Werbung im Unterricht: Werbetricks erkennen und kritisch hinterfragen
- Cindy Seidler

- vor 1 Tag
- 9 Min. Lesezeit

Werbung begegnet Kindern und Jugendlichen jeden Tag: auf Plakaten, Verpackungen und im Fernsehen, aber längst auch in Apps, Games, Videos und sozialen Medien. Manchmal erkennen Schüler sofort, dass ihnen etwas verkauft werden soll. Manchmal ist Werbung dagegen geschickt in Unterhaltung, Empfehlungen oder vermeintlich persönliche Inhalte eingebaut.
Genau deshalb ist Werbung im Unterricht ein spannendes Thema für die Grundschule und die ersten Klassen der Sekundarstufe. Dabei geht es nicht darum, Werbung grundsätzlich schlechtzureden. Viel wichtiger ist, dass Schüler lernen, Werbung zu erkennen, ihre Absicht zu verstehen und typische Werbetricks kritisch zu hinterfragen.
Für mich lässt sich das ganz einfach zusammenfassen: Ich erkenne Werbung. Ich verstehe ihre Absicht. Ich kenne typische Werbetricks. Und dann entscheide ich selbst, was ich davon halte.
Damit sind wir mitten in der Medienkompetenz und Verbraucherbildung – und gleichzeitig ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Sachunterricht, Deutsch und Ethik.
Was ist Werbung? Einfach erklärt für den Unterricht
Eine der ersten Fragen im Unterricht lautet meist: Was ist Werbung eigentlich? Vereinfacht gesagt versucht Werbung, Aufmerksamkeit für ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Marke oder eine Idee zu erzeugen. Häufig soll sie unser Verhalten beeinflussen: Wir sollen etwas kaufen, ausprobieren, anklicken oder zumindest positiv wahrnehmen.
Für jüngere Schüler reicht zunächst eine einfache Erkenntnis: Werbung möchte etwas von mir.
Danach wird es interessant. Wer möchte etwas von mir? Was soll ich tun? Was soll ich über das Produkt denken? Und wie versucht die Werbung, mich davon zu überzeugen?
Solche Leitfragen eignen sich hervorragend als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zum Thema Werbung.
Werbung in der Grundschule erkennen
In Klasse 3 und 4 würde ich zunächst im Alltag der Kinder starten. Wo haben sie heute schon Werbung gesehen? Vielleicht auf einer Verpackung beim Frühstück, auf einem Plakat auf dem Schulweg, in einem Video, in einer Spiele-App oder im Supermarkt. Sammelt gemeinsam unterschiedliche Beispiele und stellt anschließend die entscheidende Frage: Woran erkennt man Werbung?
Das ist inzwischen gar nicht mehr so leicht. Klassische Anzeigen und Werbespots sind meistens offensichtlich. Im Internet können Werbung, Unterhaltung und persönliche Empfehlungen dagegen ineinander übergehen. Die Unterscheidung zwischen Werbung und Information ist deshalb eine gute erste Übung. Die Schüler können unterschiedliche Beispiele betrachten und begründen: Ist das Werbung? Ist es Information? Oder vielleicht sogar beides?
Welche Werbetricks gibt es?
Eine der häufigsten Fragen rund um das Thema lautet: Welche Werbetricks gibt es? Kinder erkennen schnell, dass völlig unterschiedliche Werbungen erstaunlich ähnliche Strategien verwenden.
Der „Alle haben das!“-Trick
Werbung vermittelt manchmal das Gefühl, dass ein bestimmtes Produkt notwendig ist, um dazuzugehören. Eine spannende Unterrichtsfrage lautet deshalb: Möchte ich das Produkt wirklich – oder möchte ich dazugehören? Damit verbinden wir Medienkompetenz direkt mit Gruppendruck und Konsum.
Künstlicher Zeitdruck
„Nur heute.“ „Letzte Chance.“ „Nur solange der Vorrat reicht.“ Warum möchte Werbung eigentlich, dass wir uns besonders schnell entscheiden? Kinder verstehen meist ziemlich schnell: Wer wenig Zeit zum Nachdenken hat, entscheidet möglicherweise weniger kritisch.
Stars und Influencer
Ein Produkt wirkt plötzlich interessanter, wenn eine bekannte Person es verwendet. Eine gute Frage lautet: Würde ich das Produkt genauso gut finden, wenn eine völlig unbekannte Person es zeigen würde? Gerade für die Klassen 5 bis 7 kann daraus eine größere Unterrichtseinheit zu Influencer-Werbung und Social Media entstehen.
Gefühle als Werbetrick
Werbung verkauft häufig mehr als ein Produkt. Ein Getränk steht plötzlich für Abenteuer. Kleidung bedeutet Beliebtheit. Ein Spielzeug verspricht Freundschaft und Spaß. Deshalb finde ich eine Frage besonders spannend: Was wird hier eigentlich verkauft – das Produkt oder ein Gefühl? Sie funktioniert sowohl in der Grundschule als auch in älteren Klassen erstaunlich gut.
Wie beeinflusst Werbung Kinder und Jugendliche?
Eine weitere typische Frage lautet: Wie beeinflusst Werbung Kinder? Werbung verbindet Produkte häufig mit Glück, Erfolg, Gesundheit, Beliebtheit oder Selbstbewusstsein. Dadurch geht es bei Kaufentscheidungen nicht immer nur um die eigentlichen Eigenschaften eines Produkts. Im Unterricht können Schüler deshalb zwei Fragen gegenüberstellen: Was verspricht die Werbung tatsächlich? Und was fühlt es sich an, als würde sie versprechen? Dieser Unterschied ist enorm spannend.
Bedürfnisse und Wünsche unterscheiden
Das Thema Werbung bietet einen natürlichen Einstieg in die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wünschen? Wasser, Essen, Sicherheit und Schlaf sind etwas anderes als das neueste Spielzeug, bestimmte Markenschuhe oder ein weiteres Computerspiel. Natürlich dürfen Kinder und Jugendliche Wünsche haben. Entscheidend ist lediglich die Erkenntnis: „Ich möchte etwas“ bedeutet nicht automatisch „Ich brauche etwas“.
Wenn du dieses Thema im Sachunterricht weiter vertiefen möchtest, passt dazu auch mein Blogbeitrag „Über Geld spricht man nicht ... oder besser doch?“. So lässt sich Werbung sehr schön mit Verbraucherbildung und bewussten Kaufentscheidungen verbinden.
Werbung für Lebensmittel untersuchen
Lebensmittelverpackungen eignen sich hervorragend für eine Werbeanalyse in der Grundschule. Bringt Verpackungen oder Bilder mit und untersucht gemeinsam, welche Farben verwendet werden, welche Bilder besonders hervorgehoben sind und welche Wörter ein Produkt attraktiv erscheinen lassen. Sind Früchte oder Natur zu sehen? Gibt es Comicfiguren? Wird mit Begriffen wie „fit“, „natürlich“ oder „gesund“ gearbeitet? Danach lautet die entscheidende Frage: Ist ein Produkt automatisch besonders gesund, nur weil die Verpackung gesund aussieht? Dabei geht es nicht darum, einzelne Lebensmittel in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen. Die spannendere Frage lautet: Welchen Eindruck möchte die Verpackung bei mir erzeugen?
Was ist Greenwashing? Kindgerecht erklärt
Für Klasse 4 bis 7 kann anschließend ein moderner Werbetrick dazukommen: Greenwashing. Unternehmen verwenden beispielsweise Naturbilder, Pflanzen, grüne Verpackungen oder besonders positiv klingende Aussagen über Nachhaltigkeit. Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass ein Produkt schlecht ist. Aber Schüler sollten lernen: Eine Werbeaussage ist zunächst eine Behauptung – und Behauptungen kann man überprüfen. Eine mögliche Unterrichtsfrage lautet: Welche Informationen bräuchten wir, um herauszufinden, ob das Produkt wirklich besonders umweltfreundlich ist? Damit trainieren wir neben Medienkompetenz auch kritisches Denken.
Wer Nachhaltigkeit anschließend weiter behandeln möchte, findet in meinem Beitrag „Müll, alles Müll!“ einen zusätzlichen Anknüpfungspunkt für den Sachunterricht.
Digitale Werbung und Social Media
Influencer-Werbung im Unterricht: Woran erkennt man sie?
Ab Klasse 5 würde ich Influencer-Werbung ausdrücklich einbauen. Denn hier verschwimmen Unterhaltung, persönliche Empfehlung und Werbung besonders stark. Der Unterricht kann beispielsweise mit einem erfundenen Social-Media-Beitrag arbeiten: Eine Person zeigt ein Produkt, lobt es überschwänglich und nennt einen Rabattcode. Nun untersuchen die Schüler: Ist das eine persönliche Empfehlung? Werbung? Oder ist es beides?
Eine meiner liebsten Leitfragen lautet: Wer profitiert davon, wenn ich dieses Produkt kaufe Außerdem können typische Hinweise wie Werbekennzeichnungen, Rabattcodes, Produktplatzierungen, Links und auffällig häufige Markennennungen untersucht werden.
Personalisierte Werbung: Warum sehe ich genau diese Anzeige?
Für Klasse 6 und 7 können wir noch einen Schritt weitergehen. Viele Schüler kennen die Frage: Warum bekomme ich plötzlich Werbung für genau das angezeigt, wonach ich gerade gesucht habe? Damit kommen wir zum Thema personalisierte Werbung. Nun lassen sich Begriffe wie Interessen, Nutzungsverhalten, Daten, Suchverhalten und Algorithmen altersgerecht thematisieren. Die grundlegende Erkenntnis lautet: Nicht jeder sieht dieselbe Werbung. Werbung kann auf vermutete Interessen und vorheriges Nutzungsverhalten zugeschnitten werden.
Wer das Thema digitale Entwicklungen anschließend weiterführen möchte, kann auch meinen Beitrag zur Künstlichen Intelligenz in der Schule lesen.
Werbung analysieren in Klasse 5 bis 7
In der Sekundarstufe kann aus dem eher spielerischen Erkennen eine richtige Werbeanalyse werden. Jetzt werden Produkt, Werbeziel, Zielgruppe, Bildgestaltung, Farben, Slogan, Wortwahl, direkte Ansprache, Übertreibungen und Handlungsaufforderungen genauer untersucht. Gerade im Deutschunterricht der Klasse 7 lässt sich Werbung hervorragend mit dem Thema Werbesprache und sprachliche Mittel verbinden. Die Schüler gehen dann nicht mehr nur der Frage nach: Welcher Werbetrick wird benutzt? Sondern zusätzlich: Wie erzeugt Sprache diese Wirkung?
Werbesprache untersuchen
Warum klingen Werbesprüche eigentlich so überzeugend? „Jetzt entdecken!“ ist zum Beispiel eine direkte Aufforderung. Wörter wie „einzigartig“, „unschlagbar“ oder „sensationell“ erzeugen eine besonders positive Bewertung. Auch Superlative und Übertreibungen tauchen häufig auf. Eine schöne Aufgabe für Klasse 6 oder 7 ist deshalb, zunächst eine sachliche Produktbeschreibung zu schreiben und diese anschließend bewusst in manipulative Werbesprache umzuwandeln. Danach wird gemeinsam untersucht: Welche sprachlichen Veränderungen haben die Werbewirkung erzeugt?
Eigene Werbung gestalten und analysieren
Nach dem Analysieren würde ich die Perspektive wechseln und die Schüler selbst Werbung gestalten lassen. Eine einfache Aufgabe funktioniert erstaunlich gut: „Verkauft einen ganz gewöhnlichen Bleistift als sensationelles Produkt.“ Plötzlich entstehen Sätze wie „Der Bleistift, mit dem Schreiben endlich Spaß macht!“, „Nur heute erhältlich!“ oder „Der Lieblingsbleistift der Stars!“.
Danach analysiert die Klasse ihre eigenen Ergebnisse. Welche Werbetricks wurden verwendet? Welche Gefühle angesprochen? Welche Zielgruppe gewählt? Welche sprachlichen Mittel eingesetzt? Dadurch werden Werbestrategien nicht nur theoretisch verstanden, sondern ganz bewusst angewendet.
Unterrichtsmaterial und Ideen zum Thema Werbung
Kostenloses Unterrichtsmaterial: Werbetricks erkennen
Wer nicht nur darüber sprechen, sondern die Werbestrategien direkt mit den Schülern untersuchen möchte, kann mit meinem kostenlosen Material „Werbung durchschauen – typische Werbetricks erkennen und zuordnen“ starten. Die Kinder lernen verschiedene Strategien kennen und überlegen, wie Werbung versucht, Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Für mich ist das ein schöner Einstieg, weil man das Thema zunächst in einer einzelnen Stunde ausprobieren und anschließend je nach Klassenstufe vertiefen kann.
Werbetricks dauerhaft sichtbar machen
Werbestrategien bleiben leichter im Kopf, wenn sie nicht nur einmal besprochen werden. Dafür habe ich Infoposter zu typischen Werbetricks erstellt. Sie greifen unterschiedliche Strategien der Werbung auf und können während einer Unterrichtsreihe immer wieder genutzt werden.
Wenn später irgendwo Werbung auftaucht, kann die Klasse einfach wieder fragen: Welchen Werbetrick entdecken wir hier? So wird aus einer einzelnen Unterrichtsstunde nach und nach echte Medienkompetenz.
Über Werbung diskutieren
Nicht jede Aufgabe braucht ein Arbeitsblatt. Gerade beim Thema Werbung finde ich Gespräche besonders wertvoll. Warum kaufen Menschen Dinge im Angebot, die sie vorher gar nicht wollten? Darf Werbung übertreiben? Ist Influencer-Werbung glaubwürdiger als ein klassischer Werbespot? Sollte Werbung für Kinder anderen Regeln folgen als Werbung für Erwachsene? Kann Werbung unsere Wünsche verändern? Für solche Gesprächsanlässe gibt es mein „Werbung & Werbetricks – Lass uns reden!“-Spiel.
Damit lässt sich das Thema sehr schön mit Argumentieren, Reflektieren und dem eigenen Konsumverhalten verbinden.
Medienkompetenz weiterführen
Medien früher und heute
Werbung ist nur ein Teil der Medienbildung. Von hier aus lässt sich der Unterricht hervorragend weiterführen. Wie haben sich Medien verändert? Welche Rolle spielten Zeitungen früher? Wie kommunizierten Menschen ohne Smartphone? Wie verändert das Internet unseren Alltag? Mein Material „Medien früher und heute“ eignet sich als Übergang von Werbung zu einem breiteren Medienbegriff.
Gerade für fächerübergreifendes Arbeiten in Deutsch und Sachunterricht finde ich diesen Vergleich sehr ergiebig.
Eine größere Unterrichtsreihe zu Medienkompetenz
Wer das Thema nicht nur in einer oder zwei Stunden behandeln möchte, kann daraus eine größere Lernstrecke entwickeln: Medien kennenlernen, Werbung erkennen, Werbetricks durchschauen, eigenes Verhalten reflektieren und schließlich digitale Werbung und Datennutzung verstehen. Für eine solche umfangreichere Einheit gibt es mein Materialpaket „Medien im Sachunterricht – Medienkompetenz“.
Ich würde dieses größere Paket bewusst erst an dieser Stelle empfehlen. Wer bis hierher liest, weiß inzwischen, wie umfangreich das Thema sein kann und welche verschiedenen Unterrichtsaspekte sich daraus entwickeln lassen.
Werbung im Unterricht nach Klassenstufe differenzieren
In Klasse 3 und 4 würde ich vor allem mit Werbung im Alltag, Werbung oder Information, einfachen Werbetricks, Wünschen und Bedürfnissen sowie selbst gestalteter Werbung arbeiten.
In Klasse 5 und 6 können Influencer-Werbung, Gruppendruck, Zielgruppen, versteckte Werbung, Social Media und Konsumentscheidungen stärker in den Mittelpunkt rücken.
In Klasse 7 würde ich zusätzlich Werbesprache, sprachliche Mittel, Slogans, Zielgruppenanalyse, Bildwirkung und personalisierte Werbung einbauen.
So lässt sich dasselbe Grundthema über mehrere Jahrgangsstufen nutzen, ohne dass die Aufgaben für jüngere Kinder zu kompliziert oder für ältere Schüler zu banal werden.
Häufige Fragen zu Werbung und Werbetricks im Unterricht
Was ist Werbung einfach erklärt?
Werbung soll Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen dazu bringen, ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Marke oder eine Idee positiv wahrzunehmen und häufig auch zu kaufen oder zu nutzen.
Welche Werbetricks eignen sich für die Grundschule?
Gut verständlich sind beispielsweise Gruppendruck, Zeitdruck, bekannte Personen, besonders positive Bilder, Gefühle, Rabatte und übertriebene Versprechen.
Ab welcher Klasse kann man Werbung im Unterricht behandeln?
Einfache Formen des Erkennens und Hinterfragens funktionieren bereits in der Grundschule. In den Klassen 5 bis 7 können Influencer-Werbung, Werbesprache, Zielgruppen und personalisierte Werbung hinzukommen.
Wie kann ich Werbung im Unterricht einführen?
Ein besonders einfacher Einstieg ist eine Sammlung von Werbung aus dem Alltag. Anschließend sortieren die Schüler Beispiele in Werbung und Nicht-Werbung und begründen ihre Entscheidung.
Wie beeinflusst Werbung Kinder?
Werbung kann Produkte mit positiven Gefühlen, Beliebtheit, Erfolg oder Zugehörigkeit verbinden. Dadurch können Wünsche und Kaufentscheidungen beeinflusst werden.
Wie erkennt man Influencer-Werbung?
Hinweise können Werbekennzeichnungen, Rabattcodes, Produktplatzierungen, Links und Markierungen von Werbepartnern sein. Entscheidend ist auch die Frage, ob jemand wirtschaftlich davon profitiert, wenn ein Produkt gekauft wird.
Was ist personalisierte Werbung?
Personalisierte Werbung wird anhand vermuteter Interessen und des Nutzungsverhaltens auf einzelne Menschen oder bestimmte Zielgruppen zugeschnitten.
Wie analysiert man Werbung in Klasse 7?
Die Schüler können Produkt, Werbeziel, Zielgruppe, Bildgestaltung, Slogan, Werbesprache und eingesetzte Werbestrategien untersuchen und anschließend erklären, welche Wirkung diese Elemente erzeugen.
Welche Fächer eignen sich für das Thema Werbung?
Besonders gut passt Werbung zu Sachunterricht, Deutsch, Ethik, Medienbildung und Verbraucherbildung. Viele Aspekte lassen sich fächerübergreifend miteinander verbinden.
Fazit: Werbung verstehen statt einfach glauben
Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der Werbung praktisch überall vorhanden ist. Sie davon fernzuhalten ist kaum möglich – und meiner Meinung nach auch gar nicht das Ziel. Viel hilfreicher ist es, ihnen Fragen mitzugeben: Was sehe ich hier? Wer möchte etwas von mir? Welcher Werbetrick wird eingesetzt? Warum wirkt die Werbung auf mich? Kann ich das Versprechen überprüfen? Und möchte ich das Produkt wirklich? Wenn Schüler anfangen, solche Fragen selbstständig zu stellen, ist bereits viel erreicht. Denn Medienkompetenz bedeutet nicht, grundsätzlich allem zu misstrauen. Sie bedeutet, genauer hinzusehen, Zusammenhänge zu verstehen und selbst zu entscheiden.
Wie behandelst du das Thema Werbung im Unterricht? Ich bin gespannt auf dein Feedback in den Kommentaren.
Liebe Grüße,
deine Cindy Seidler
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Wenn du das Thema Werbung und Werbetricks direkt im Unterricht umsetzen möchtest, findest du hier die passenden Materialien auf einen Blick.

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