Was sind Teacherpreneurs?

"Teacherpreneur" ist ein Begriff, der sich aus Teacher und Entrepreneur, also Unternehmer, zusammensetzt. 

Gemeint sind damit im Schulalltag aktive Lehrerinnen und Lehrer, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Berufspraxis nutzen, um daraus ein Nebeneinkommen zu generieren. 

Es gibt dabei verschiedene Wege, um seine Expertise in ein Geschäftsmodell zu verwandeln.

 

 

1. Unterrichtsmaterialien im Internet verkaufen

 

Die bekannteste Art und Weise, neben dem Lehrerberuf Geld zu verdienen, ist wohl die Erstellung und der Verkauf von Unterrichtsmaterial. Eine der ältesten und wohl bekanntesten Plattformen ist hier die in den USA gegründete Seite Teacherspayteachers.com. Auch auf Seiten wie tes.com (Großbritannien) und Lehrermarktplatz.de (Deutschland) verdienen Lehrerinnen und Lehrer sich Geld dazu. Manche machen das so gut, dass sich einige Erfolgsgeschichten anhören wie in einem unfassbaren Traum.

 

Mehr als eine Lehrerin aus Amerika hat es bereits geschafft, mit ihren kreativen Unterrichtsmaterialien nicht nur die Stunden der KollegInnen aus aller Welt zu bereichern, sondern sogar Millionärin zu werden! (Wenn Ihr mehr darüber lesen wollt, schaut gern mal hier bei scholastic.com vorbei!)

Wenn Du wissen möchtest, wie Du Deine Unterrichtsmaterialien am besten im Internet anbieten und auf verschiedenen Plattformen verkaufen kannst, findest Du auf meiner Seite tolle Erfahrungsberichte zu den Marktplätzen und Bewertungen zu den verschiedenen kostenlosen und kostenpflichtigen Online - Tools, die Dir bei der Materialerstellung helfen. Nicht zuletzt verlinke ich Dir gern die besten Seiten, auf denen Du Cliparts, Bilder und Fonts für Deine Materialien findest und was Du beim Urheberrecht beachten musst.

2. Online Nachhilfe geben

Nicht nur Studenten, sondern auch Referendare und LehrerInnen geben auf verschiedenen Plattformen Online - Unterricht. Diese rein virtuellen Klassenzimmer haben den Vorteil, dass hier leicht überregional und sogar international unterrichtet werden kann. 

3. Einen Blog schreiben

Auch wenn es schwierig sein kann, in der Masse der Lehrerblog herauszustechen und man oft Jahre braucht, um in den Unwerten des Internets gefunden zu werden, so verzeichnen nicht wenige Blogs enorme Besucherzahlen.

In ihren Beiträge berichten sie über Neuigkeiten aus dem Schulwesen, sie zeigen ihren eigenen Schulalltag oder stellen Lehrmaterialien vor. 

Ihre Einnahmen generieren sie aus

 

1. Affilate - Links. Wenn sie beispielsweise eine Rezension zu einem Buch schreiben und der Leser darauf klickt und das Buch kauft, bekommt der Blogger anteilig eine Provision. 

2. Werbeeinnahmen

4. Lehrer - Coach werden

Mentorenprogramme sind von der Uni und aus dem Referendariat bekannt, aber auch lang berufstätige Lehrerinnen und Lehrer können in bestimmten Situationen oder in einem Abschnitt ihrer Karriere die Hilfe von erfahrenen Mentoren gebrauchen. Schwierig ist hier natürlich immer, die berufliche und persönliche Eignung festzustellen und herauszufinden, ob der Coach zu einem passt. 

Gerade das Überangebot an Coachings aus den verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen erschwert den Vergleich. Mein Tipp: Lehrercoaches kann man bei Instagram und Facebook finden und sich so ein eigenes Bild machen. Versuch mal die Hashtags #lehrercoach oder #lehrercoaching.

5. Als Lehrer oder Lehrercoach Geld verdienen mit Social Media - Teacherpreneur werden mit Youtube, Instagram, Facebook

Die Amerikaner machen es vor - Lehrerinnen und Lehrer oder freiberufliche Dozenten drehen unterhaltsame Videos für Youtube und verdienen durch die Einspielung von Werbung Geld. Gerade in Zeiten des Lockdowns durch die Coronakrise war die Nachfrage nach guten Lehrinhalten, die per Video vermittelt werden können, so groß wie nie.

 

Beliebt bei Schülern sind besonders Erklärvideos, Lehrer und Erzieher suchen eher nach Tutorials, wie man gute Unterrichtsmaterialien gestaltet, Erzieher und Eltern freuen sich über kreative Basteltipps. Die Möglichkeiten, guten Content zu finden und hochzuladen erscheinen endlos.

Um bei YouTube als Teacherpreneur Geld zu verdienen, braucht man jedoch schon eine echt große Anzahl an Followern - erst ab 1.000 Followern kann man seine Videos überhaupt erst monetarisieren, also einen Anteil er Werbeeinnahmen von YouTube bekommen. Um lange und interessante Videos zu produzieren, mit denen man ein solides Nebeneinkommen aufbauen kann, braucht es unheimlich viel Fleiß und Durchhaltevermögen. 

Besonders für Autoren wie mich, die ihre Unterrichtsmaterialien im Internet verkaufen, ist YouTube aber immer wieder eine tolle Quelle der Inspiration. Ich schaue beispielsweise sehr gern Tutorials an, die zeigen, wie man mit Programmen wie Procreate und Keynote effektiv arbeitet. Eigene Videos habe ich auch schon auf meinem Youtube - Kanal hochgeladen. Meistens sind das kleine Vorschau - Videos für meine Materialien.

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