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5 Tipps - Videos für Social Media zu machen OHNE dein Gesicht zu zeigen!

Aktualisiert: 31. Jan.


Videos für teacherpreneure bei Instagram - Angst vor Video überwinden auf Instagram und Facebook

Wie du deine Angst überwindest, Videos für Social Media zu drehen. Fünf Tipps für Instagram, Facebook und Co.


In diesem Blogbeitrag schreibe ich über die zunehmende Bedeutung von Videos auf Social Media und warum Bildungsprofis und Teacherpreneure unbedingt versuchen sollten, ihre Angst vor der Kamera abzulegen. Und allen, die (noch) nicht ihr Gesicht zeigen möchten, gebe ich fünf einfache Möglichkeiten, ihr Unterrichtsmaterial oder ihre Lehrinhalte trotzdem in Videoform zu zeigen.


VIDEOS, VIDEOS immer wieder VIDEOS! Auf Social Media geht bald nichts mehr ohne!


Alle sprechen nur noch über Videos! Fotos sind scheinbar out, Texte sind nett aber bringen wenig Wirkung. Und gerade bei Instagram wird der Trend immer deutlicher: wer sich überwindet und Videos dreht statt nur ein Foto hochzuladen, ist viel erfolgreicher und wird vom Algorithmus sogar mit mehr Reichweite belohnt! Mit Reels, Stories und Live Events kannst du dich deinen Followern persönlich zeigen und deine Message ganz direkt rüberbringen.

Vielleicht hast du es ja in deinem eigenen Feed schon bemerkt: die Social Media Plattformen unterstützen diesen Wandel vom Foto hin zum bewegten Bild aktiv und spielen immer öfter Inhalte von denen aus, die sich trauen, ihr Gesicht zu zeigen. Und ich bin überzeugt davon, dass das nicht nur ein kurz andauernder Trend ist, sondern dass sich auch Teacherpreneure immer weniger darauf verlassen können, dass eine nette Vorschau ihres Materials, ihres Kurses oder anderer Angebote schon ausreichen werden.



Es ist ja ein gigantischer Unterschied, ob man Zoom Meetings für die eigene Klasse macht oder sich im Internet präsentiert.


Spätestens seit der Corona-Pandemie hat ja jede Lehrkraft mindestens ein paar hundert Stunden online verbracht und mit Onlinetools wie Zoom oder Microsoft Teams die Inhalte des Unterrichts per Videoschaltung vermittelt. Trotz technischer Hindernisse, fehlender Ausstattung und Unsicherheiten in Bezug auf den Datenschutz haben sich die allermeisten unter uns gut durchgeschlagen und einen Weg gefunden, auch online abwechslungsreiche und motivierende Stunden zu halten.


Da müsste man jetzt denken, dass der Schritt vom Klassenzimmer ins Online - Business ganz leicht sein müsste! Dass nun alle, die ihren eduki Shop bekannt machen wollen oder ihren Onlinekurs vermarkten möchten, mit den neuen Herausforderungen auf Social Media locker umgehen müssten. Schließlich haben sie ja genügend Videoerfahrungen sammeln können. Aber weit gefehlt!


Das eigene (virtuelle) Klassenzimmer ist ja ein geschützter Raum. Hier wird nichts aufgezeichnet; die Stunde ist vorbei und alles, was man getan und gesagt hat, ist sofort von der Bildfläche verschwunden. Natürlich - hier und da gab es sicher schon mal einen heimlichen Screenshot von der Lehrerin mit zerzaustem Haar. Oder vom so lustig verschmierten Lippenstift oder dem Hund, der durchs Bild lief ... aber meine Güte, wen interessiert das schon außerhalb der eigenen Klasse?


Videos, die man für seinen Social Media Kanal erstellt, kann aber die ganze Welt sehen. Und beurteilen. Oder sogar teilen und herunterladen. Im besten Fall bekommt man für seine Beiträge ein nettes Feedback und ein Herzchen. Und im schlimmsten Fall sitzt da jemand am anderen Ende der Leitung und grinst über unsere holprigen Versuche, mit der Zeit zu gehen. Und genau das ist diese komische, diffuse Angst, die auch mich viel zu lange davon abgehalten hat, mich im Internet zu zeigen. Genau diese Befürchtungen sind es, die mich lange gebremst haben und auch jetzt manchmal noch in mir aufsteigen.


Selbst wenn der Social Media Account ganz ordentlich wächst und gedeiht - bei vielen neuen Teacherpreneuren (und auch bei solchen, die schon eine ganze Weile selbstständig sind!) ist da immer diese latente Unzufriedenheit da, wenn man sich noch nicht getraut hat, den Rat der Social Media Gurus umzusetzen. Und es ist den meisten ja durchaus bewusst, dass Videoinhalte die Zukunft sind!



Die Vorteile von Videos im Vergleich zu Bildern und Texten liegen klar auf der Hand:


  • Sich persönlich im Video zu zeigen und direkt zu seinen Followern zu sprechen kommt extrem gut an! Weil es zeigt, dass da ein Mensch auf der anderen Seite des Profils ist. Und Menschen kaufen nun mal von Menschen!

  • Videos sind beliebter als reine Bildformate - besonders, wenn es um Inhalte geht, in denen Wissen vermittelt wird! Nutzerinnen und Nutzer suchen immer öfter gezielt nach Formaten, die leicht zu konsumieren sind. Und dazu gehören auch Lehrkräfte, die es normalerweise gewohnt sind, sich mit langen und komplizierten Texten auseinanderzusetzen. Auch sie haben nur begrenzte Kapazitäten und lassen sich lieber von gut gemachten Videos inspirieren statt sich eine halbe Ewigkeit lang mit Bildunterschriften (sogenannten Captions) zu beschäftigen.

  • Videos bekommen mehr Reichweite! Und zwar auch ohne das Zutun der Social Media Plattformen! Das hat der Chef von Instagram, Adam Mosseri in seinem Tweet vom 26. Juli 2022 deutlich gemacht: selbst wenn Instagram selbst nicht aktiv beeinflussen würde, um Videoinhalte aktiv zu pushen (was ich dennoch glaube, was sie tun!) - Videos würden auf der For You Page trotzdem öfter erscheinen, denn das ist das, was die Nutzerinnen und Nutzer sehen wollen. Und was öfter angeschaut, geliked und geteilt wird, das wird eben sich öfter ausgespielt.


Ich will mich aber nicht im Video zeigen! Erst recht nicht auf Instagram tanzen oder zu viel Privates zeigen!


Die gute Nachricht: Das musst du gar nicht! Du musst nicht jede komische Challenge mitmachen und jedem Social Media Hype folgen! Du musst nicht mal unbedingt dein Gesicht zeigen, um eine persönliche Message rüberzubringen.


Wenn du erst mal "üben" möchtest, wie Reals, Stories und Lives auf Instagram und Facebook funktionieren und dich so langsam an das Thema Video herantasten möchtest, dann empfehle ich dir, mal mit den für dich neuen Formaten zu experimentieren. Es muss nicht gleich das super perfekte Erklärvideo, das coolste Reel oder das lange Tutorial sein. Fang einfach mal an und starte mit meinen Ideen:


Hier sind 5 Möglichkeiten, wie du als Teacherpreneur Videos für Social Media machen kannst OHNE dich direkt zu zeigen:


1. Stelle ein Buch vor


Schnapp dir dein aktuelles Lieblingsbuch oder ein Buch, das du in deinem Unterricht gern vorliest. Vielleicht hast du ja auch eine Buchempfehlung zu einem bestimmten aktuellen Thema (zum Beispiel, wenn Weihnachten ansteht oder gut gemachte Sachbücher zu Thema Diversity in der Schule)? Du kannst ganz einfach die Kamera drauf halten während du blätterst und erzählst dabei, warum deine Follower es unbedingt lesen sollten.


2. Gib Einblicke hinter die Kulissen


Nichts ist spannender als in fremde #instalehrerzimmer oder Büros reinzuschauen!


Sieht es bei dir genauso chaotisch aus wie bei mir? Bastelst du gerade etwas Schönes? Suchst du gerade Material für eine Unterrichtseinheit zusammen? Möchtest du anderen einen Tipp geben, wie sie ihre Materialien für die Schule besser organisieren können? Hast du ein neues Schreibtischaccessoire oder einen neuen Kalender? Oder eine neue Katze? Ich kann dir sagen: Katzenbilder werden oft belächelt - aber sie werden geliebt! Immer wieder! Nun ja, ich habe keine Katze, aber Hühner. Ich zeige immer mal wieder meine Hühner. Funktioniert auch :-))


All das und noch viel mehr kannst du filmen OHNE dabei selbst im Video erkennbar zu sein!