oder für andere berufliche Zwecke mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie privat nutzen. Die Verbreitung meiner Materialien, egal ob es Freebies oder kostenpflichtige Dateien sind, ist ausnahmslos untersagt! Wenn du meine Materialien magst, dann sag doch gern allen, die es auch gebrauchen könnten, wo sie es finden können. Danke, dass du das Urheberrecht achtest und mich ggf. darauf aufmerksam machst, wenn meine Dateien in Tauschbörsen, in Blogs oder auf Schulservern auftauchen. Linktipps - noch mehr schöne Materialien zum Thema Farben aus meinem Shop: Diese Bildkarten zum Thema Farben findest du in meinem eduki Shop. Farben - Bild- und Wortkarten - die beste Basis für deinen DAZ Unterricht! Bild- und Wortkarten kann man nie genug haben! Man kann sie nicht nur zur Visualisierung und zur Einführung des Wortschatzes nutzen, sondern sie auch wunderbar als Basis für Spiele oder kreative Schreibaufgaben nutzen. Ich habe mich bei diesen Bildkarten und Arbeitsblättern zu den Farben übrigens nicht nur auf die Standardfarben konzentriert, sondern auch einige Begriffe ergänzt, die zur Beschreibung von Farben manchmal wichtig sind, zum Beispiel hell und dunkel oder durchsichtig und undurchsichtig. Manchmal kann man eine Farbe nicht ganz genau benennen - dann hilft im Deutschen die Ergänzung -lich. Diese grammatikalische Besonderheit habe ich auf einer extra Bildkarte festgehalten. Zum Farben Material: Farben Bildkarten (Bild- und Wortkarten) plus Arbeitsblätter Weitere Materialien zu den Farben: Farben - Ich habe, wer hat? Spiel + Bonus Arbeitsblatt Farben - Himmel und Hölle Spiel Farben Domino für den Anfangsunterricht in der Grundschule und DAZ Farben Merkspiel (Memory) Deutsch / DAZ Natürlich sind die meisten meiner Materialien auch für Englisch, Französisch und Spanisch erhältlich. Nicht verpassen: kostenlose Unterrichtsmaterialien im Blog: der Igel im Sachunterricht - Tier des Jahres 2024 Unterrichtsmaterial Frühblüher Memory - kostenloses Spiel als PDF herunterladen kostenloses Unterrichtsmaterial zum Thema Wasser / Weltwassertag Häufige Fragen: Farben im DaZ-Unterricht Welche Farben sollten Kinder zuerst lernen? Für den Einstieg eignen sich klare Grundfarben wie Rot, Blau, Gelb und Grün. Danach kannst du den Wortschatz schrittweise um weitere Farbtöne sowie Begriffe wie hell, dunkel oder durchsichtig erweitern. Wie kann man Farben ohne viele Arbeitsblätter üben? Farben lassen sich besonders gut handelnd lernen: mit Gegenständen im Klassenzimmer, Bewegungsspielen, Sortieraufgaben, Bildkarten, Würfeln oder kleinen Sprechanlässen. Eignet sich das Thema Farben auch für DaZ-Anfänger? Ja. Farben sind leicht visualisierbar und eignen sich deshalb sehr gut für den frühen Wortschatzaufbau. Mit Satzmustern wie „Das ist rot“ oder „Ich sehe etwas Blaues“ kann schnell vom Benennen zum Sprechen übergeleitet werden. Buchempfehlungen rund um die Farben In meinem Blog stelle ich immer mal wieder gern Kinderbücher vor. Einige davon kannst du auch prima für die Sprachförderung in der Grundschule oder als Ergänzung für den DAZ Unterricht nutzen. Zum Thema Farben kann ich an dieser Stelle zwei Rezensionen empfehlen: Das Kinderbuch "Der kleine Regenwurm" Das kreative Malbuch für Kinder und Erwachsene - ein Geschenktipp
- Haustiere Bildkarten kostenlos – Grundschule, Sachunterricht & DaZ
Kostenlose Bild- und Wortkarten für dich! Haustiere Bildkarten kostenlos – Grundschule, Sachunterricht und DaZ Die kostenlosen Haustiere-Bildkarten kannst du im Sachunterricht, in Deutsch als Zweitsprache und zur allgemeinen Sprachförderung einsetzen. Enthalten sind typische Haustiere sowie Begriffe rund um Haltung und Pflege – zum Beispiel Futter, Tierarzt, Schlafplatz oder Aquarium. Direkt zum Freebie: Haustiere-Bildkarten kostenlos herunterladen. Im Sachunterricht eignen sich die Karten für Gespräche über Bedürfnisse, artgerechte Haltung und Verantwortung. In der Sprachförderung kannst du damit Wortschatz aufbauen, Sätze bilden, sortieren, beschreiben oder kleine Spiele durchführen. Gerade beim Lernen von Deutsch als Zweitsprache helfen Bilder dabei, neue Wörter direkt mit einer Bedeutung zu verbinden. Die Karten funktionieren deshalb auch ohne lange Arbeitsaufträge und lassen sich schnell differenzieren. Bildkarten im Unterricht: 7 einfache Einsatzmöglichkeiten Bildkarten sind in den Fremdsprachen, aber auch in DAZ (Deutsch als Zweitsprache) immer schon ein wichtiger Bestandteil der Wortschatzvermittlung und -erweiterung gewesen. Bild- und Wortkarten sind aber auch in Fächern wie dem Sachunterricht, in Mathe oder sogar in Ethik und Religion oder in Kunst vielfältig einsetzbar, um Inhalte zu vermitteln, Diskussionen zu einem Thema anzuregen oder die Stunde zu reflektieren. Mit denselben Karten kannst du mehrere Lernziele bearbeiten – vom ersten Wortschatzkontakt bis zum freien Sprechen und Schreiben. Wortschatzerweiterung: Bildkarten können verwendet werden, um den Wortschatz zu festigen oder zu erweitern. Durch das Betrachten von Bildern und das Zuordnen von Wörtern dazu lernen die Schüler neue Begriffe und ihre Bedeutungen. Sprachentwicklung: Bildkarten können dazu beitragen, die Sprachentwicklung der Schüler spielerisch zu fördern, indem sie ihnen helfen, neue Wörter zu lesen, auszusprechen und zu verstehen. Leseförderung: Wortkarten können beim Lesenlernen verwendet werden, indem die Schüler Wörter auf den Karten identifizieren und lesen. Dies kann besonders hilfreich sein, um phonetische Muster zu üben und sich das Schriftbild einzuprägen. Schreiben: Wortkarten können als Schreibhilfe dienen, wenn die Schüler Sätze oder Geschichten verfassen. Sie können die Wörter auf den Karten verwenden, um sicherzustellen, dass sie korrekt geschrieben sind. Bildung von Sätzen: Die Schüler können Bildkarten verwenden, um Sätze zu bilden, indem sie beschreiben, was auf den Bildern zu sehen ist. Dies fördert die Sprachproduktion und die grammatikalische Entwicklung. Spiele für mehr Spaß und Interaktion im Unterricht: Bild- und Wortkarten können in verschiedenen Spielaktivitäten verwendet werden, um den Unterricht interaktiver und unterhaltsamer zu gestalten. Zum Beispiel Memory-Spiele, Zuordnungsspiele oder Sortierspiele. Differenzierung: Lehrkräfte können Bild- und Wortkarten auch nutzen, um differenzierte Lernmaterialien bereitzustellen. Sie können Karten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden oder Themen nutzen, um den Bedürfnissen verschiedener Schüler gerecht zu werden. Bild- und Wortkarten sind deshalb eine flexible Materialbasis: einmal vorbereitet, kannst du sie für Wortschatz, Lesen, Schreiben, Sprechen, Sortieren und spielerische Wiederholung wiederverwenden. Haustiere im DaZ-Unterricht: alltagsnahen Wortschatz aufbauen Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) lebt davon, Themen zu finden, die die Kinder ansprechen und einen Bezug zu ihrem Alltag haben. Das Thema „Haustiere“ bietet viele alltagsnahe Sprechanlässe. Kinder können vorhandene Erfahrungen einbringen, müssen aber kein eigenes Haustier besitzen. Entscheidend ist, unterschiedliche Vorerfahrungen, Interessen und mögliche Ängste ernst zu nehmen. Warum Haustiere ein gutes Thema für die Sprachförderung sind 1. Hohe emotionale Verbindung Haustiere sprechen Kinder emotional an. Viele Kinder haben Haustiere zu Hause oder wünschen sich eins. Auch Kinder, die keine eigenen Haustiere haben, kennen oft Tiere aus ihrer Nachbarschaft oder aus Geschichten. Dadurch wird das Lernen nicht nur motivierend, sondern auch persönlich. 2. Einführen von einfachem und alltagsnahem Wortschatz Das Thema Haustiere ermöglicht es, grundlegenden und leicht visualisierbaren Wortschatz einzuführen. Beispiele sind Tiernamen wie Hund, Katze, Fisch oder Vogel, aber auch Verben wie füttern, streicheln oder spielen. Kinder lernen so nützliche Worte und Sätze, die sie direkt im Alltag anwenden können. 3. Vielfältige Übungsmöglichkeiten Das Thema eignet sich für alle sprachlichen Fertigkeiten: Sprechen: Die Kinder können ihr Lieblingstier beschreiben oder Dialoge nachspielen („Was braucht ein Hund?“). Schreiben: Ein Steckbrief über ein Haustier oder kurze Sätze wie „Mein Lieblingstier ist die Katze“. Hören: Geschichten über Haustiere, Lieder oder Tiergeräusche. Lesen: Bilderbücher oder kurze Texte über Haustiere. 4. Interkultureller Austausch Das Thema Haustiere bietet eine wunderbare Gelegenheit, interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu thematisieren. Kinder können erzählen, welche Haustiere in ihrer Heimat beliebt sind. Dabei wird deutlich, dass Tiere wie Hunde, Katzen oder Vögel in vielen Kulturen eine Rolle spielen, während andere Tiere wie Ziegen oder Hühner in einigen Regionen eher als Nutztiere betrachtet werden. Unterschiedliche Erfahrungen mit Tieren im Unterricht berücksichtigen Kinder verbinden mit Tieren sehr unterschiedliche Erfahrungen: Freude, Neugier, Ekel, Angst oder auch gar keinen persönlichen Bezug. Plane deshalb Alternativen ein und zwinge niemanden dazu, über ein bestimmtes Tier oder eigene Erlebnisse zu sprechen. 1. Hunde und Katzen: persönliche Erfahrungen respektieren Hunde und Katzen sind vielen Kindern vertraut, können aber auch Angst oder Unsicherheit auslösen. Nutze Bilder und neutrale Gesprächsimpulse und biete bei Bedarf andere Tiere wie Vögel, Fische oder Kaninchen als Alternative an. 2. Exotische Haustiere Schlangen, Echsen oder Insekten lösen sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Solche Karten eignen sich gut zum Beschreiben und Vergleichen, sollten aber sensibel eingesetzt werden, wenn einzelne Kinder deutliches Unbehagen zeigen. 3. Nutztiere als Haustiere Ob ein Tier als Haustier, Nutztier oder beides wahrgenommen wird, hängt von Lebensumfeld und persönlicher Erfahrung ab. Genau daraus kann ein spannender Sachunterrichtsimpuls entstehen: Welche Aufgaben haben Tiere für Menschen – und welche Bedürfnisse haben die Tiere selbst? 5 Unterrichtsideen mit Haustiere-Bildkarten Das Thema Haustiere bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht kreativ und interaktiv zu gestalten: 1. Steckbriefe erstellen Die Kinder können einen Steckbrief über ihr Lieblingstier erstellen. Dabei beschreiben sie Aussehen, Eigenschaften und Bedürfnisse des Tieres. Du kannst hier Satzmuster vorgeben, z. B.: „Mein Lieblingstier ist der Hund. Er ist groß und hat braunes Fell.“. 2. Tiergeräusche raten Spiele verschiedene Tiergeräusche ab und lass die Kinder raten, um welches Tier es sich handelt. Danach können sie Sätze wie „Der Hund bellt“ oder „Die Katze miaut“ üben. 3. Rollenspiele Organisiere ein Rollenspiel, bei dem die Kinder beispielsweise in einer Tierarztpraxis spielen. Ein Kind bringt ein „Haustier“ zum Tierarzt und beschreibt, was das Tier hat. Dieses Spiel fördert das freie Sprechen und macht den Kindern Spaß. 4. Bilderbücher und Sachbücher einsetzen Nutze Bilderbücher oder Sachbücher, um vertiefenden Wortschatz zu den Haustieren anzubieten. Hier einige Empfehlungen: WAS IST WAS? Sachbuch für Kinder zum Thema Haustiere Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser Ausgabe - Haustiere Frag doch mal ... die Maus: Haustiere: Erstes Sachwissen Mit diesen Büchern kannst du den Unterricht oder das gemeinsame Lernen zu Hause bereichern und gleichzeitig die Sprachkompetenz der Kinder fördern. 5. Kunst und Kreativität Lass die Kinder ihr Lieblingstier malen oder basteln und dabei den Namen und die Farbe des Tieres nennen. Diese Aufgabe verbindet Kreativität mit Sprachübungen. Wortschatz zu Hause weiterführen: freiwillige Ideen Damit sich die Kinder auch in ihrer Freizeit gerne mit dem Thema Haustiere und der deutschen Sprache beschäftigen, kannst du folgende Ideen nutzen: 1. Haustier-Tagebuch führen Die Kinder schreiben in einem kleinen Heft oder auf Arbeitsblättern kurze Einträge, z. B.: „Heute habe ich einen Hund gesehen. Er war schwarz und hatte lange Ohren.“. Das regt zum genauen Beobachten und Schreiben an. 2. Fotos sammeln und beschriften Lass die Kinder Fotos von Haustieren in ihrer Umgebung machen (z. B. Nachbarshunde, Vögel im Park) und die Bilder mit kurzen Sätzen beschriften. So können sie spielerisch Wortschatz und Grammatik üben. 3. Ein Haustier-Ratespiel mit der Familie Die Kinder bereiten zu Hause ein Ratespiel vor, bei dem sie Tiere beschreiben („Es ist klein, hat Fell und miaut. Was ist das?“). Ihre Familienmitglieder sollen raten, welches Tier gemeint ist. Das fördert nicht nur den Wortschatz, sondern bindet auch die Familie ein. 4. Haustier-Poesie Ermuntere die Kinder, kleine Reime oder Gedichte über Haustiere zu schreiben. Beispiele: „Die Katze springt, der Hund bellt laut, ein kleiner Fisch, der ruhig schaut.“. 5. das Lieblingshaustier präsentieren Die Kinder können kleine Plakate gestalten, auf denen sie ihr Lieblingstier vorstellen. Dabei können sie Bilder aufkleben, zeichnen und kurze Texte schreiben. Diese Plakate können sie dann in der Klasse präsentieren. Fazit: Haustiere verbinden Wortschatz und Sachunterricht Das Thema Haustiere verbindet leicht visualisierbaren Wortschatz mit echten Sachfragen rund um Pflege, Verantwortung und Bedürfnisse von Tieren. Mit Bildkarten können Kinder auf ihrem jeweiligen Sprachniveau teilnehmen – vom Benennen einzelner Wörter bis zum freien Begründen und Erzählen. Wenn Kinder Angst vor Tieren haben oder kein Haustier kennen Auch ohne eigenes Haustier oder bei Angst vor bestimmten Tieren kann der Wortschatz sicher aufgebaut werden. Arbeite mit Bildern, Spielzeug, neutralen Tierarten oder Fantasietieren und lasse Kindern Wahlmöglichkeiten. 1. Fokus auf neutrale Tiere und Fantasiewesen Wenn ein Kind Angst vor Hunden, Schlangen oder anderen Tieren hat, kannst du den Fokus auf neutralere oder freundlich wahrgenommene Tiere legen, wie z. B. Fische, Vögel oder Hasen. Alternativ kannst du Fantasiewesen wie Drachen oder Einhörner hinzunehmen, die keinen Bezug zur realen Welt haben und für viele Kinder besonders spannend sind. Beispielaktivität: "Ein Tier erfinden": Lasse die Kinder ein Fantasietier zeichnen und benennen. Sie können Eigenschaften wie Farbe, Größe und Lieblingsfutter beschreiben. Zum Beispiel: „Mein Fantasietier heißt Lumo. Es ist blau, hat Flügel und frisst Sterne.“ 2. Tiere aus Geschichten und Filmen nutzen Viele Kinder haben keine direkte Erfahrung mit Haustieren, kennen aber Tiere aus Geschichten, Filmen oder Serien. Diese Tiere sind oft ideal, um positive Assoziationen zu schaffen. 3. Gefühlsvolle Annäherung durch Bilder und Spielzeug Wenn Kinder Angst vor bestimmten Tieren haben, kannst du sanfte Annäherungen schaffen, indem du Spielzeugtiere, Kuscheltiere oder Bilder verwendest. Auf diese Weise wird das Thema entdramatisiert. 4. Wortschatz mit Bezug zum Alltag aufbauen Es macht oft Sinn, Tiere zu thematisieren, die in der Alltagsumgebung der Kinder vorkommen, wie Vögel, Schmetterlinge oder Igel. Beispielaktivität: "Was sehe ich im Park?": Lasse die Kinder Tiere nennen, die sie auf dem Weg zur Schule oder im Park sehen (könnten). Sie können diese Tiere zeichnen oder kurze Sätze formulieren, z. B.: „Ich sehe einen Vogel. Er hat rote Federn.“ 5. Alternative Schwerpunkte setzen Wenn das Thema Haustiere für ein Kind nicht passend ist, kannst du ähnliche Themenbereiche einführen, die trotzdem tierbezogenen Wortschatz enthalten: Zootiere: Tiere im Zoo können für manche Kinder faszinierender und weniger beängstigend sein. Bauernhoftiere: Hühner, Kühe oder Schafe sind in vielen Kulturen präsent und bieten einen einfachen Einstieg. Tiere in der Natur: Eichhörnchen, Schnecken oder Marienkäfer sind alltäglich und neutral. Haustiere Bildkarten kostenlos als PDF herunterladen Die Bildkarten zu den Haustieren enthalten natürlich die typischen Vertreter wie Hund, Katze und Hamster. Aber auch exotische Tiere wie Geckos oder Leguane sind dabei. Außerdem habe ich viele Bild- und Wortkarten dazu gepackt, die die Dinge abbilden, die ein Haustier so braucht - zum Beispiel Futter, Spielzeug, eine Fellbürste oder einen Schlafplatz. Du kannst das Material also wunderbar als Tafelmaterial nutzen oder in deine Unterrichtsstunden rund um die Haustiere verwenden. Hier kannst du die Haustiere-Bildkarten kostenlos öffnen und herunterladen: Kostenlose Haustiere-Bildkarten öffnen Nutzungsbedingungen für meine Unterrichtsmaterialien: Du darfst das Material im eigenen Unterricht verwenden. Bitte gib die Datei nicht weiter und stelle sie nicht erneut online bereit. Teile stattdessen gern den Link zu dieser Seite. Passende Materialien rund um Haustiere Wenn du nach den kostenlosen Bildkarten weiterarbeiten möchtest, findest du ein Haustiere-Materialpaket für Deutsch, DaZ und Sachunterricht, Haustiere-Klammerkarten und ein Gesprächsspiel zum Thema Haustiere. Häufige Fragen zu Haustiere-Bildkarten Für welche Klassen eignen sich die Bildkarten? Die Karten sind vor allem für die Grundschule und die Sprachförderung gedacht. Je nach Aufgabe können sie vom ersten Wortschatzaufbau bis zu ausführlicheren Beschreibungen und Gesprächen eingesetzt werden. Kann ich die Karten auch in Deutsch als Zweitsprache nutzen? Ja. Bildkarten eignen sich besonders gut für DaZ, weil neue Wörter visuell gestützt werden. Du kannst damit benennen, zuordnen, Sätze bilden, Artikel üben, Verben ergänzen oder kleine Dialoge entwickeln. Welche Wörter sind im Haustiere-Set sinnvoll? Neben Tiernamen sind Begriffe rund um Haltung und Pflege besonders nützlich: Futter, Tierarzt, Käfig, Aquarium, Bürste, Leine, Schlafplatz oder Spielzeug schaffen deutlich mehr Sprechanlässe als reine Tiernamen. Weitere kostenlose Bildkarten und Wortschatzideen Wenn du gern mit Bildkarten arbeitest, passen außerdem die kostenlosen Gefühlskarten und der Beitrag zu Farben in Deutsch als Zweitsprache.
- Gerechtigkeit im Unterricht – kostenloses Material für die Grundschule
Gerechtigkeit - Unterrichtsmaterial für Ethik und Sachunterricht in der 4. Klasse Grundschule - kostenloses Material zum Download! Gerechtigkeit im Unterricht: kostenloses Material für die Grundschule Das Material eignet sich besonders für Ethik und Religion, kann aber auch im Sachunterricht, in Deutsch, im Klassenrat oder an Projekttagen eingesetzt werden. Das kostenlose Materialpaket umfasst neun Arbeitsblätter mit alltagsnahen Situationen und Gesprächsimpulsen rund um Gerechtigkeit, Fairness und Ungerechtigkeit. Die Aufgaben sind vor allem für die 4. Klasse gedacht und regen dazu an, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Gründe abzuwägen und eigene Urteile zu begründen. Direkt zum Freebie: Gerechtigkeit – kostenloses Unterrichtsmaterial herunterladen. Gerechtigkeit wird dabei nicht als abstrakter Begriff behandelt. Die Kinder diskutieren Situationen, die ihnen aus Schule, Familie oder Gesellschaft vertraut sein können. So wird sichtbar: Gleichbehandlung ist nicht automatisch gerecht, und bei vielen Fragen gibt es mehr als eine begründbare Sichtweise. Warum Gerechtigkeit in der Grundschule wichtig ist Das Thema Gerechtigkeit im Ethikunterricht ist von zentraler Bedeutung, da es eine grundlegende Wertevorstellung in jeder Gesellschaft ist. Hier sind einige Gründe, warum es wichtig ist, Gerechtigkeit im Unterricht zu behandeln: Förderung von Empathie: Kinder lernen, die Perspektiven anderer einzunehmen und zu verstehen, wie gerechte oder ungerechte Situationen sich auf das Leben anderer auswirken können. Entwicklung eines moralischen Kompasses: Gerechtigkeit ist eine zentrale Komponente von Ethik und Moral. Kinder entwickeln durch die Auseinandersetzung ein Bewusstsein für Fairness, Gleichheit und Respekt. Förderung des sozialen Miteinanders: Ein Verständnis von Gerechtigkeit unterstützt Kinder dabei, Konflikte fair zu lösen, Regeln zu akzeptieren und ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen. Alltagsrelevanz: Gerechtigkeit ist ein Thema, das Kinder in ihrem Alltag regelmäßig begegnet – ob in der Familie, in der Schule oder in der Gesellschaft. Der Unterricht bietet eine Möglichkeit, darüber nachzudenken und Handlungsstrategien zu entwickeln. Demokratische Werte: Ein gerechtes Verhalten ist die Basis für demokratische Prozesse und Strukturen. Kinder lernen, wie wichtig es ist, Rechte und Pflichten in Balance zu halten. Stärkung der Selbstreflexion: Durch Diskussionen und Aktivitäten zum Thema Gerechtigkeit können Kinder ihr eigenes Verhalten hinterfragen und lernen, verantwortungsvoll mit anderen umzugehen. Gerechtigkeit ist somit nicht nur ein abstraktes Konzept, sondern eine konkrete Fähigkeit, die Kindern hilft, in einer vielfältigen und oft komplexen Welt ihren Platz zu finden. Dein Material kann dazu beitragen, diese essenziellen Werte zu vermitteln und die Kinder dazu anregen, selbst aktiv für Gerechtigkeit einzutreten. Fragen, die Kinder zum Nachdenken bringen Wie stellst du dir eine gerechtere Welt vor? Was fühlst du, wenn dir Ungerechtigkeit begegnet? Wie reagierst man am besten, wenn man ungerecht behandelt wird? Was würdest du ändern, damit es gerechter in der Welt zugeht? Ist Erben gerecht? Sollte es ein Grunderbe für alle geben? Diese und weitere Fragen dienen dazu, die Klasse zum Nachdenken anzuregen und eigene Ansichten zu reflektieren. Manche Fragen sind einfach zu beantworten, die anderen fordern regelrecht zur Diskussion heraus - und das ist gut so! Alle meine Materialien sind immer dazu gedacht, den eigenen Kopf anzustrengen und mit der Klassengemeinschaft in den Austausch zu treten. Darüber hinaus ist das Material nicht auf den Ethikunterricht beschränkt, sondern kann auch fächerübergreifend in Religion oder im Sachunterricht und an Projekttagen verwendet werden. Gerechtigkeit unterrichten: 4 einfache Zugänge 1. Alltagsfälle vergleichen Starte mit Situationen aus Schule, Familie oder Freizeit. Frage nicht sofort „Was ist richtig?“, sondern zunächst: Wer ist betroffen? Welche Informationen fehlen? Welche Lösung wäre für wen fair? 2. Gleichheit und Gerechtigkeit unterscheiden Ein spannender Gesprächsanlass ist die Frage, ob alle immer genau das Gleiche bekommen müssen. Kinder entdecken schnell, dass unterschiedliche Bedürfnisse manchmal unterschiedliche Lösungen erfordern. 3. Perspektiven wechseln Lass eine Situation aus mehreren Rollen betrachten. Der Perspektivwechsel unterstützt Empathie und verhindert, dass Diskussionen nur aus schnellen Ja-Nein-Urteilen bestehen. 4. Regeln für Diskussionen sichtbar machen Gerade bei kontroversen Fragen helfen wenige, klare Gesprächsregeln: ausreden lassen, begründen und andere Positionen respektvoll hinterfragen. Diskutieren lernen: Regeln für einen respektvollen Austausch Gerade bei Gerechtigkeit entstehen schnell unterschiedliche Meinungen. Das ist didaktisch wertvoll – vorausgesetzt, die Klasse verfügt über klare Gesprächsregeln und kann widersprechen, ohne andere abzuwerten. Wie wird die Klasse auf das Thema reagieren? Wie werden sie miteinander umgehen? Wird der Markus wieder den Klassenclown raushängen lassen und schmeißt die Anna Lena wieder vor lauter Wut ihrem Stuhl um? Persönliche und konfliktgeladene Themen brauchen einen sicheren Rahmen. Hilfreich sind klare Gesprächsregeln, ausreichend Denkzeit, freiwillige Beteiligung bei sehr persönlichen Fragen und die Möglichkeit, Aussagen sachlich zu hinterfragen. So können Emotionen und Sprache miteinander verbunden werden, ohne einzelne Kinder bloßzustellen. Das kostenlose Poster mit Diskussionsregeln kannst du direkt im Anschluss herunterladen. Es fasst drei einfache Grundregeln zusammen und eignet sich als sichtbare Erinnerung bei Gruppenarbeit, Klassenrat oder Gesprächsrunden. Diskussionsregeln - nicht nur bei schwierigen Themen eine wichtige Basis! Tipp: Drucke die Diskussionsregeln im A4-Format aus oder verkleinere sie als kleine Tischkarte für Gruppen. So haben die Kinder während einer Diskussion einen konkreten Bezugspunkt. Zum Weiterlesen: Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie man beispielsweise das Thema Liebe im Unterricht behandelt, ohne dass jemand sein Gesicht verliert, dann schau dir gern meinen Blogbeitrag dazu an: Über die Liebe sprechen - ohne, dass es peinlich wird! Häufige Fragen zum Thema Gerechtigkeit im Unterricht Für welche Klassenstufe ist das Material gedacht? Die Arbeitsblätter sind vor allem für die 4. Klasse der Grundschule konzipiert. Einzelne Gesprächsimpulse können je nach Lerngruppe auch früher oder in der Sekundarstufe eingesetzt werden. In welchen Fächern kann ich Gerechtigkeit behandeln? Besonders naheliegend sind Ethik und Religion. Das Thema eignet sich aber auch für Sachunterricht, Deutsch, Klassenrat, soziales Lernen und fächerübergreifende Projekttage. Wie vermeide ich, dass eine Diskussion persönlich verletzt? Formuliere einen klaren Gesprächsrahmen, nutze zunächst fiktive Situationen und mache deutlich, dass niemand persönliche Erfahrungen erzählen muss. Unterschiedliche Meinungen dürfen bestehen, Abwertungen nicht. Gerechtigkeit: kostenloses Unterrichtsmaterial herunterladen Lade dir das Material einfach mit einem Klick herunter. Viel Freude damit! Du kannst das vollständige Materialpaket kostenlos auf meiner Seite öffnen und für deinen eigenen Unterricht nutzen. Wenn dir das Material hilft, freue ich mich über einen Kommentar oder eine Empfehlung des Links im Kollegium. Kostenloses Gerechtigkeit-Material öffnen Nutzungsbedingungen: Du darfst das Material im eigenen Unterricht verwenden. Bitte gib die Datei nicht weiter und stelle sie nicht erneut online bereit. Teile stattdessen gern den Link zu dieser Seite. Ich bin super gespannt darauf, wie mein Material dir gefällt! Lass es mich wissen! Liebe Grüße, deine Cindy Seidler Das Spiel "Lass uns reden" zum Thema Gerechtigkeit findest du in meinem Shop. Wenn deine Klasse gern diskutiert, passt ergänzend das Plauderbrettspiel zum Thema Gerechtigkeit. Es bietet weitere Gesprächsanlässe für Ethik und Religion und lässt sich auch in der Sekundarstufe einsetzen. Bei solchen Gesprächsspielen geht es nicht darum, möglichst schnell eine Antwort zu geben. Entscheidend sind Begründen, Nachfragen, Zuhören und das Aushalten unterschiedlicher Positionen. Mehr Sprechanlässe für Ethik, Religion und Sachunterricht Lass uns reden! Diskussionen spielerisch anregen und wichtige Themen besprechen! Für regelmäßige Gesprächsrunden gibt es außerdem das große Spielepaket mit Sprechanlässen. Es bündelt zahlreiche Themen für Deutsch, Ethik, Religion, Sachunterricht und fächerübergreifende Stunden. Passend dazu: Respekt, Gefühle und Klassenregeln Gerechtigkeit hängt eng mit einem respektvollen Miteinander zusammen. Vertiefend passen mein Beitrag Respekt im Schulalltag, die kostenlosen Klassenregeln und die kostenlosen Gefühlskarten.
- Wasser im Sachunterricht – kostenloses Material & Unterrichtsideen
Wasser im Sachunterricht: kostenlose Materialien und Unterrichtsideen für die Grundschule Wasser ist Leben. Für uns Menschen, für Tiere und Pflanzen. Es formt unsere Landschaften. Es gestaltet und zerstört. Der Erhalt und Schutz unserer natürlichen Ressourcen wird immer wichtiger - lokal und global. Das Thema Wasser gehört also unbedingt in die Schulen und ist in vielen Unterrichtsplänen im DACH - Raum vorgesehen. Im Sachunterricht (oder Sachkunde, wie es in manchen Bundesländern heißt), bietet die Beschäftigung mit dem Element Wasser eine Vielzahl von Möglichkeiten, verschiedene Aspekte zu erkunden. Von den physikalischen Eigenschaften des Wassers bis hin zu Umweltthemen wie Wasserverschmutzung und Wasserschutz. In diesem Blog werde ich Tipps und Anregungen geben, wie Lehrkräfte das Thema kindgerecht einbringen können. Außerdem findest du hier Buch- und Medientipps sowie kostenlose Unterrichtsmaterialien und Links, die dir die Unterrichtsvorbereitung bestimmt erleichtern werden. Du möchtest direkt mit Material starten? Nutze die kostenlose Wasserkreislauf-Infografik oder springe weiter unten zum kostenlosen Wasser-Gesprächsspiel. Warum Wasser schon in der Grundschule ein wichtiges Thema ist Lebenswichtige Ressource: Wasser ist für alle Lebewesen auf der Erde unverzichtbar. Kinder sollten verstehen, dass Wasser nicht nur zum Trinken wichtig ist, sondern auch für Pflanzenwachstum, Tierleben und verschiedene Alltagsaktivitäten. Umweltbewusstsein: Durch den Unterricht über Wasser können Kinder ein Bewusstsein für Umweltthemen wie Wasserverschmutzung, Wasserknappheit und den Schutz von Wasserressourcen entwickeln. Frühzeitige Sensibilisierung kann dazu beitragen, dass Kinder verantwortungsbewusste und umweltbewusste Bürger werden. Interdisziplinäre Verknüpfungen: Das Thema Wasser bietet eine Fülle von Möglichkeiten, verschiedene Fächer zu integrieren, darunter Naturwissenschaften, Geographie, Mathematik und sogar Kunst und Literatur. Im Bereich der gesunden Ernährung spielt Wasser natürlich eine elementare Rolle, aber auch die tägliche Hygiene und Gesundheitsvorsorge ist ohne das erfrischende Element undenkbar. Klar - Wasser umgibt uns jeden Tag. Es begleitet uns wohin wir auch gehen. In der Natur begegnet es uns in Form von Gewässern, es bringt uns Freude beim Schwimmen und Eis essen - oder es zeigt seine zerstörerische Kraft in Form von Starkregen und Überflutungen. Über Wasser zu reden bedeutet, sich dessen ständiger Präsenz mit all seinen Facetten bewusst zu werden. Mein kostenloses Spiel, das du am Ende dieses Beitrages herunterladen kannst, unterstützt dich als Lehrkraft, das Thema Wasser im Sachunterricht von verschiedenen Seiten aus zu beleuchten. Wasser unterrichten: drei praktische Zugänge 1. Experimente - gemeinsam forschen und entdecken Kinder lernen am besten, wenn sie selbst experimentieren und entdecken können. Lehrkräfte können einfache Experimente durchführen, um die Eigenschaften von Wasser zu demonstrieren, wie z.B. Schwimmen und Sinken, Oberflächenspannung und Verdunstung. An dieser Stelle möchte ich den YouTube Kanal "Neugier schafft Wissen" wärmstens empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=3BzJ68ytyLE 2. Geschichten und Bilderbücher rund um das Thema Wasser: Kinderbücher und Geschichten über Wasser können eine unterhaltsame und ansprechende Möglichkeit sein, das Thema einzuführen und wichtige Konzepte zu vermitteln. Lehrkräfte können auch Wasserthemen in Geschichten anderer Fächer integrieren, z.B. durch Lesen von Märchen über Wasser oder Besprechung von Büchern über die Bedeutung des Wassers in verschiedenen Kulturen. Hier meine persönlichen Empfehlungen für Sachbücher, Geschichten und andere Medien rund um das Thema Wasser. Die folgende Liste ist nicht vollständig - ich habe dir aber eine Materialsammlung bei Amazon ** erstellt. Herr Krake räumt das Meer auf ** - eine wunderschöne Bilderbuchgeschichte für Grundschulkinder, die mehr Bewusstsein für die Verschmutzung unserer Weltmeere schaffen soll. Basteln und Experimentieren mit Wasserkraft ** - eine anregende Ideensammlung und Anleitungen für Experimente mit Wasser (in der Schule und draußen) Plock, der Regentropfen **- eine musikalische Wasserreise mit Spielen und Experimenten Ohne Wasser geht nichts ** - Alles über den wichtigsten Stoff der Welt. Ein aufwendig illustriertes Sachbuch für Kinder, in dem die Bedeutung von Wasser in unserem Alltag vermittelt wird. Auch inhaltlich komplexe Aspekte wie Umweltverschmutzung, Ressourcenknappheit und physikalische Zusammenhänge werden anschaulich und nachvollziehbar gemacht. ** Meine Empfehlungen enthalten Affiliate Links - wenn du über diesen Link einkaufst, bekomme ich eine kleine Provision, für dich ändert sich dabei nix.) 3. Außerschulische Aktivitäten rund ums Wasser: Spaziergänge im Park, Exkursionen zu Flüssen und Seen oder auch mal zur örtlichen Wasseraufbereitungsanlage können Schülern helfen, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung des Wassers im Alltag und in der Natur zu entwickeln. Das Schöne daran ist, dass man hier wunderbar fächerübergreifend arbeiten kann. Das Leben am Bach, die Problematik der Verschmutzung unserer Städte und Dörfer oder auch die verschiedenen Wolkenformen - so viele Aspekte unseres Lebens haben mit Wasser zu tun! Weltwassertag 2026: Wasser und Gleichberechtigung Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt und macht auf die Bedeutung von sauberem Wasser sowie auf globale Herausforderungen rund um Wasserversorgung und Sanitärversorgung aufmerksam. Für den Unterricht bietet der Aktionstag einen konkreten Anlass, naturwissenschaftliche, gesellschaftliche und ethische Perspektiven miteinander zu verbinden. Im Unterricht können dabei Fragen nach Trinkwasser, Wasserverbrauch, Verschmutzung, Verteilung und verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen aufgegriffen werden. 2026 steht der Weltwassertag unter dem Thema „Water and Gender“. Die Kampagne „Where water flows, equality grows“ thematisiert, dass fehlender Zugang zu sicherem Wasser und Sanitärversorgung Menschen unterschiedlich stark betrifft und Frauen und Mädchen vielerorts besonders belastet. Für ältere Grundschulkinder lässt sich daraus eine kindgerechte Frage entwickeln: Ist sauberes Wasser überall auf der Welt für alle Menschen gleich gut erreichbar? Für den Weltwassertag kannst du dein vorhandenes Poster und die Kopiervorlage einsetzen. Ergänzend stellt die UN für 2026 ein eigenes Aktivierungspaket für Schulen bereit: offizielle Materialien zum Weltwassertag 2026. Und hier bekommst du noch eine kostenlose schwarz - weiß Vorlage zum Weltwassertag: Wenn du das Material auch auf Englisch oder in anderen Sprachen erstellt haben möchtest, dann hinterlasse mir gern eine Nachricht in den Kommentaren. Bitte beachte auch bei kostenlosen Materialien meine Nutzungsbedingungen: Die Dateien sind für den Einsatz im eigenen Unterricht gedacht und dürfen nicht weitergegeben oder erneut online bereitgestellt werden. Du kannst stattdessen sehr gern den Link zu diesem Beitrag im Kollegium teilen. Kostenloses Wasser-Spiel für den Sachunterricht herunterladen Das Gesprächsspiel eignet sich als Einstieg, Wiederholung oder Gesprächsanlass. Die Datei ist direkt hier im Beitrag eingebettet und kann kostenlos heruntergeladen werden: Sei doch so lieb und teile diesen Blogbeitrag gerne bei Pinterest, auf Social Media oder auf anderen Seiten. Oder hinterlasse mir einfach mal einen netten Gruß in den Kommentaren. Ich würde mich sehr freuen! Liebe Grüße, deine Cindy Passende Materialien zum Thema Wasser Für den Einstieg in den Wasserkreislauf gibt es auf meiner Seite eine kostenlose Wasserkreislauf-Infografik. Wenn du das Thema breiter mit Feuer, Wasser, Luft und Erde verknüpfen möchtest, passt das Plauderbrettspiel zu den vier Elementen. Für viele weitere Gesprächsanlässe gibt es außerdem das große Spielepaket „Lass uns reden“. Aktuelle und seriöse Quellen für den Wasser-Unterricht Statt einer langen Liste wechselnder PDF-Links empfehle ich wenige verlässliche Ausgangspunkte, die du bei Bedarf für deine Unterrichtsplanung vertiefen kannst. UN: World Water Day 2026 – Materialien für Schulen UN-Water: Hintergrund und Jahresthema Auf deiner eigenen Seite: Wasser-Unterrichtsideen, kostenloses Spiel und Wasserkreislauf-Infografik Häufige Fragen zu Wasser im Sachunterricht Welche Themen rund um Wasser eignen sich für die Grundschule? Geeignet sind zum Beispiel Wasserkreislauf, Aggregatzustände, Schwimmen und Sinken, Trinkwasser, Wasserverbrauch, Gewässer als Lebensräume sowie Wasserschutz. Die Schwerpunkte können je nach Klassenstufe unterschiedlich vertieft werden. Welche Experimente mit Wasser sind einfach umzusetzen? Für den Einstieg eignen sich leicht beobachtbare Phänomene wie Schwimmen und Sinken, Verdunstung, Oberflächenspannung oder das Filtern von Wasser. Wichtig ist, Beobachtung, Vermutung und Erklärung sprachlich miteinander zu verbinden. Wann ist Weltwassertag? Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt. Er eignet sich als Anlass für Projekttage, Gesprächsrunden oder fächerübergreifende Unterrichtseinheiten rund um Wasser als lebenswichtige Ressource. Weitere Themen für den Sachunterricht Wenn du Naturthemen weiter verknüpfen möchtest, findest du auch kostenloses Frühblüher-Unterrichtsmaterial und Unterrichtsideen rund um den Igel. Viel Freude bei deiner Unterrichtseinheit rund um das Thema Wasser!
- Frühblüher Unterrichtsmaterial Grundschule kostenlos – Merkspiel
Kostenloses Frühblüher Spiel für den Sachunterricht in der Grundschule Frühblüher Unterrichtsmaterial für die Grundschule – kostenloses Merkspiel und Unterrichtsideen Du suchst direkt das kostenlose Material? Hier kannst du das Frühblüher-Merkspiel als PDF herunterladen. Wenn sich die dunkle Jahreszeit langsam verabschiedet und die ersten Schneeglöckchen zögernd unter den Blättern hervorschauen, dann freuen sich nicht nur Kinder auf den Frühling. Jetzt sehen auch Lehrkräfte und Eltern nach einem langen Arbeitstag endlich mal wieder die Sonne. Die Zeit der Müdigkeit und des Rumhängens in der Bude ist nun endlich vorbei! Wie schön, wenn man wieder ohne dicken Mantel spazieren gehen kann und einen die ersten farbenfrohen Hyazinthen, Primeln und Narzissen im Garten begrüßen! Was uns an Frühblühern so fasziniert ist ja nicht nur deren Schönheit, sondern auch die unbändige Kraft, mit der sie heftigen Regengüssen im Frühling widerstehen. Wie sie den ein oder anderen Hagelschauer mutig abwehren oder wie sie es schaffen, sich ein Jahr lang als Zwiebel im Boden zu verstecken und sich dann mutig an die Erdoberfläche hocharbeiten. Vorbei an Matsch und Steinen und so manchen eisigen Schneeresten. Frühblüher zu beobachten - das ist auch wie ein innerliches Erwachen. Es macht Lust, selbst mit voller Kraft in ein neues Jahr zu starten. Frühblüher im Sachunterricht: 5 Unterrichtsideen für die Grundschule Frühblüher sind nicht nur ein faszinierendes Thema für Kinder, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben und das Bewusstsein für die Umwelt zu stärken. Im Sachunterricht bieten sie eine Vielzahl an kreativen Ansätzen, um die Schüler auf spielerische und interaktive Weise für die ersten Blumen des Jahres zu begeistern. Hier sind einige Ideen, wie du das Thema Frühblüher in deinen Unterricht integrieren kannst: 1. Raus ins Grüne – Frühblüher gemeinsam entdecken Eine Exkursion in die Natur ist der beste Weg, um die ersten Blumen des Jahres kennenzulernen. Plane mit den Kindern zum Beispiel einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Park oder einer Wiese und lasse sie nach Frühblühern wie Schneeglöckchen, Krokus oder Narzisse suchen. An dieser Stelle kannst du vorher noch einmal gemeinsam mit den Kids Verhaltensregeln erarbeiten. Dazu gehört natürlich, dass die Frühblüher nicht einfach abgerissen werden dürfen und dass es sich lohnt, beim Spazieren die Augen aufzumachen - auch Müll, der auf der Wiese oder im Straßengraben liegt, kann nebenbei thematisiert (und noch besser: gleich weggeräumt) werden. Lesetipp: im Blogbeitrag "Alles Müll" findest du meine Rezension zu einem spannenden Sachbuch zum Thema Müllvermeidung und Müllverschmutzung. Die Kinder können ihre Beobachtungen aus dem Spaziergang in einem kleinen Forschertagebuch festhalten, indem sie die Blumen zeichnen und notieren, wo sie sie gefunden haben. 2. Frühblüher - Puzzle und Wortspiele Kinder lernen besonders gut durch spielerische Aktivitäten. Zum Beispiel mit meinem kostenlosen Frühblüher - Merkspiel, bei dem die Schüler die Namen der Blumen den entsprechenden Bildern zuordnen. Dies hilft, den Wortschatz zu erweitern und sich das Schriftbild besser einzuprägen. Und noch ein Freebie gibt es bei dieser Gelegenheit zu entdecken: lade dir mein kostenloses Frühblüher Wimmelbild herunter: Frühblüher Wimmelbild - kostenloser Download 3. Bastelprojekte rund um Frühblüher Kreative Bastelarbeiten sind eine tolle Möglichkeit, das Thema Frühblüher visuell und haptisch zu behandeln. Kinder können Blumen aus Papier basteln oder ein Gemeinschaftsprojekt starten, indem sie eine Frühlingswiese auf einem großen Plakat gestalten. 4. Gemeinsam forschen und lernen – Aufbau und Wachstum der Frühblüher Erkläre den Kindern, warum Frühblüher schon im Winter zu wachsen beginnen und welche Rolle Zwiebeln dabei spielen. Lass sie Zwiebeln von Tulpen oder Narzissen in einem Glas mit Erde oder Wasser ziehen und dokumentieren, wie die Pflanze wächst. So lernen sie die biologischen Grundlagen auf anschauliche Weise. 5. Geschichten und Gedichte über Frühblüher im Deutschunterricht Setze das Thema Frühblüher im Deutschunterricht um, indem die Kinder Gedichte über Frühlingsblumen schreiben oder Geschichten erzählen, in denen ein Frühblüher die Hauptrolle spielt. Diese Aufgabe fördert sowohl die Fantasie als auch die Sprachkompetenz. Warte mal.... eine Geschichte über Frühblüher? Klingt weit her geholt, oder? Nein, ganz und gar nicht! Wie wäre es zum Beispiel mit einer kreativen Schreibaufgabe, in der der Frage nachgegangen wird, warum das Stiefmütterchen eigentlich Stiefmütterchen heißt? Und wie kam die Schlüsselblume zu ihrem Namen? An wen soll das Vergissmeinnicht ewig erinnern? Frühblüher Merkspiel kostenlos als PDF herunterladen Es bereitet mir immer besonders viel Freude, Materialien rund um die Frühblüher zu erstellen. Einen Teil meiner riesigen Materialsammlung zu den Frühblühern gebe ich gern kostenlos ab und wünsche dir und deinen Schülern viel Freude mit diesem kleinen kostenlosen Frühlingsgruß! Ich hoffe, dir gefällt mein Frühblüher - Memory - ein tolles, selbsterklärendes Zuordnungsspiel, das du für den Sachunterricht in der Grundschule oder auch für Deutsch als Zweitsprache (DAZ) mit Kindern nutzen kannst! Wenn Dir dieses Freebie gefällt, kannst du es auch gern bei Pinterest teilen - ich würde mich riesig darüber freuen! Wenn du das Material im Unterricht einsetzt, freue ich mich über dein Feedback. Du kannst mich auch gern bei Instagram markieren. Ich habe das Material übrigens in der Grundschrift erstellt, um es für Grundschüler besser lesbar zu machen. In welcher Schriftart bevorzugst du Materialien in der Grundschule? Lass es mich gern wissen! Hier kannst du dir das Frühblüher - Material nun kostenlos als PDF downloaden: Bitte beachte meine Nutzungsbedingungen: Du darfst meine Materialien sehr gern im eigenen Unterricht nutzen, jedoch auch kostenfreie Materialien NICHT weitergeben oder im Internet (beispielsweise in einer Tauschbörse oder auf deinem Blog) zur Verfügung stellen. Mit dem Download stimmst du diesen Bedingungen zu. Wenn Dir meine Freebies und Unterrichtsideen gefallen und Du meine Seite weiterempfehlen möchtest, dann kannst Du gern Deine Kolleginnen und Kollegen einladen, meine Homepage zu besuchen. Ich würde mich riesig freuen. Viel Freude damit! Deine Cindy Häufige Fragen zu Frühblühern im Unterricht Für welche Klassen eignet sich das Frühblüher-Material? Das Merkspiel eignet sich besonders für die Grundschule und lässt sich im Sachunterricht ebenso einsetzen wie zur Wortschatzarbeit in Deutsch oder Deutsch als Zweitsprache. Wie kann ich Frühblüher fächerübergreifend behandeln? Neben Pflanzenmerkmalen und Naturbeobachtung bieten sich Lesen, kreatives Schreiben, Wortschatzarbeit, Zeichnen und kleine Forscheraufträge an. So bleibt das Thema nicht auf eine einzelne Sachunterrichtsstunde beschränkt. Welche kostenlosen Frühblüher-Materialien gibt es hier? Als Einstieg kannst du das kostenlose Merkspiel nutzen. Zusätzlich gibt es ein kostenloses Wimmelbild und ein kostenloses Poster mit Lesetext. Mehr Frühblüher-Unterrichtsmaterial Du möchtest weiterarbeiten? Ergänzend findest du mein kostenloses Frühblüher-Wimmelbild, ein kostenloses Frühblüher-Poster mit Lesetext und das umfangreiche Frühblüher-Materialpaket für den Sachunterricht. So kannst du je nach Lernziel zwischen Wortschatz, Lesen, Forschen und spielerischem Wiederholen wählen. Materialien für den Frühling - kreative Ideen für den Unterricht
- Frühblüher Wimmelbild kostenlos – Sachunterricht Grundschule
Aufmerksames Lesen und Frühblüher entdecken - kostenloses Wimmelbild zum Download! Frühblüher Wimmelbild kostenlos – Lesen und Sachunterricht in der Grundschule Das kostenlose Lesewimmelbild verbindet Frühblüher-Wortschatz mit aufmerksamem Lesen und Suchen. Du kannst es im Sachunterricht, in Deutsch oder ergänzend in DaZ einsetzen. Direkt zum Download: Frühblüher-Lesewimmelbild kostenlos öffnen. So setzt du das Frühblüher-Wimmelbild im Unterricht ein Der Sachunterricht in der Grundschule bietet immer eine wunderbare Gelegenheit, Kinder spielerisch an die Natur heranzuführen und ihnen die Schönheit der Jahreszeiten näherzubringen. Insbesondere das Thema Frühblüher bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Frühling im Klassenzimmer und in der Natur zu begrüßen und auf spielerische Art und Weise das Wissen rund um die Pflanzenwelt zu erweitern. Ideen zur Vorbereitung und Vertiefung Frühblüher ins Klassenzimmer mitbringen: Bringe echte Frühblüher ins Klassenzimmer und lass die Schülerinnen und Schüler sie genau betrachten. Beobachtungsbögen können verwendet werden, um Merkmale wie Blütenformen, Farben und Blattstrukturen festzuhalten. Frühblüher im Schulgarten: Wenn möglich, könntest du mit deiner Klasse einen Spaziergang durch den Schulgarten oder in den Park unternehmen und dabei und echte Frühblüher entdecken. Bei dieser Gelegenheit kann man auch prima fächerübergreifend arbeiten: zum Beispiel mit Bewegungsspielen, kleinen Mathe - Knobeleien oder einer Schnitzeljagd im Freien kommt die Vorfreude auf den Frühling bestimmt auf. Wimmelbild zum Thema Frühblüher: Ein Wimmelbild mit verschiedenen Frühblühern bietet eine interaktive Möglichkeit, die Vielfalt der Pflanzen zu erkunden. Die Kinder können die verschiedenen Arten von Frühblühern identifizieren und über ihre Lebensräume sprechen. Leserätsel oder Suchbilder: Leserätsel oder Suchbilder zum Thema Frühblüher können verwendet werden, um das Leseverständnis zu fördern und gleichzeitig den Wortschatz zu erweitern. Die Schülerinnen und Schüler können die verschiedenen Blumen auf dem Bild identifizieren und deren Namen zuordnen. Ein kostenloses Wimmelbild rund um den Frühling und die Frühblüher findest du weiter unten im Beitrag. Basteln: Bastelaktivitäten wie das Anlegen eines kleinen Frühlblüher - Leporellos oder das Gestalten von Collagen mit Bildern von Frühblühern bieten eine kreative Möglichkeit, das Thema zu vertiefen und das Gelernte zu festigen. Experimente mit Frühblühern: Führe einfache Experimente durch, um den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Aspekte der Pflanzenentwicklung zu veranschaulichen, z.B. wie die Frühblüher Wasser aufnehmen oder wie sich ihre Blüten öffnen. Ein paar konkrete Materialtipps zu den Frühblühern findest du auch weiter unten im Blog. Häufige Fragen zum Frühblüher-Wimmelbild Für welche Klasse eignet sich das Wimmelbild? Das Material ist besonders für die Grundschule gedacht. Durch die Verbindung aus Lesen, Suchen und Bildimpulsen lässt es sich je nach Lerngruppe flexibel differenzieren. Wie kann ich das Wimmelbild einsetzen? Du kannst es als Einstieg, zur Wortschatzsicherung, als Leseaufgabe, für Partnerarbeit oder als wiederverwendbares Legematerial einsetzen. Die farbige und die schwarz-weiße Variante erfüllen dabei unterschiedliche Zwecke. Gibt es noch weiteres kostenloses Frühblüher-Material? Ja. Im Frühblüher-Hauptbeitrag findest du zusätzlich ein kostenloses Merkspiel und weitere Unterrichtsideen. Frühblüher Wimmelbild kostenlos herunterladen Ausdrucken, austeilen, loslegen! Für den Sofort - Einsatz im Sachunterricht schenke ich dir mein Wimmelbild Arbeitsblatt zum Thema Frühblüher. Es ist nicht nur super liebevoll gestaltet und lädt zum Ausmalen ein, sondern bietet auch viele versteckte Details, die entdeckt werden wollen. Durch das Suchen und Finden der verschiedenen Frühblüher können die Kinder spielerisch ihre Aufmerksamkeit und Konzentration beim Lesen schulen. Ich habe das Wimmelbild extra in der leicht lesbaren Grundschrift verfasst, die an vielen deutschen Schulen und Schulen im DACH-Raum bekannt ist. Das Frühblüher Material umfasst zwei Versionen, die du verschieden im Unterricht einsetzen kannst: schwarz - weiß - Variante als Arbeitsblatt: die SuS lesen den Wortschatz und suchen die Wörter im Wimmelbild. Sie können die Begriffe farbig markieren, die im Bild zu sehen sind. Farbiges Wimmelbild mit Wortschatz: Wenn du die Seite laminierst und die Wörter ausschneidest, hast du ein immer wieder verwendbares Legespiel. Du kannst es dann auch in kommenden Klassen immer wieder einsetzen und sparst dir wertvolle Zeit bei der Vorbereitung deiner Unterrichtsstunden. Frühblüher Wimmelbild Download: Lade dir das Material jetzt kostenlos herunter! Ich wünsche dir viel Freude mit diesem hübschen kostenlosen Frühblüher - Wimmelbild. Lass mich doch gern mal in den Kommentaren wissen, wie du es findest und ob du schon eine Idee für die Verwendung im Unterricht hast. Viel Freude damit! deine Cindy Seidler Nutzungsbedingungen für alle Materialien von Better Teaching Resources / Cindy Seidler: Du darfst meine Materialien gern in deinen eigenen Unterricht oder für andere berufliche Tätigkeiten mit Kindern und Jugendlichen sowie privat nutzen. Die Verbreitung meiner Materialien - egal ob es Freebies oder kostenpflichtige Dateien sind - ist ausnahmslos untersagt! Wenn du meine Materialien magst, dann sag doch gern allen, die es auch gebrauchen könnten, wo sie es finden können. Danke, dass du das Urheberrecht achtest und mich ggf. darauf aufmerksam machst, wenn meine Dateien in Tauschbörsen, in Blogs oder auf Schulservern auftauchen. Mehr Frühblüher-Unterrichtsmaterial Wenn du nach dem Wimmelbild weiterarbeiten möchtest, findest du im großen Beitrag Frühblüher Unterrichtsmaterial für die Grundschule weitere Unterrichtsideen und das kostenlose Merkspiel. Außerdem gibt es ein kostenloses Frühblüher-Poster mit Lesetext sowie das Frühblüher-Materialpaket.
- Klassenregeln für die Grundschule kostenlos – Poster zum Ausdrucken
Klassenregeln für die Grundschule: kostenlos, humorvoll und zum Ausdrucken Klassenregeln geben Kindern Orientierung und machen Erwartungen im Schulalltag sichtbar. In diesem Beitrag findest du praktische Tipps zur Einführung, Reflexion und gemeinsamen Nutzung von Klassenregeln – und am Ende kannst du meine humorvollen Klassenregeln für die Grundschule kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken. Du möchtest direkt zum Material? Hier kannst du die kostenlosen Klassenregeln als PDF öffnen. Warum Klassenregeln in der Grundschule wichtig sind Das Verwenden von Schildern mit Klassenregeln in der Grundschule ist eine effektive Methode, um ein positives Klassenklima zu schaffen und das kooperative Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Hier sind einige Gründe, warum solche Schilder Sinn machen und wie sie genutzt werden können: Klare Erwartungen an die Klasse setzen: Schilder mit Klassenregeln helfen dabei, klare Erwartungen für das Verhalten in der Klasse zu setzen. Die Schüler wissen genau, welche Verhaltensweisen akzeptabel sind und welche nicht. Visualisierung: Bilder und Symbole auf den Schildern können dazu beitragen, die Regeln visuell darzustellen. Dies ist besonders hilfreich für junge Schüler, die möglicherweise noch nicht so gut lesen können oder für Schüler, die Deutsch als Zweitsprache lernen. Erinnerung an positive Verhaltensweisen: Die Schilder können dazu dienen, positive Verhaltensweisen zu betonen und zu fördern. Durch regelmäßiges Betrachten der Regeln werden die Schüler daran erinnert, wie sie sich in der Klasse angemessen verhalten sollten. Gemeinschaftsgefühl: Indem die Regeln gemeinsam mit den Schülern erstellt werden, entsteht ein Gefühl der Gemeinschaft und des Miteinanders. Die Schüler fühlen sich involviert und haben einen eigenen Beitrag dazu geleistet, wie ihre Klassenumgebung gestaltet wird. Selbstregulation fördern: Die Schüler lernen, Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu übernehmen. Die Schilder können als Ressource dienen, um sich selbst zu erinnern und zu reflektieren, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Positive Verstärkung: Klassenregeln können (besonders in der Grundschule) mit einem Belohnungssystem verbunden werden. Schüler, die sich besonders gut an die Regeln halten, können positive Verstärkung in Form von Lob, Sternen oder anderen Belohnungen erhalten. Kommunikation verbessern: Die Schilder dienen als Gesprächsanlass für Lehrer, Schüler und Eltern. Wenn es zu Konflikten oder Problemen kommt, können die Regeln als Bezugspunkt für Diskussionen am Elternsprechtag oder bei der nächsten Konferenz dienen. Es ist dabei immer wichtig, dass die Regeln altersgerecht und positiv formuliert sind. Sie sollten von den Schülern verstanden werden können, und alle Lehrer sollten sie auch konsequent umsetzen. Denn wie auch im Elternhaus gilt: wenn sich die Erwachsenen in der Kommunikation und im Nachhalten der gemeinsamen Regeln nicht einig sind, ist es für Kinder umso schwerer, Orientierung zu finden. Klassenregeln einführen: 5 Schritte für den Schulalltag Klassenregeln wirken am besten, wenn sie nicht nur aufgehängt, sondern gemeinsam verstanden und im Alltag immer wieder aufgegriffen werden. Gemeinsam besprechen: Klärt mit der Klasse, welche Situationen im Schulalltag besonders wichtig sind und welche Regeln dabei helfen. Positiv und konkret formulieren: Kinder sollten erkennen können, welches Verhalten gemeint ist – nicht nur, was sie vermeiden sollen. Sichtbar machen: Hängt die ausgewählten Regeln gut sichtbar auf und verbindet Text bei Bedarf mit Bildern oder Symbolen. Regelmäßig reflektieren: Greift die Regeln im Morgenkreis, Klassenrat oder nach schwierigen Situationen wieder auf. Verlässlich handeln: Regeln schaffen nur Orientierung, wenn Erwachsene sie nachvollziehbar und möglichst einheitlich begleiten. Humorvolle Klassenregeln: Warum ein Augenzwinkern helfen kann Kinder lieben es, zu lachen – und genau das macht meine Klassenregeln so besonders. Indem sie auf eine humorvolle Weise formuliert sind, laden sie die Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich auf spielerische Weise mit den Regeln auseinanderzusetzen. Denn seien wir mal ehrlich: Ein Regelplakat, das streng und langweilig auf gutes Benehmen pocht, wird nach kurzer Zeit doch kaum noch beachtet. Eine Regel, die aber so formuliert ist, dass sie für ein Lächeln sorgt, bleibt länger im Gedächtnis. Sie macht neugierig, die Kinder können darüber lachen und setzen sich dadurch intensiver mit dem eigentlichen Sinn auseinander. 📌 Merke: Regeln, die durch Humor und witzige Illustrationen lebendig werden, erreichen Kinder oft besser als klassische Anweisungen. Ein gutes Beispiel dafür ist diese Regel: 📌 „Wir essen so, dass keiner sich bei unserem Anblick übergeben muss.“ Anstatt eine trockene Formulierung wie „Wir essen ordentlich und mit geschlossenem Mund“ zu verwenden, sorgt diese humorvolle Variante für mehr Aufmerksamkeit und ist gleichzeitig klar in ihrer Botschaft. Klassenregeln dürfen zum Nachdenken anregen – aber niemanden bloßstellen Hier siehst du einige weitere Beispiele, wie Humor in Klassenregeln eingesetzt werden kann: 📌 „Ungesundes Essen und mangelnde Bewegung machen uns zu Zombies!“ Diese Regel greift spielerisch die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung auf ohne jemanden direkt zu beschämen. Zombies gibt es ja nicht wirklich und deshalb tut es auch keinem weh, mit einem verglichen zu werden. Aber es ist eben lustig. 📌 „Wir achten auf unser Äußeres.“ Hier wird mit Augenzwinkern vermittelt, dass ein gepflegtes Äußeres wichtig ist. An der Stelle kann man die Karte auch als Gesprächsimpuls nutzen und gemeinsam in der Klasse Fragen besprechen wie: "Hat ein gepflegtes Erscheinungsbild immer etwas mit Geld zu tun?" oder "Machen Kleider Leute?". 📌 „Lesen macht schön!" ist eine liebevolle, humorvolle Art, um Kinder spielerisch zum Lesen zu motivieren. Klassenregeln können also auch dazu genutzt werden, nicht immer nur zu verbieten und strikte Grenzen zu setzen, sondern auch zu loben und ermutigen. Komplimente funktionieren immer besser als Ermahnungen! Wichtig ist mir dabei eine Grenze: Humor darf Aufmerksamkeit wecken, aber kein Kind beschämen oder wegen Aussehen, Herkunft, Sprache, Körper oder Verhalten vorführen. Gerade provokante Regeln eignen sich deshalb gut als Gesprächsimpuls: Was ist eigentlich respektvoll – und wann würde ein Witz jemanden verletzen? Humorvolle Klassenregeln als Teil der Schulkultur und zur Förderung des respektvollen Miteinanders Letztlich geht es nicht nur darum, Regeln aufzustellen – sondern darum, eine positive Klassenkultur zu entwickeln. Regeln sollen nicht als starres Konstrukt empfunden werden, sondern eher als Orientierung und verbindliche Einigung auf angenehmes Miteinander dienen. 📌 „Meinungen, die respektvoll und gut begründet vorgetragen werden, sind super cool und werden gehört!“ Diese Regel fördert das gegenseitige Zuhören und die Wertschätzung der Meinung anderer – eine wichtige Kompetenz, nicht nur in der Schule, sondern für das ganze Leben. Klassenregeln mit Klassenmaskottchen: passend zu deiner Klasse Du arbeitest mit einem Klassenmaskottchen? Dann kannst du die Regeln auch optisch an eure Klassengemeinschaft anpassen. Im Shop gibt es passende Klassenregeln zum Beispiel für die Bärenklasse, Fuchsklasse und Flamingoklasse – sowie für viele weitere Klassentiere. Eine Auswahlhilfe findest du in meinem Beitrag Welches Klassenmaskottchen passt zu meiner Klasse?. Wenn du das Thema Respekt stärker vertiefen möchtest, kannst du Regeln außerdem mit Gesprächsanlässen verbinden. Dafür passt zum Beispiel das Plauderbrettspiel zum Thema Respekt. Fazit: Klassenregeln dürfen Spaß machen! Mit humorvollen Regeln wird der Unterrichtsalltag nicht nur strukturierter, sondern auch freundlicher und fröhlicher. Kinder lernen spielerisch, sich an Regeln zu halten, und nehmen sie eher an, wenn sie sie mit positiven Emotionen verbinden. Materialtipp: Die Cliparts in diesem Material stammen von Ron Leishman. Wenn du selbst Unterrichtsmaterial gestaltest, findest du in meinem Shop außerdem Cliparts für die Materialerstellung. Häufige Fragen zu Klassenregeln in der Grundschule Wie viele Klassenregeln sind sinnvoll? So wenige wie möglich und so viele wie nötig. Entscheidend ist nicht eine feste Zahl, sondern dass Kinder die Regeln verstehen, erinnern und auf konkrete Situationen im Schulalltag beziehen können. Sollten Klassenregeln gemeinsam mit den Kindern erarbeitet werden? Ja, Beteiligung schafft Verständnis und Verbindlichkeit. Die Lehrkraft gibt dabei den Rahmen vor: Sicherheit, respektvoller Umgang und störungsarmes Lernen sind nicht verhandelbar – die konkrete Formulierung und Auswahl kann die Klasse aber mitgestalten. Wie oft sollte man Klassenregeln besprechen? Nicht nur am ersten Schultag. Sinnvoll sind kurze Rückblicke nach Ferien, bei neuen Gruppensituationen, im Klassenrat oder dann, wenn bestimmte Regeln im Alltag sichtbar an Bedeutung verlieren. Klassenregeln kostenlos als PDF herunterladen Klassenregeln mal anders – mit einem zwinkernden Auge und einer ordentlichen Prise Humor werden die wichtigsten Verhaltensregeln auf diesen Bildkarten lebendig! 🎉 Bitte beachte meine Nutzungsbedingungen: Du darfst meine Materialien sehr gern im eigenen Unterricht nutzen, jedoch auch kostenfreie Materialien NICHT weitergeben oder im Internet (beispielsweise in einer Tauschbörse oder auf deinem Blog) zur Verfügung stellen. Mit dem Download stimmst du diesen Bedingungen zu. Gib mir Feedback und deine Wünsche zu den kostenlosen Klassenregeln! Ich habe meine kostenlosen Klassenregeln nun schon einige Zeit online und immer wieder erreichen mich ein nettes Feedback oder Ergänzungswünsche aus der Community. Gern habe ich das Materialpaket noch einmal überarbeitet und die Tipps und Anregungen aus meiner Community ergänzt. Vielleicht brauchst du nicht jede Seite für deine Schule oder bestimmte Regeln werden bei euch anders umgesetzt. Sollten Dir bestimmte Klassenregeln - Poster fehlen, dann melde Dich doch gern bei mir. Gerne ergänze ich nach Möglichkeit weitere Merkblätter. Wenn dir meine Freebies und Unterrichtsideen gefallen, empfehle meine Seite gern im Kollegium weiter oder verlinke mich in deiner Story bei Instagram. Danke für deine Unterstützung! Liebe Grüße, Deine Cindy Passende Beiträge und Materialien Weitere passende Ideen findest du bei meinen Gefühlskarten für die Grundschule, im Beitrag über Respekt im Schulalltag und bei den Klassentier-Ideen für die Grundschule.
- eduki Gutschein über 30 % + Freebie
Dankeschön - Gutschein über 30 % für meinen eduki Shop jetzt im Newsletter! Meine Unterrichtsmaterialien bei eduki erleichtern dir die Arbeit im Klassenzimmer. Und ich bin glücklich über jedes Feedback, jedes Herzchen und jede positive Bewertung, die ich in den letzten Jahren für meine Materialien bekommen habe. Besonders meine Materialien zu den Klassenmaskottchen und meine Unterrichtsideen für die Zweitsprachen DAZ, Englisch, Spanisch und Französisch sind immer wieder beliebt. Ich bringe meine ganze Unterrichtserfahrung und viel Liebe all meine Downloads ein. Dazu kaufe ich viele viele Cliparts oder zeichne sie selbst. Ich sitze Stunde um Stunde vor dem Rechner und tüftle an neuen Ideen. Das Ergebnis sind wunderbare Freebies, aber auch kostenpflichtiges Lehrmaterial. Und wenn du schon einmal bei mir eingekauft hast, dann bedeutet das mir viel. Denn du weißt, wie sehr ich mich um fachlich und didaktisch wertvolle Inhalte bemühe. Materialien, die in meinen Unterrichtsstunden gut funktioniert haben, werden sicher auch den Weg in dein Klassenzimmer finden. Und das macht mich stolz! Als kleines Dankeschön kannst du für alle Einkäufe in meinem eduki Shop kannst du dir jetzt 30 % auf alle meine Unterrichtsmaterialien sichern! Melde dich dazu einfach bei meinem Newsletter an und du bekommst den Gutscheincode sofort zugesendet. Außerdem bekommst du diesen zauberhaften Kalender für die Grundschule direkt zum Download dazu! Ich werde dich sicher nicht mit Nachrichten überschwemmen, denn ehrlich gesagt: einen regelmäßigen Newsletter zu schreiben - das ist echt anstrengend. Ich bin da ehrlich. Viel mehr lasse ich ab und zu mal von mir hören - vor allem bei eduki Aktionen oder wenn es mal wieder ein neues kostenloses Material auf meiner Homepage abzustauben gibt. Die Anmeldung lohnt sich also! Übrigens kannst Du dich jederzeit für meine kostenlosen Materialien hier oder bei eduki bedanken: Es ist ganz einfach - nutze einfach bei deinem nächsten Einkauf bei Online - Riesen mit A diesen Link: Ich bekomme dann eine kleine Provision und kann mir wieder neue Cliparts kaufen. Oder vielleicht kann ich endlich mal den lang ersehnten Mini - Sabbatical an der Ostsee machen, nach dem ich mich so sehne.
- Jenseits von Schickimicki und Schema F!
"Du kannst ALLES schaffen, wenn du nur WILLST!" Dieser Spruch ist vielen gut bekannt. Er ist oft an Kinder gerichtet und meint eigentlich durch die Blume: "Halt die Klappe, setz dich auf den Hosenboden und mach was! Und wenn du dann später nicht reich und hübsch und toll wirst, dann ist das, weil du eben faul bist." Den sozialen Status, den man sich vielleicht hart erkämpft hat, möchte man selbst oft ungern aufgeben. Und die Kinder sollten es mindestens so weit bringen. Wenn nicht weiter. So richtig "anders" oder "besonders" zu sein - das klingt zwar oft nett und inklusiv und tolerant ... aber wer will schon anders sein als die soziale Gruppe (Peer Group), mit der man sich ständig vergleicht? Die Welt, die man kennt, in der fühlt man sich wohl. Diese Werte gibt man gern weiter. Da weiß man, was man hat. Klingt hart, oder? Aber wer hat denn wirklich den Mut, seine Kinder den ganzen Tag lang malen oder musizieren zu lassen, statt ihnen noch mit Mathe auf den Geist zu gehen? Wer schafft das denn wirklich, sein Kind von der Schule zu nehmen und zu Hause zu unterrichten, wenn man merkt, dass der verträumte Exot lieber im Garten sitzt und Pflanzen untersucht als langweilige Daten und Fakten auswendig zu lernen? Zu erkennen, was ein Kind wirklich WILL, und KANN - und es dann schnurstracks auf diesen selbst gewählten Weg zu bringen (und zu halten)... das ist verdammt schwer. Ich zum Beispiel wäre bestimmt eine tolle Tänzerin oder Sängerin geworden. In der bewegten Nachwendezeit war es meinen Eltern aber erst mal wichtiger, dass ich einen ordentlichen Schulabschluss mache und dann schnell mein eigenes Geld verdiene. Ja nicht zu lange auf der Tasche liegen, ja keine allzu wilden Träumereien. Ich hab mich später gut durchgewurschtelt, irgendwie. Ich hab es noch geschafft, meine Talente zu entdecken und zu meinem Beruf zu machen. Tänzerin bin ich jedenfalls nicht geworden. Anders. Alles anders! Jetzt habe ich hier ein Kinderbuch in der Hand, das so anders ist, dass ich im ersten Moment gar nicht richtig wusste, was ich damit anfangen sollte! Da kamen Menschen vor, die mir im Leben nicht begegnen! Also jedenfalls eher selten. Früher vielleicht mal. Dazu muss man wissen: ich bin auf einem kleinen Dorf bei Leipzig aufgewachsen. An unserem Gymnasium war das Wort "Tussi" ein Kompliment und "Hippie" war ein anderes Wort für "Loser". Gras wuchs im Park, aber es wurde nicht geraucht. Und wenn sich jemand die Haare grün färbte, wurde über den gelacht. Als ich dann in Leipzig wohnte, war das in einem schicken Stadtteil namens Schleußig. Die wohlhabenden Familien fuhren dort mit ihren bunten Lastenrädern rum. Sie trugen graue Jack Wolfskin - Jacken. Ab und zu begegnete man im Bioladen noch jemanden, der so lustige Rastalocken hatte. Das war's dann aber schon mit der bunten Vielfalt. Viel mehr gab es nicht. Und ich war immer noch keine Tänzerin geworden. So anders, dass man nur staunen kann! In diesem Buch begegnen einem Menschen, die es geschafft haben, sich ganz und gar dem zu widmen, was sie gut können und gerne machen. Vero backt vegan Kuchen, Rali setzt sich mit seinem Rabatz - Verein für die Nachbarschaft ein, Wing-Yan vom Wimmelblumen - Quartier begeistert sich für Kornblumen und Klatschmohn und Zou vom Tattoo - Studio malt den Leuten gern Wale auf den Oberarm. Auf keiner Seite des Buches wird beschrieben, wie die Leute in dieser Community Geld verdienen und wie sie über die Runden kommen. Ob sie von dem leben können, was sie da tun. Darum geht es hier nämlich gar nicht! Hier werden Menschen so gezeigt, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Ihr Können ist mal erstaunlich, mal beeindruckend. Mal ist es verwunderlich und manchmal eigentlich gar nix besonderes. Aber es ist eine bunte und kreative Welt, vielfältig und definitiv jenseits von Karrieredenken, Musterschema und Schickimicki. Das Buch konzentriert sich ganz und gar auf die Werte, die man mit Geld nicht kaufen kann. Talente, Begeisterung, Miteinander. Selbst Bo aus der Baumhaussiedlung hat andere Sorgen als Geld. Er kümmert sich um verletzte Eichhörnchen und baut bunte Kletterbrücken für noch mehr Baumhäuser. Ich kann es nur noch einmal sagen: dieses Buch ist ganz und gar erstaunlich. Es beschreibt eine bunte Community, die sich untereinander hilft und füreinander da ist. Eine Nachbarschaft, die irgendwie so ganz anders ist als alles, was ich kenne. Und die trotzdem einen Charme hat, dem ich mich nicht entziehen kann! Dieses Buch öffnet das Spießer - Herz für alle, die lieber stundenlang musizieren anstatt zu büffeln. Für die, die lieber Blümchen betrachten als shoppen zu gehen. Es ist eine Alternative zum Schicki - Micki - Kitsch, der aus Amerika zu uns rüber schwappt. Nicht jeder soll, muss oder will in einem schnöden Reihenhaus leben. Man muss keinen begehbaren Kleiderschrank haben, keinen Thermomix und erst recht keinen Rasenroboter. Es gibt so viel mehr buntes Leben da draußen! Und das ist gut so. Gendern mit Sternchen und Hicksen beim Vorlesen - macht nix! Ja, Gleichberechtigung ist wichtig. Ja, wir brauchen Vielfalt und Toleranz. Aber nein - dieses Hicksen und Sternchen und Schrägstrich - Ding ist nicht so meins. Und dennoch ist dieses Buch für mich eins der besten Bücher, wenn es darum geht, eine bunte Welt darzustellen, in der es mehr um individuelle Fährigkeiten und Interessen geht als um Äußerlichkeiten. Die Message dieses Kinderbuches ist klar: es ist im Grunde komplett wurscht, wo wir herkommen oder wie wir aussehen. Wir sind alle gleichberechtigt, aber nicht gleich. Obwohl wir unterschiedliche Bedürfnisse, Träume und Ziele haben, obwohl wir alle in unseren eigenen kleinen Bubbles leben, können wir doch als Gemeinschaft zueinander halten. Lass mich gern wissen, ob du das Buch schon kennst oder ob du ähnliche Bücher empfehlen kannst. Ich bin gespannt auf dein Feedback! Allerliebste Grüße, Deine Cindy Mein Tipp: Zum Thema Vielfalt und Toleranz ist dieses Buch einfach genial im Sachunterricht zu verwenden! Die wichtigsten Infos im Überblick Titel: Jeder kann was! Autorinnen: Maggie Hagemann & Navin Wienkämper Verlag: Verlag von Wegen Jetzt Kaufen: https://verlagvonwegen.de/produkt/kinderbuch-jeder-kann-was/ ISBN: 978-3-00-066540-0 Umfang: ungefähr 37 Seiten (das ist echt das erste Buch OHNE Seitenzahlen, das mir je untergekommen ist - einfach anders eben!) Materialempfehlung zum Thema Gendern - für die Förderung einer offenen Diskussionskultur. Das könnte dich auch interessieren Post verschicken macht wieder Laune! Müll, alles Müll! Steckbrief zu Wolfgang Amadeus Mozart - Unterrichtsmaterial Musikunterricht kostenlos
- Mein Weg zum Teacherpreneur mit eduki, TPT und Co.
Warum ich Autorin für Unterrichtsmaterialien und Teacherpreneur geworden bin - meine persönliche Geschichte PENG! SCHLUSS! ARBEITSLOS! Es hat keine drei Tage gedauert, da waren alle meine Kurse weg. Eine Absage nach der anderen trudelte ein. Ersatzlos gestrichene Gruppenkurse, Nachhilfestunden, Einzeltrainings. Gut bezahlt und scheinbar sicher. Und über Nacht alle futsch. Eine Lösung hätte sein können: ONLINE unterrichten. Aber meine Kunden wollten mich ja alle persönlich sehen! Microsoft Teams, Zoom Meetings und andere digitale Tools - selbst für viele meiner Firmenkunden war das damals noch Neuland! Also alles gestrichen. Und nein, es waren NICHT nur die altmodischen Lehrer von Vorgestern, die sich mit dem Distanzunterricht schwer taten. Wie oft wurde in der Corona-Krise auf die Lehrer geschimpft ... aber selbst größere mittelständische Unternehmen liebten ihre Konferenzräume mehr als den langweiligen Computer und sagten Weiterbildungen und Sprachkurse lieber ab, als eine Alternative zu finden. Also erst mal alles auf Eis gelegt. Quasi über Nacht war ich arbeitslos. Nix zu tun. Auf meinem Dorf eingesperrt. Zwangspause. EIN LICHTBLICK Schon ein Jahr vor dem "großen Crash" hatte ich nebenbei begonnen, meine Unterrichtsmaterialien bei eduki hochzuladen. Anfangs zwar mit mäßigem Erfolg, aber zumindest so, dass die Krankenkasse bezahlt war. Das war ja schon mal was. Plötzlich hatte ich viel Zeit, mich mit meinem Autorenshop zu beschäftigen, mit Instagram, Facebook und Pinterest. Ich baute mir diese Homepage komplett selbst, investierte hunderte an Euro in Cliparts, Webinare und Bücher und legte richtig los. Was hätte ich auch sonst machen sollen? Nach in paar Monaten zeigten sich die ersten Erfolge. Mein eduki Shop wuchs und wuchs und aus einem Hobby wurde ein ordentliches Business. Gleichzeitig machte ich mich auf die Suche nach weiteren Plattformen, auf denen ich meine Unterrichtsmaterialien verkaufen könnte. Wenn man sich einmal die Mühe gemacht hat, dann macht es ja schon Sinn, auf so vielen Seiten wie möglich aktiv zu werden. Ich meldete mich überall an, wo es nur ging und lud hoch. Und lud hoch. Und lud hoch. Das Ergebnis war teilweise enttäuschend, teilweise berauschend, Und manche Plattformen gibt es mittlerweile nicht mal mehr. Pleite gegangen. Und meine schöne Arbeit auch dahin... aber na ja... versucht hab ich's und einigen Marktplätzen bin ich immer noch treu geblieben. WAS ICH GELERNT HABE Kennst du sie, diese oberflächlichen Motivationssprüch wie "Übung macht den Meister" oder "Glaub an dich, dann wird alles gut!"? Mir waren sie schon immer suspekt. Denn zwei Begriffe kommen dabei irgendwie nie vor: Arbeit und Rückschläge. Wie viele Stunden ich da gesessen habe - bis tief in die Nacht hinein hab ich geklickt und sortiert, geschrieben und überlegt, recherchiert und irgendwann bin ich fix und fertig eingeschlafen. Man kann es nicht schön reden: zu jedem erfolgreichen Geschäft gehört Arbeit. Wer einem etwas anderes einreden will, ist für mich ein Scharlatan. Und das mit den Rückschlägen - na das kommt auch irgendwann. Das kommt zum Beispiel, wenn man drei Tage lang ununterbrochen an einer Unterrichtseinheit gesessen hat und die dann hochlädt und dann... na dann passiert nix. Also gar nix. Dann ändert man noch mal die Beschreibung, macht Werbung bei Instagram oder lässt sich sogar dazu verleiten, für Werbung zu bezahlen. Sinnlos! 30 Euro bei Facebook ausgegeben. Für 1300 views, 3 Klicks und Null Verkäufe. So kann man sein Geld verbrennen. Der Weg zum Teacherpreneur ist anstrengend. Und man kann dabei ziemlich viel Mist bauen. Oder aus unerklärlichen Gründen kauft niemand dieses Material, an dem man so lange gearbeitet hat. Dann hilft nur eins: weitermachen. Augen zu und durch. DER DUFT DER FREIHEIT Die große Freiheit muss man sich leisten können, sagt man. Und da ist was dran. Nicht nur braucht man Geld für die Erfüllung großer Träume, sondern auch diese permanente Unsicherheit als Selbstständige muss man erstmal mental verkraften! Nicht selten kommen diese Gedanken, sich lieber wieder fest anstellen zu lassen. Irgend etwas Sicheres suchen - da weiß man, was man hat. Aber mir war es immer schon lieber, etwas Neues auszuprobieren, wenn das Alte nicht klappt. Lieber selbstständig und frei sein, als sich mit Chef und Kollegium rumärgern. Aber man muss es auch ganz ehrlich zugeben: die große Freiheit, die man als Freelancer hat, ist meistens nicht so strahlend schön, wie sie in den Hochglanzblogs der digitalen Nomaden daher kommt. Da ist nicht immer Strand und Ibiza und Milchkaffee in schicken Bars. Da ist auch ganz viel nervige Bürokratie, schlechtes Internet, müde Augen und das Wissen darum, dass man nur bestehen wird, wenn man sich verdammt noch mal da rein arbeitet und dran bleibt. Mittlerweile muss ich keinen Hehl mehr daraus machen, dass meine Einnahmen bei eduki einen Teil meines Lebensunterhaltes sichern. Weitere Einnahmen kommen durch Verkäufe auf elf verschiedenen Plattformen (z.b: Teachers Pay Teachers, Creative Fabrica, elopage) oder die Arbeit für Verlage. Auch in Themen wie Affiliate Marketing oder KPD hab ich mich rein gefuchst und so steht mein Business auf mehreren Standbeinen. Wenn eins wackelt, springt ein anderes ein. Aber ich hatte viele Monate, in denen ich nicht wusste, ob mein Konto ins Minus rutscht oder ob die Rate für die Rentenversicherung sicher ist. Ich hab es gehasst, dieses Gefühl! Ich wollte doch auf eigenen Beinen stehen und nicht meinen Mann um Almosen bitten! Vom selbstständigen Autoren - Business hatte ich damals jedenfalls wenig bis keine Ahnung - außer, dass ich schon immer als freiberufliche Dozentin gearbeitet hatte. Das war schon mal eine gute Basis. Aber dennoch: Viele Fehler hätte ich mir sparen können, viel schneller hätte ich wachsen können... und ich wünsche jedem, der sich wirklich reinkniet, dass er erfolgreich wird ... Weil es der schönste Job der Welt ist, seine kreativen Ideen mit anderen zu teilen und dann noch davon leben zu können! Mir ist es schon lange eine Herzensangelegenheit, auch anderen Autorinnen und Autoren auf die Sprünge zu helfen - warum? Weil ich am Anfang sooooo viel Schiss und Respekt davor hatte. Viel zu oft habe ich mich von Rückschlägen und Missgeschicken einschüchtern lassen. Ich habe eine gefühlte Ewigkeit damit verbracht, mich in Marketing, Copyright und andere Themen einzuarbeiten - ich hatte ja genau wie alle anderen vorher "nur" im Klassenzimmer gestanden und musste mich dort verkaufen. Das konnte ich gut, da wusste ich, was ich tu. Wenn ihr mir schon länger folgt, wisst ihr auch, dass ich mich lange schwer damit getan habe, mich in Stories oder Videos zu zeigen. Es ist einfach ein Unterschied, ob man im geschützten Unterrichtsraum steht oder potenziell von hunderten von Leuten gesehen wird. Für mich ist jedenfalls ein Traum in Erfüllung gegangen ist und ich möchte ihn auch anderen gern ermöglichen. Der Bedarf ist da! Denn ich bekomme täglich Nachrichten und Fragen zu meiner Autorentätigkeit bei eduki - vor allem wünschen sich viele, aus ihren derzeitigen Nebeneinkommen ein dauerhaftes Einkommen zu machen. Stabil und verlässlich. Ich kann das gut nachvollziehen. Wie viele Dozentinnen und Dozenten wissen nicht, ob sie im nächsten Semester noch gebucht werden. Wie viele Nachhilfeinstitute haben durch Corona ihre Schüler eingebüßt. Und wie viele Lehrer wissen nicht, wohin sie das Kultusministerium als nächstes versetzt... Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, Trainings zu konzipieren und so zu gestalten, dass wirklich jeder für sich was mitnehmen kann und richtig wertvolle Tipps bekommt. Jetzt ist der erste Schritt getan und ich bin freue mich RIESIG, dir mein neues 1.1 Training anzubieten. WAS ICH FÜR DICH TUN KANN Wenn du wissen möchtest, welche Marketingstrategien ich nutze, wie ich meine Preise und Aktionen gestalte, wie ich durch Kooperation noch mehr Reichweite erlange, welche Tools ich für die Materialerstellung nutze, welche Fehler man vermeiden soll .... und und und ..... und wie sich überhaupt anfühlt, dieses hauptberufliche Leben als Autorin für Unterrichtsmaterialien ... dann bin ich genau die richtige Partnerin an deiner Seite. Weil ich natürlich gern von mir plaudere. Aber noch mehr, weil es mir wichtig ist, den Schritt in ein unabhängiges, selbstständiges und kreatives Autorenleben auch DIR zu ermöglichen. Und eins noch: dass ich jetzt anderen zeige, wie man von seinen Materialien leben kann, passt längst nicht jedem! Ich hab mir schon Dinge anhören müssen.... oh ha!!! Na ja... wenn´s ums Geld und um "Konkurrenz" geht, verstehen manche einfach keinen Spaß... Mir ist das jetzt egal. Ich lasse mich nicht mehr einschüchtern! Weder von sogenannter „Konkurrenz“ noch von Neidern. Wer von mir lernen möchte, der kann gemeinsam mit mir den Weg gehen. Alle anderen können bleiben, wo der Pfeffer wächst. Allerliebste Grüße, Deine Cindy Vielleicht möchtest du ja auch deinen Autorenshop bekannt machen oder mit mir gemeinsam bei Pinterest ein Gruppenboard erstellen? Oder zusammen bei Instagram eine Sales - Aktion machen? Der zentrale Ort für den Austausch mit anderen Autoren ist meine Teacherpreneur Community bei Facebook - hier helfen wir uns gegenseitig und geben uns Tipps rund um das Thema Marketing, Branding, Preisgestaltung und vieles mehr. Das könnte dich auch interessieren 10 Fragen zu eduki - Geld verdienen mit Unterrichtsmaterialien 10 Fragen zu Teachers Pay Teachers - meine Erfahrungen als Autorin bei TPT FREEBIES sind doch keine FISCHE! Mache mehr aus kostenlosen Unterrichtsmaterialien!
- Musterhaft bunt gemustert!
Werbung / Rezensionsexemplar Sinnvolle Geschenke und Mitbringsel für Kinder (Teil 1) Malbuch mal anders! Malbücher werden wahrscheinlich nie aus der Mode kommen. Ganz im Gegenteil: sie haben sogar ein ziemliches Comeback erlebt, denn irgendwer hat jetzt endlich mal erkannt, dass man nie zu alt ist, den Bleistift zu spitzen und los zu malen. Es gibt Malbücher für klitzekleine Kinder, für gestresste Büromenschen, für kreative Omas und Opas und überhaupt für jeden, der sich eine Weile lang einfach nur in den schönen Farben und Formen verlieren möchte. Leider folgen viele der herkömmlichen Kindermalbücher immer noch oft demselben Schema: Prinzessin in wallendem Kleid steht vor Schloss. Frosch dazu und Sonne dabei. Fertig. Das Höchste der Gefühle ist maximal ein Einhorn. Wahnsinn! Ein Einhorn. Toll. Und für die Jungs gibt es Bob den Baumeister oder irgendwas mit Feuerwehr. Oder noch schlimmer: quietschehässliche, unaussprechliche Figuren aus Japan, die man sonst an der Tankstelle auf völlig überteuerten Stickern kaufen kann. Ihr merkt... ich bin nicht gerade begeistert von den üblichen 2 - Euro - Ramschkisten - Malbüchern und auch im klassischen Buchhandel werde ich oft nicht fündig. Viel zu oft werden da die üblichen Stereotypen bedient und außer dem reinen Ausmalen wird nichts weiter gefördert. Schön, dass es jetzt auch wirklich kreative und mit ganz viel Liebe gezeichnete Malbücher gibt, die viel mehr bieten als langweilige Bilder zum bunt Anmalen. Mit nur 36 Seiten ist es recht dünn, aber dieses Buch hat es in sich: es ist proppenvoll! Und zwar deshalb, weil es NICHT VOLL ist! Was ich damit meine? Na ja, also es werden nur ein paar Muster und Möglichkeiten vorgegeben. Den Rest übernimmt die eigene Phantasie. Zusätzlich gibt es darin noch Vorlagen zum Ausschneiden und Einkleben. Also quasi ein Stickerbuch zum Selbermachen. Und darauf kommt es ja gerade bei sinnvollen Geschenken für Kinder an: dass die jungen Künstler selbst gestalterisch aktiv werden können. Dass sie zwar etwas von den Vorbildern lernen und angeregt werden, aber immer viel Raum für die eigene Vorstellungskraft gelassen wird. Kinder wollen keine fertigen Vorlagen, sondern sie wollen lieber wieder selbst etwas Neues ausprobieren. Dies ermöglicht ihnen auch, später einen ganz eigenen Stil zu entwickeln. Wem diese Art der kreativen Malbücher gefällt, der findet im Vicky Bo Verlag übrigens viele weitere tolle Editionen, zum Beispiel: Mitmach-Malbuch für Kinder "Tiere" Mitmach-Malbuch für Kinder "Meer" Mein Geheimtipp: Daumenkinos zum Ausmalen und Basteln FAZIT: Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Mitmachbuch und kann es jedem empfehlen, der ein schönes Mitbringsel, ein nettes Geburtstagsgeschenk oder eine nette Beschäftigung für zwischendurch sucht. Mit ist mit ca. 5 Euro meiner Ansicht nach absolut fair kalkuliert - für so ein tolles Malbuch gebe ich das gern aus und werde mir sicher einige davon auf Vorrat bestellen. So ist man auch für den nächsten spontanen Besuch von Freunden mit Kindern bestens gerüstet. Dankeschön auch an meine liebe Nichte Amani, die gerade diesen hübschen Pfau malt. Die wichtigsten Infos im Überblick Titel: Mitmach-Malbuch für Kinder "Muster" Motive zum Weitermalen, Zeichnen, Ausschneiden und Einkleben Verlag: Vicky Bo Verlag ISBN: 3944956796 Umfang: 36 Seiten Haptik / Papierqualität: hochwertiges Papier mit extra dicken Seiten - sehr angenehmes Gefühl beim Malen über die feste Struktur. Altersempfehlung: 4 bis 8 Jahre (oder für alle, die einfach mal wieder malen möchten... ich gebe ja zu... ich hab meine Nichte gebettelt, auch ein bisschen mitmalen zu dürfen ;.) Wenn dir mein Tipp gefällt, dann hinterlasse mir doch gern einen netten Kommentar. Wenn du magst, kannst du es über meinen Amazon - Link bestellen. Dafür bekomme ich anteilig eine kleine Provision. Für dich entstehen keine weiteren Kosten und kaufen musst du natürlich nichts, sondern kannst auch einfach nur gucken! Das könnte dich auch interessieren Hysterische Katze und fieser Hund - Carmen für Kinder Jenseits von Schickimicki und Schema F! Bildkarten zum Thema Gefühle kostenlos!
















